Ich denke, ich werde ewig leben...

frag lieber einen klinischen Pharmakologen

ein pharmazeut hat nichts mit der klinischen "erprobung" von medikamenten zu tun. der kann dir dafür vorträge über die verschiedenen galeniken halten:winke:
lg, kurt
 
Re: Hmm...

Aah, SAP = Schlimmstes Anzunehmendes Programmierumfeld ;-))
Da brauche ich nichts weiter zu sagen. Aber meine Aussage stimmt dann immer noch, nur sind dann vorrangig andere Menschen gemeint. Auch im Hause SAP sitzen Menschen vor dem Kumpudda... Ja, oder eben die, die damit weiter arbeiten... ;-)

Du hast schon Recht, Compiler =/= Compiler. Aber Bibliotheken im Source? Wieso das? Vernünftige (Anwender-)Bibliotheken sollten dokumentiert sein.

Dein letzter Satz gefällt mir ausgesprochen gut. ;-)))

Gruss
Elender DatenVerbrecher ;-)
 
ja, dieser Artikel erst recht!!!

da entspricht ja kaum ein satz der wahrheit!!!
gruß, kurt
 
Lächerlich

Das kann doch nur ein verfrühter, absichtlich eingestreuter aprilscherz gewesen sein, oder nicht?

Willst du jetzt etwa mit solch einer präsentation dein manchmal unverträgliches verhalten begründen oder verteidigen? Du suchst also nach einer studie, die genau zu deinem verhalten passt und verkaufst es jetzt als wissenschaftliche studie? Und dann noch veröffentlicht von pressetext.at? Ah ja!

Leider vergisst du so einiges.

1. Die (fragliche) studie bezieht sich auf einen personenkreis zwischen 50 und 85. Du gehörst da nicht zu.
2. Es geht dort um die unmittelbaren, unkontrollierten gefühlsausbrüche nach eintritt eines ereignisses. Wenn du postest, hattest du zeit, dich abzureagieren.
3. Die studie ist eine dieser klatschstudien, über die man in käseblättern schreibt. Ich würde garantiert auch eine studie finden, die aufzeigt, dass joggen im wald, dazu noch unter einwirkung von rotem licht, besser zum Abnehmen geeignet ist, als joggen am strand unter blauem licht.

Ist dein posting wirklich ernst gemeint?

gruss
AliBaba
 
Re: Hmm...

Hallo!

Computer sind nicht nur nur (zweimal nur?!?!?!) so schlau wie die Leute die sie Programmieren, sonern auch nur so schlau wie die Leute die sie gebaut haben. Wenn man sich die Errata der X86 Prozessoren anschaut (Intel, AMD und wie sie alle heissen) dann muss man heute davon ausgehen, dass sogar auf der untersten Ebene der Programmierung der Prozessor nicht mehr das machen muss, was Dokumentiert ist. (Kann mich noch sehr gut erinnern, als der FDIV Bug des Pentium I sogar in der Tagesschau Erwähnung fand. Das waren noch Zeiten. Damals war das für die Allgemeinheit ein regelrechter Schock. Jeder unbedarfte Mensch dachte doch der Rechner an sich macht nie Fehler). Auch Prozessoren werden halt nur von Menschen entwickelt.

Computer sind heute halt extrem komplexe Gebilde und so sind es auch die Betriebssysteme die für den Programmierer fast immer die Grundlage und das Umfeld seiner Arbeit Bilden. Im High-Level Bereich schreibt heute eigentlich keiner mehr Programme die nicht Betriebssystem-Bibliotheken (geht schon bei Standard-C -Libraries los(glibc, msvcrt oder so)) mit einbeziehen. Das diese meist Dokumentiert sind (und noch jede Menge undokumentierte Funktionen enthalten, siehe Win32) ist die eine Sache. Doch eben auch die wurden nur von Menschen Programmiert und enthalten somit zwangsläufig Fehler. Wenn nun die Funktionen nicht das machen was sie sollen bzw. von dem der Programmierer sagt was sie machen sollen, dann hat man ein Problem. Wenn man die Quellen hat hat man zumindest Theoretisch (Also an der glibc würd ich nicht rumfummeln) ne Chance zumindest zu entdecken, wo der Fehler liegt, von ausbessern will ich gar nicht reden.

Das Problem ist halt heutzutage: Auch als einzelner Programmierer der selbst ein ganzes Projekt alleine betreut basiert das Ergebnis meiner Arbeit dennoch fast nie nur auf dem Ergebnis meiner eigenen Programmierung. Man ist immer auch abhängig von den Fähigkeiten unzähliger anderer Soft- und Hardwareware-Entwicklern. Um wirklich alles selbst zu machen sind die Anfoderungen an heutige Anwendungen viel zu komplex und die Zeit viel zu knapp.

