Ich denke, ich werde ewig leben...

kurt1

New member
Ordentlich ärgern schützt das Männerherz
Gelegentliche Gefühlsausbrüche reduzieren Erkrankungsrisiko


Boston/Massachusetts (pte, 4. Feb 2003 13:52) –

Männer, die ihrem Ärger lautstark Ausdruck verleihen, tun ihrer Gesundheit Gutes. Leben Männer ihren Ärger zumindest gelegentlich aus, erleiden sie laut Medizinern der Harvard School of Public Health http://www.hsph.harvard.edu seltener einen Schlaganfall oder eine Herzattacke. Das Ergebnis basiert auf der Befragung von 23.522 Männern im Alter zwischen 50 und 85 Jahren über ihren Umgang mit Ärger.

Der im Fachblatt Psychosomatic Medicine http://www.psychosomaticmedicine.org veröffentlichten Studie zufolge reduziert sich bei Männern, die ihrem Ärger durch Streitgespräche und Türenschlagen Ausdruck verleihen, das Risiko einer Herzattacke um die Hälfte im Vergleich zu ruhigeren Geschlechtsgenossen. Darüber hinaus senkte sich auch das Schlaganfall-Risiko bei "ausdruckfreudigeren" Männern deutlich, heißt es in der Studie unter der Leitung von Patricia Eng. "Ein moderater Ausdruck von Ärger scheint über einen begrenzten Zeitraum einen Schutz vor kardiovaskulären Erkrankungen zu bieten", erklärt Eng.

Allerdings ist dieser Zusammenhang nicht allgemein gültig. Bei gesunden Männern, die noch nie einen Herzanfall erlitten haben, stand die schützende Wirkung eines Gefühlsausbruchs nicht in Beziehung damit, wie oft sie ihrem Ärger Ausdruck verliehen. Bei Männern, die bereits eine Herzerkrankung hatten, stieg wiederum mit der Frequenz des Gefühlsausbruches auch das Risiko einer erneuten Herzattacke deutlich an. Laut den Bostoner Mediziniern bestätigt das Ergebnis vergangene Studien, die einen Zusammenhang zwischen chronischem Ärger und Erkrankungen der Herzkranzgefäße festgestellt haben. Nur wenige Studien haben aber bislang erhoben, wie verschiedene Ausdruckweisen von Ärger Herzerkrankungen beeinflussen.

Weiters zeigte sich, dass Personen mit höherem sozio-ökonomischen Status eher einen gesunden Lebenswandel führen und sich in Machtpositionen befinden, wo sie ihrem Ärger freien Lauf geben könne. "Dies kann jede potenzielle schädliche Auswirkung von Ärger oder feindseligen Gefühlen abmildern", resümiert Eng. (Ende)

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Redakteur: Sandra Standhartinger,
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Hey,

dann siehts für mich auch nicht schlecht aus, muss den ganzen Tag besch*** Computer programmieren und die machen auch selten das was man ihnen sagt, und manchmal hilft nur noch Schreien. (Bin froh, dass ich keine Funkmaus hab, das gibt immer so unschöne Macken an der Wand;-)

Aber ich werde jetzt mal bei der Krankenkasse meine medizinisch indizierte Präventivbeförderung beantragen um meinen sozio-ökonomischen Status zu verbessern.
 
Das gilt aber auch für Frauen!!!

Mal abgesehen davon: wieviele Türen musst Du dann so im Lauf eines Monats erneuern?

Ich stell mir das so lebhaft vor *grins*

LG
Meni
 
Choleriker bin ich keiner

ich fetze weder gegenstände durch die gegend, noch trete ich türen ein oder schlage mir meinen kopf an der wand blutig. ich ärgere mich höchstens über die dummheit, borniertheit und überhebliche ignoranz mancher menschen. auch hier im forum, wie du schon bemerkt haben wirst:winke:.
lg, kurt

p.s.: die keksdosen sind inzwischen ausgewaschen und warten auf neufüllung...:winke:
 
Hmm...

>...muss den ganzen Tag besch*** Computer programmieren und die machen auch selten das was man ihnen sagt,...

Anfänger?
Du solltest wissen, dass der Compi nur so schlau ist wie der Mensch davor.

Und Tschau
 
In Antwort auf:


... die ihrem Ärger lautstark Ausdruck verleihen ...

... d.h. Du solltest an manches Posting (zB in re Peterchen, Claus, luna usw.) noch das passende Audio-File 'dran hängen. Erhöht sicher den Unterhaltungswert nochmal dramatisch :winke:.

