vielen Dank für die Belehrung
aber bevor du dich immer weiter aus dem fenster lehnst, solltest du lernen, artikel wie diesen zu evaluieren (soviel zum thema englisch-verständnis). bitte wende dich doch mal an einen experten, bevor du dich auf wissenschaftstheoretisches glatteis begibst. der umstand, dass ich mich 1987 von der pharmakologischen forschung verabschiedet habe, heißt nicht, dass ich nicht mehr auf dem laufenden bin. glaubst du, an kliniken werden keine anwendungsstudien gemacht? du scheinst nicht ausreichend informiert zu sein. auch derzeit arbeite ich an einer studie mit.
übrigens - zum "yentl-syndrom" habe ich schon vor längerer zeit schon mal stellung bezogen, du kannst ja darüber im archiv nachlesen. die zeiten sind vorbei, heute hat man genaue daten über z.b. das KHK-risiko und den KHK-verlauf bei frauen. petersons bemühungen in ehren, fest steht, dass klinische studien eine praxisrelevanz haben sollten. und die ist bei untersuchungen an alten, multimorbiden patienten nicht gegeben. eine "ausreichende repräsentation" von patienten fortgeschrittenen alters hat eine bedeutung für die demografie, nicht jedoch für die klinische forschung. auf gut deutsch am beispiel der KHK (vielleicht verstehst du dann, worum es geht): es geht darum, der KHK präventiv zu begegnen und nicht ihre folgen im alter zu untersuchen. und deshalb sind primärpräventionsstudien gefragt, die sinnvollerweise an leuten durchgeführt werden, die um einiges jünger als 75 sind. dass hier nicht nur männer eingeschlossen werden, habe ich dir ja schon zu verstehen gegeben. es entspricht schlichtweg nicht den tatsachen, dass frauen von klinischen studien ausgaschlossen werden.
darf ich fragen, worauf deine kompetenz beruht?
gruß, kurt