Dennoch, Programmieren ist ein toller Beruf (oder Hobby). Man steht immer neuen Problemen gegenüber und man beisst sich rein, bis man sie gelöst hat und dann hat man ein richtig tolles Erfolgserlebnis. Zwischendurch ist halt schonmal Frust angesagt, tja.

Gruß,

Stephan

P.S.: Könnte es jetzt sein, dass ich ein ganz kleines bißchen vom Thema diese Forums abgweichen bin? Ups!
 
Ja, hab das etwas ungeschickt formuliert.

Besser: Computer machen eigentlich nie das von dem man erwartet, dass sie es tun würden.

Grunde siehe Postings weiter unten.

Gruss,

Stephan
 
Re: Lächerlich

Solche Studien gibt es haufenweise in der Streßforschung, das Ergebnis ist bei allen methodischen Varianten immer das Gleiche: Abreagieren (vor allem körperlich) ist die beste Methode, die Energien, die durch die Ausschüttung von Adrenalin / Noradrenalin bereitgestellt werden, wieder abzubauen - dafür ist die physische Stressreaktion ja ursprüngich gedacht (Fight-Flight Syndrom).

LG
Meni
 
klinische Relevanz beachten!

kinische studien an frauen über 75 haben keine große klinische relevanz. auf gut deutsch - da ist die sache schon gelaufen. primärpräventionsstudien machen nur bei jüngeren patienten/probanden sinn. zudem dürfen sekundärpräventionsstudien nicht als primärprävention fehlinterpretiert werden (siehe z.b. die HERS-studie oder, noch aktueller, die WHI-studie, die noch dazu beide methodische mängel aufweisen).
gruß, kurt
 
kann ich

oder glaubst du, ich bin auf der brennsuppe dahergeschwommen? ich habe zufälligerweise eine ausbildung in klinischer pharmakologie genossen, bevor ich in die klinik gewechselt bin.
die autorin hat offensichtlich noch nie was von phase I bis IV-studien gehört und scheint weder mit den großen klinischen studien noch mit grundzügen der pharmakokinetik und pharmakodynamik vertraut. dass erythromycin eher bei frauen zu herzrhythmusstörungen führt (gemeint ist eine verlängerung der QT-zeit im EKG mit dadurch möglicher rhythmusstörung), stimmt nicht. ebenso dass frauen bis in die 90er-jahre kategorisch von pharmakologischen studien ausgeschlossen wurden (du kannst dich in "medline" überzeugen). die versuchsweise anwendung von estradiol an männern zur evalierung des benefits bei KHK erfolgte, nachdem man schon 30 jahre lang die HRT bei frauen untersucht hatte. ob ein "rapid" oder "slow metabolizer", ist nicht geschlechtsspezifisch. und weder die magensäure noch der körperfettgehalt spielen für die pharmakokinetik eines medikaments eine klinisch signifikante rolle. eine dosierung nach körpergewicht ist nur bei kindern notwendig.
ansonst siehe mein posting an "schwachfug".
wenn jornalisten artikel schreiben, sollte man diese immer kritisch bewerten. ein laie kann das natürlich nicht.
gruß, kurt
 
Woher

hast Du diese (falsche) Information, dass "bevorzugt" an jungen Männern getestet wird?
Nocheinmal (hier spricht eine unter anderem ehemalige klinische Monitorin): Zum Aufbau einer ordentlichen klinischen Studie gehört es, zuerst einmal die Formulierung der Frage oder der Hypothese einem Biometriker zu geben, der hat aureichend Daten über Häufigkeit der Krankheit, Geschlechts- und Altersverteilung usw. DER gibt dann an, wie die Probanden / Patientenanzahl und Aufteilung idealerweise auszusehen hat. Und das alleine ist dann ausschlaggebend.
Was Du vielleicht meinst, ist, dass Phase I Studien, in denen es darum geht, wie der Wirkstoff nun wirklich im menschlichen Körper aufgenommen wird, wie viel davon in der Leber beim ersten Durchmarsch hängen bleibt (First Pass) - es geht darum, eine passende Dosierung zu finden - in dieser Phase darf (normalerweise) nur an GESUNDEN, eher robusten Probanden experimentiert werden. Da ist noch ein gewisses Risiko dabei. Und die Bevorzugung von Männern dabei liegt einfach daran, dass die Möglichkeit besteht, dass junge Frauen eventuell schwanger sind oder werden und die Folgen wären sehr wahrscheinlich katastrophal.
Alles klar?

LG
Meni
 
Re: Woher

In Antwort auf:

DER (gemeint ist der Biometriker) gibt dann an, wie die Probanden / Patientenanzahl und Aufteilung idealerweise auszusehen hat. Und das alleine ist dann ausschlaggebend.