Schöne Grüße
Uwe
 
Re: Hmm...

Ich weiss ja nicht, ob Du schon mal was im SAP-Umfeld programmiert hast, doch da gelten "andere Gesetze";-).
Und solange ich keinen Assembler Programmiere, kann mir der Compiler ganz schön was verhauen, nach dem Motto "Ups mit -O2 gehts nit, aber ohne Omptimierung klappts, wo issen da mein Fehler?"
Und wenn Du dann noch auf Bibliotheken agewiesen bist, auf deren Quellen du keinen Zugriff hast ...

Aber im Grunde hast dur Recht. Der Computer macht immer genau das was man ihm sagt (ich wiederspreche mir, ich weiss). Wie bei der Kommunikation zwischen den Menschen. Meist gibts nen großen Unterschied zwischen dem, was man sagt und dem was man denkt zu sagen.
 
ergänzend zu meinem Posting an Xanthippe:

ich schreie auch nicht. ich pflege meine kontrahenten auf andere weise mundtot zu machen:winke:
gruß, kurt
 
Das gilt aber auch für Frauen, oder?

Oder wurde da, einmal mehr, wieder nur männliche Körper als Masstab genommen?

Claudia
 
wieso Maßstab?

der untersuchung lag eine befragung von männern zugrunde. wie du weißt, sind retrospektive studien ohnehin immer "mit vorsicht" zu evaluieren.
du kannst ja mal 20000 frauen befragen...:winke:
lg, kurt
 
Re: wieso Maßstab?

Ok, kann ich ja machen. :winke:

Na ja, vielleicht ist der Begriff “Masstab” etwas unglücklich gewählt.

Ich wollte damit sagen, dass doch die meisten Medikamente an einem “durchschnittlichen” männlichem Körper von 80 kg getestet werden. Und somit die Dosierungsangaben auf den Beipackzetteln für eine 50 kg schwere Frau nicht mehr stimmen.

Oder ist das kompletter Schwachfug (dieses schöne Wort habe ich hier gelernt :winke: )

Claudia
 
“....und die machen auch selten das was man ihnen sagt,”

Sag mal, WAS für Rechner sind denn das?

“Leider” machen Computer genau das was man ihnen sagt und keinen Deut mehr oder weniger. Antiautoritäre Erziehung fruchtet da nichts... :winke:

Claudia
 
"Standardmensch" und klinische Forschung..

... es gibt schon den so genannten "Standardmenschen" der manchmal zur Gesamtbewertung herangezogen wird. Aber in der klinischen Forschung wird bei Medikamenten, die für beide Geschlechter zum Einsatz kommen sollen, kein Unterschied gemacht. Da gibt einfach der Biometriker (oder natürlich DIE BiometrikerIn) aufgrund von Statistiken über bestimmte Krankheiten, wie die Anzahl der Versuchspersonen aufgeteilt sein sollte, damit die Ergebnisse auch wirklich repräsentativ sind. Es hat keinen Sinn z.B. eine Altersgruppe herzunehmen, bei der eine Krankheit kaum auftritt.
Erst, wenn dann eine möglichst breite Datenlage gegeben ist, wird "genormt".
Der Standardmensch ist mir vor allem aus der Grenzwertfindung für radioaktive Belastung bekannt - hier ist es nicht gerade ethisch vertretbar, an Menschen sonderlich intensiv zu forschen.....

LG
Meni
 
ja, es ist "Schwachfug" (war auch für mich neu ;-))

wer sagt, dass medikamente nur an 80kg-männern getestet werden? das wäre mir, der ich früher in der pharmakologischen forschung tätig war, neu...
lg, kurt
 
Re: Choleriker bin ich keiner

Das mit dem "Kopf blutig schlagen" empfiehlt sich auch nicht wirklich, das wäre ja schon autoaggressiv!
Also, ich "fetze" gelegentlich schon!

Tut´s auch ein Kuchen? Eventuell am 18. Feber? Da bin ich (wahrscheinlich) unmittelbar beim Deutschen Eck - auf der Salzburger Seite, ist ja dann nicht mehr so weit!

LG
Meni
 
Re: ja, es ist "Schwachfug" (war auch für mich neu ;-))

Hallo Kurt

Ich habe schon des öfteren solche Artikel wie Anonym hier gepostet hast gelesen, deshalb. Ich kann da aber persönlich nichts dazu beisteuern, ausser dass es für mich plausibel klingt. Ich werde aber auch einmal bei befreundeten Pharmazeuten nachfragen, das interessiert mich jetzt nämlich.

Claudia
 
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