herbert
Professional
leicht, schwer, hart, effektiv, sinnvoll, richtig
...hi Tabea....du hast es sicher schon gemerkt: in letzter Zeit haben wir hier eine Art "Sprachgemetzel" im Forum - ein sehr bedenkliche Entwicklung.
Kann deshalb deine Frage nicht direkt beantworten.
Aber ein Beispiel zum Thema Klimmzüge: wenn jemand nur komplexe Übungsabläufe als richtigen Sport akzeptiert, dann wird er die Intensität IMMMER unter der Voraussetzung SEINES Übungsablaufes bezogen auf alle Faktoren bewerten - Kurt ist hier unser prominentester Vertreter. Er weist sehr richtig immer wieder auf den notwendigen Vergleich der verschiedenen komplett ausgeführten Grundübungen hin - was in der Orientierung auf Kraft/Leistung Sinn macht. Wenn jemand Kraftsport auch unter dem Hypertrophieaspekt betreibt, dann ist es nicht die Jagd nach der höchsten bewältigten kg-Zahl (oder kürzeste Rennzeit) sondern der höchstmögliche Trainingsreiz (Spannungsintensität) ist dann vorrangig - ich bin sicher ein Vertreter für diesen Bereich.
Zurück zu Beispiel:
- Intensität der Grundübung
- Intensität für mitbeteiligte weitere Muskelgruppen (Hier Bizeps oder Schultergürtel, sogar Bauch)
- Intensität über den gesamten Bewegungsradius
- Intensität der Spannungsspitze an einem bestimmten Punkt des Weges
Schwarz-weiss ist hier nicht gemeint - es geht nur um die Gewichtung/die Vorrangigkeit.
Zum LAT. Wenn es um die höchstmöglich erzeugbare Muskelspannung eines Trainierenden an einem bestimmten Punkt der Übung und in einem bestimmten Muskel geht, dann gilt (nur) für den LAT beim Klimmzug:
weit ist intensiver als eng, Rist ist intensiver als Kamm (eben weil der Bizeps aktiver ist und möglicherweise noch eher versagt, als der LAT)
Endkontrahierend intensiver als volle Bewegung (nicht "härter" oder "schwerer").
Der Hintergrund ist darin zu sehen, dass diese Ausführung in der Gesamtbelastung der Übung "leichter" ist, als komplexe Abläufe, andererseits aber in den Teilbewegungen höhere Gewichte bewältigt werden können, die dann in diesem Bereich naturgemäss eine entsprechend höhere Spannungsspitze erzeugen können - Voraussetzung ist aber: dass auch entsprechend höhere Gewichte verwendet werden, die auch nur in diesem optimalen Teilbereich bewältigt werden können (oder auch nur durch Mithilfe).
sorry, ging nicht kürzer...
gruss
herbert
...hi Tabea....du hast es sicher schon gemerkt: in letzter Zeit haben wir hier eine Art "Sprachgemetzel" im Forum - ein sehr bedenkliche Entwicklung.
Kann deshalb deine Frage nicht direkt beantworten.
Aber ein Beispiel zum Thema Klimmzüge: wenn jemand nur komplexe Übungsabläufe als richtigen Sport akzeptiert, dann wird er die Intensität IMMMER unter der Voraussetzung SEINES Übungsablaufes bezogen auf alle Faktoren bewerten - Kurt ist hier unser prominentester Vertreter. Er weist sehr richtig immer wieder auf den notwendigen Vergleich der verschiedenen komplett ausgeführten Grundübungen hin - was in der Orientierung auf Kraft/Leistung Sinn macht. Wenn jemand Kraftsport auch unter dem Hypertrophieaspekt betreibt, dann ist es nicht die Jagd nach der höchsten bewältigten kg-Zahl (oder kürzeste Rennzeit) sondern der höchstmögliche Trainingsreiz (Spannungsintensität) ist dann vorrangig - ich bin sicher ein Vertreter für diesen Bereich.
Zurück zu Beispiel:
- Intensität der Grundübung
- Intensität für mitbeteiligte weitere Muskelgruppen (Hier Bizeps oder Schultergürtel, sogar Bauch)
- Intensität über den gesamten Bewegungsradius
- Intensität der Spannungsspitze an einem bestimmten Punkt des Weges
Schwarz-weiss ist hier nicht gemeint - es geht nur um die Gewichtung/die Vorrangigkeit.
Zum LAT. Wenn es um die höchstmöglich erzeugbare Muskelspannung eines Trainierenden an einem bestimmten Punkt der Übung und in einem bestimmten Muskel geht, dann gilt (nur) für den LAT beim Klimmzug:
weit ist intensiver als eng, Rist ist intensiver als Kamm (eben weil der Bizeps aktiver ist und möglicherweise noch eher versagt, als der LAT)
Endkontrahierend intensiver als volle Bewegung (nicht "härter" oder "schwerer").
Der Hintergrund ist darin zu sehen, dass diese Ausführung in der Gesamtbelastung der Übung "leichter" ist, als komplexe Abläufe, andererseits aber in den Teilbewegungen höhere Gewichte bewältigt werden können, die dann in diesem Bereich naturgemäss eine entsprechend höhere Spannungsspitze erzeugen können - Voraussetzung ist aber: dass auch entsprechend höhere Gewichte verwendet werden, die auch nur in diesem optimalen Teilbereich bewältigt werden können (oder auch nur durch Mithilfe).
sorry, ging nicht kürzer...
gruss
herbert