Einfach Anfangen: Tipps für Fitness-Einsteiger

Einfach Anfangen: Tipps für Fitness-Einsteiger

Bild von Javon Thorpe auf Pixabay

Übergewicht, Rückenschmerzen, schlechte Kondition – Es gibt viele Gründe mit dem Fitnesstraining anzufangen. Doch wie so oft im Leben, ist auch hierbei aller Anfang schwer und so bleiben viele Menschen aus Ignoranz, Unwissenheit oder Bequemlichkeit lieber auf dem Sofa sitzen.

Am Anfang steht immer der innere Schweinehund. Bevor mit Fitness Training und gesunder Ernährung begonnen werden kann, muss der erst mal besiegt werden. Statt dann jedoch gleich blindlings drauf los zu trainieren, sollte man sich zunächst über seine Ziele klar werden: Wie viel will ich abnehmen? In welchen Umfang möchte ich Muskeln aufbauen? Gibt es stark beanspruchte Partien meines Körpers, die ich besonders kräftigen will?



Trainingsplan: Ziele müssen realistisch sein


Nachdem man diese Fragen für sich persönlich beantwortet hat, sollten Einsteiger einen Trainingsplan erstellen, der zu den eigenen Zielen passt. Dabei gilt es darauf zu achten, sich am Anfang nicht zu viel zuzumuten und realistische Ziele zu setzen. Für einen vollkommen untrainierten Menschen reicht es vollkommen aus zwei bis drei Mal in der Woche Sport zu treiben. Dabei sollte man zwischendurch Ruhetage einplanen. Wer es gleich mit dem Training übertreibt, verliert schnell den Spaß an der Sache und hört vielleicht wieder ganz mit dem Sport auf. Außerdem führt Übertraining selten zu einem besseren Ergebnis, denn die Muskulatur wächst nur in den Erholungsphasen.

Ein realistisches Ziel für einen Fitness-Neuling ist es drei Mal wöchentlich 30 Minuten joggen zu gehen. Das geht natürlich nicht von Anfang an, man muss sich erst in kleinen Schritten dahin arbeiten. In der ersten Woche reicht es drei Mal 15 Minuten in niedriger Geschwindigkeit zu laufen und das Pensum dann schrittweise zu steigern. In der ersten Zeit sollte man es langsam angehen lassen und zwischendurch immer wieder das Laufen durch Gehen unterbrechen, so dass man idealer Weise nicht aus der Puste kommt.



Auf die Ernährung achten


Gutes Training macht natürlich hungrig. Wenn man sich danach gleich mit Süßigkeiten und Alkohol belohnt, wird der Körper die Energie aufsaugen, speichern und das ungeliebte Hüftgold produzieren. Daher ist für gute Fitness, Training und gesunde Ernährung wichtig. Obst und Gemüse darf man nach dem Sport ganz ohne schlechtes Gewissen genießen – Und zwar so viel man will!

Wer nicht weiß, wie fit er ist oder welche Sportarten für ihn geeignet sind, lässt sich am besten von Experten beraten. Beim Arzt kann man sich einer sportmedizinischen Untersuchung unterziehen, um die eigene Sporttauglichkeit prüfen zu lassen. Ein Personal Trainer erstellt außerdem für jeden einen individuellen Trainingsplan und sorgt dafür, dass weder Überforderung, noch Langeweile aufkommt und die individuellen Ziele erreicht werden. Auch in den meisten Fitnesscentern können Sportinteressierte eine kompetente Beratung erhalten.

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