Natur vs. Kunstfaser: Das richtige Material für sportliche Höchstleistungen

Natur vs. Kunstfaser: Das richtige Material für sportliche Höchstleistungen

Bild von Irina L auf Pixabay

Gute Leistungen von Amateuren und Profi-Sportlern hängen von vielen Faktoren ab. Die richtige Bekleidung in Training und Wettkampf gehört hierzu. Beim Material scheiden sich die Geister: Manche Sportler legen auf einen Höchstmaß an natürlichen Fasern wert, während andere auf Synthetics mit ihren speziellen Eigenschaften vertrauen. Tatsächlich hat Kunstfaser für Höchstleistungen wesentlich an Bedeutung gewonnen, die Kombination mit einem natürlichen Tragekomfort ist dabei weiterhin gegeben.



Der Siegeszug funktioneller Kunstfasern


Ob Trainingsanzug oder Sportshirt, noch vor wenigen Jahrzehnten war Baumwolle das führende Material. Ältere Sportler kennen die Nachteile dieser Materialien noch bestens. Zwar nehmen Stoffe wie Baumwolle den körpereigenen Schweiß auf und helfen bei der Temperierung des Körpers. Statt eines echten Ableitens bleibt die Feuchtigkeit jedoch in der Kleidung und verleiht dieser mit der Zeit ein höheres Eigengewicht.

Überhaupt haben Kunstfasern zu einer wesentlichen Reduktion des Gewichts von Sportkleidung beigetragen. Dies wird vor allem im Ausdauersport beim Laufen oder Rad fahren geschätzt, wo bei längerer Aktivität jeder kleine Störfaktor zum größeren Problem wird. Mit den klimatisierenden und atmungsaktiven Eigenschaften von spezialisierten Kunstfasern haben sich Synthetics deshalb branchenweit und in allen Sportarten durchgesetzt.

Die Auswirkungen der Kleidung auf die Leistungsfähigkeit sollte niemand unterschätzen. Wenn Sie gezielt Rezepte für den sportlichen Erfolg oder sich mit Sportpsychologie befassen, ist genauso über die Basics wie die richtige Kleidung nachzudenken. Und hier sind von Polyester bis zu klimatisierenden Stoffen wie Gore-Tex zahllose Highlights entstanden.



Natur und Synthetik in intelligenter Kombination


So sehr synthetische Fasern mit geringem Gewicht und Atmungsaktivität den sportlichen Erfolg fördern, passen Sie nicht zum Lifestyle vieler Freizeitsportler. Diese grenzen sich bewusst von künstlichen Geweben ab und wünschen sich wie in anderen Lebensbereichen rein natürliche Kleidung. Hier empfiehlt es sich, einen Mittelweg zu gehen, der das ökologische Bewusstsein mit den persönlichen Ansprüchen im Sport sinnvoll vereint.

Viele große Markenhersteller gehen auf die Vorlieben moderner Sportler ein und verbinden Natur- und Kunstfasern zu hochwertigen Misch-Geweben. Freizeitsportler können selbst wählen, wie hoch der Baumwollanteil sein soll und auf welche synthetischen Fasern sie vertrauen möchten. Die Auswahl ist groß, nicht für jede Sportart ist das gleiche Gewebe optimal geeignet. Auch die Häufigkeit der sportlichen Aktivität und die Neigung zur Schweißbildung spielen in den Kauf ein.

Eine gute Recherche sowie Beratung von einem Fitness-Coach helfen, sich für die individuell passende Sportkleidung zu entscheiden. Markenqualität mit einer Erfahrung von Jahrzehnten gibt zusätzlich wertvolle Impulse und sorgt über Monate und Jahre für ein angenehmes Tragegefühl. Durch ausgewählte Sportbekleidung von Under Armour und ähnlich renommierten Herstellern erreichen Sportler auf allen Leistungsstufen schnell das nächste Niveau.



Gesamtes Sport-Outfit clever aufeinander abstimmen


Ein abschließender Tipp: Um die Leistungsfähigkeit im Sport zu fördern, macht das einzelne Kleidungsstück nur einen geringen Unterschied. Alleine ein Funktionsshirt oder neue, atmungsaktive Schuhe zu kaufen, leistet nur einen kleinen Beitrag für die sportliche Höchstleistung. Sinnvoller ist es, eine funktionell und ästetisch abgestimmte Sportgarderobe  zusammenstellen. Es ergibt Sinn, hierbei vollständig auf die gleiche Sportmarke zu vertrauen, bei denen Produktserien im Material und Schnitt mit Konzept aufeinander abgestimmt sind. Mit etwas Erfahrung in Training und Wettkampf wird die beste Outfit-Wahl zum Kinderspiel.

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