Und wie kann es dann dazu kommen:

The percentage of women in these clinical trials rose from 20 percent during the 1966-1990 period to 25 percent in trials between 1990 and 2000. For those trials enrolling patients after 1995, women comprised 29 percent of the total participants. As with the elderly, these numbers pale considering that 43 percent of heart attack patients are women, Peterson said. (…)

Ich weiß nicht, wie es Dir geht - ich lese aus Petersons Aussage heraus (kannst Du übrigens im JAMA-Original-Artikel besser nachlesen als in dem kleinen Artikel über denselben - ich nehme an, Du hast auch Online-Zugang zu dem Journal?), dass die Anzahl der in die Tests einbezogenen Frauen mit Herzinfarkten nicht repräsentativ ist, und zwar gemessen an der Anzahl aller weiblichen Herzinfarktpatienten.
Irre ich mich?

lg

Schwachfug
 
vielen Dank für die Belehrung

aber bevor du dich immer weiter aus dem fenster lehnst, solltest du lernen, artikel wie diesen zu evaluieren (soviel zum thema englisch-verständnis). bitte wende dich doch mal an einen experten, bevor du dich auf wissenschaftstheoretisches glatteis begibst. der umstand, dass ich mich 1987 von der pharmakologischen forschung verabschiedet habe, heißt nicht, dass ich nicht mehr auf dem laufenden bin. glaubst du, an kliniken werden keine anwendungsstudien gemacht? du scheinst nicht ausreichend informiert zu sein. auch derzeit arbeite ich an einer studie mit.
übrigens - zum "yentl-syndrom" habe ich schon vor längerer zeit schon mal stellung bezogen, du kannst ja darüber im archiv nachlesen. die zeiten sind vorbei, heute hat man genaue daten über z.b. das KHK-risiko und den KHK-verlauf bei frauen. petersons bemühungen in ehren, fest steht, dass klinische studien eine praxisrelevanz haben sollten. und die ist bei untersuchungen an alten, multimorbiden patienten nicht gegeben. eine "ausreichende repräsentation" von patienten fortgeschrittenen alters hat eine bedeutung für die demografie, nicht jedoch für die klinische forschung. auf gut deutsch am beispiel der KHK (vielleicht verstehst du dann, worum es geht): es geht darum, der KHK präventiv zu begegnen und nicht ihre folgen im alter zu untersuchen. und deshalb sind primärpräventionsstudien gefragt, die sinnvollerweise an leuten durchgeführt werden, die um einiges jünger als 75 sind. dass hier nicht nur männer eingeschlossen werden, habe ich dir ja schon zu verstehen gegeben. es entspricht schlichtweg nicht den tatsachen, dass frauen von klinischen studien ausgaschlossen werden.
darf ich fragen, worauf deine kompetenz beruht?
gruß, kurt
 
siehe "YENTL-Syndrom"

das war mal so. das "yentl-syndrom" wurde vor über 10 jahren publiziert (NEJM 1991, soweit ich mich erinnere). wie ich schon sagte, haben wir "männerlastigen" mediziner inzwischen gelernt:winke:.
was eine phase I-studie ist, hat dir meni schon erklärt.
gruß, kurt
 
No, schau Dir die Jahreszahlen an!

In den letzten knapp 40 Jahren hat sich gesellschaftlich schon viel verändert! Und damit auch das Verhältnis Mann /Frau bei KHK! Das ist in der Zwischenzeit wesentlich gestiegen, daher muss das der derzeitigen Situation natürlich angepasst werden - Einiges hat sich schon getan, Vieles wird sich natürlich noch tun müssen - ich schau mir den Artikel daheim in Ruhe an.
Auch was das Alter betrifft - wir werden ständig älter (vor 102 Jahren, wie Alzheimer "seine" Krankheit als eigenständige Krankheit entdeckt hatte, war die Entdeckung völlig uninteressant. Die Lady war 65! Wer wird denn überhaupt so alt? Da werden sich schon noch einige Schwerpunkte verschieben müssen!

LG
Meni
 
Warum gewöhne ich mich nie daran....

.....dass es auch Menschen gibt, die das lesen, was ich schreibe? Ich wunder mich immer wieder, dass eine Reaktion auf meine Postings kommt - dabei steh ich sonst auch total in der Öffentlichkeit und wunder mich nicht, wenn mal ein Zeitungsartikel erscheint! Ich sollte mal darüber nachdenken lassen!

Jedenfalls danke, ich nehm´s als Kompliment
Und über den "Fensterputzer" hab ich mich zerkugelt!

LG
Meni
 
tut mir leid...

...aber mit einem halbgebildeten fensterputzer hat es keinen sinn darüber zu diskutieren. lerne du erst mal, was phase I bis IV-studien sind. dann darfst du dich wieder melden, mister/missis schwachfug (nomen est omen?)
gruß, kurt
 
Ein Armutszeugnis...

...ist es, sich hinter einem pseudonym zu verstecken und große töne zu spucken. aber ich weiß - mit voller hose ist leicht stinken, gell?. ich habe dich ersucht, deine qualifikation zu offenbaren. wenn du es nicht der mühe wert findest, solltest du akzeptieren, dass ich meine zeit nicht für eine frustrane diskussion verschwenden will.
kurt
 
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