Hüftspeck

lies bitte genau, was ich schreibe!

der GI hat nur eine bedeutung im falle einer gestörten glucosetoleranz bei insulinresistenz. gerade vor kurzem habe ich wieder darüber geschrieben (nur ein paar zeilen weiter unten an andreas, mach die augen auf!)
auch milchschokolade hat einen niedrigen GI (aufgrund des fettgehalts).
gruß, kurt
 
A

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Re: Hüftspeck
BZ-Anstieg

lieber andreas!
beim stoffwechselgesunden pat. kommt es zu KEINEM pathologischen ansteigen des BZ-spiegels. genau das ist unter anderem die aufgabe des insulins. wie sollte sonst ein OGTT funktionieren?
seas, uschi

http://www.iwolf.at/igel.gif
 
Re: bitte nicht verallgemeinern!

OK, du hast sicher recht, das will ich nicht bezweifeln!!!
Trotzdem glaube ich nun mal, dass man weniger Heisshungerattacken auf Süsses bekommt, wenn man zwischendurch viel Obst oder Snacks isst, so dass man nie so richtig Megahunger bekommt...
Zumindest konnte ich das an mir selbst feststellen und deshalb habe ich diese persönliche Erfahrunge weitergegeben, weil es ja nicht auszuschliessen ist, dass es bei anderen ähnlich ist.
Und meiner Meinung nach ist gerade dann die Gefahr nicht so hoch, die Energiebilanz zu positivieren, denn zB 5 Äpfel vs. 1 Tafel Schokolade ???
Das mit der Insulinresistenz kann ich leider nicht beurteilen, da ich nicht zu den Dicken zähle, aber da es hier ja nur um Hüftspeck im Speziellen geht, glaube ich auch nicht dass der Threaderöffner wirklich dick ist!

LG, Felix
 
Re: siehe "Problemzonen" u. "spot reduction" im Archiv

Hallo Kurt,

bin das erste Mal in diesem Forum. Bisher war ich der Meinung, dass ein Forum dazu da ist, um Meinungen austauschen zu können.

Hierzu gehört, dass man auch andere Meinungen zulässt (auch als Moderator). Diese ganze Insulindiskussion (die GI-Diskussion eingeschlossen) zeigt, dass es viele Meinungen (und auch Untersuchungen) über dieses Thema gibt. Einigen wir uns doch darauf, dass niemand so richtig Bescheid weiß.

Ich würde mir in so einem Forum einfach etwas mehr Toleranz wünschen. Speziell, wenn man wie Du wissenschaftlich arbeitet, sollte man wissen, dass es nicht JA oder NEIN bei diesen Themen gibt.

Viele Grüße
 
Re: wie bitte??

Hallo Kurt,

bin das erste Mal in diesem Forum. Bisher war ich der Meinung, dass ein Forum dazu da ist, um Meinungen austauschen zu können.

Hierzu gehört, dass man auch andere Meinungen zulässt (auch als Moderator). Diese ganze Insulindiskussion (die GI-Diskussion eingeschlossen) zeigt, dass es viele Meinungen (und auch Untersuchungen) über dieses Thema gibt. Einigen wir uns doch darauf, dass niemand so richtig Bescheid weiß.

Ich würde mir in so einem Forum einfach etwas mehr Toleranz wünschen. Speziell, wenn man wie Du wissenschaftlich arbeitet, sollte man wissen, dass es nicht JA oder NEIN bei diesen Themen gibt.

Viele Grüße
 
Re: wie bitte??

lieber anonym,
verzeih, dass ich über deine naive haltung der wissenschaft gegenüber schmunzle. wenn du schon das erste mal in diesem forum bist, dann mach dir mal zuerst einen überblick, bevor du voreilig urteilst. erfahrungs- und meinungsaustausch ist gut und schön, wünschenswert und lobenswert. aber genauso lobenswert ist es, wenn in einem forum keine mythen (wie in so vielen anderen foren), sondern fakten und erkenntnisse präsentiert werden, die auf wissenschaftlich erhobenen "harten" daten beruhen und wenn objektiv informiert wird. darum bemühen sich thomas und ich (ich bin übrigens kein moderator, sondern nur ein forumel wie die anderen auch). wenn mythen transportiert und verbreitet werden, wenn falschaussagen getätigt werden, hört sich die toleranz auf. schließlich wollt ihr doch dazulernen, oder nicht? (manchmal habe ich jedoch das gefühl, so mancher will lieber einem mythos verhaftet bleiben. nur nicht hinterfragen - könnte ja mit denkarbeit verbunden sein... warum wohl, glaubst du, haben pseudoexperten und gurus solchen zulauf? plausibel und überzeugend klingende erklärungen müssen aber noch lange nicht wahr sein. merk dir: laien kann man alles erzählen...).
was die insulin- und GI-diskussion betrifft: natürlich gibt es unterschiedliche meinungen. und zwar von laien und von leuten, die keine wirklich qualifizierten experten auf diesem gebiet sind. wenn du glaubst, dass ich als internist, der sich seit jahren eingehend mit stoffwechselfragen beschäftigt, in einem forum für laien nicht den "state of the art" vermittle, tust du mir leid. auch wenn du es anzweifelst - selbstverständlich gibt es leute, die darüber bescheid wissen! wofür, glaubst du, dient die wissenschaft? was denkst du denn, womit sich stoffwechselexperten wie diabetologen und lipidologen beschäftigen? gerade letzte woche hat ein renommierter fachmann (den ich aus unserer gemeinsamen zeit an der uni-klinik gut kenne) zum thema GI stellung bezogen, eben weil dieses thema in "mode" gekommen ist und von pseudoexperten fehlerhaft vermittelt wird. es gibt ein JA und NEIN, das darfst du mir glauben! ich bin nicht auf der brennsuppe dahergeschwommen:winke:.
gruß, kurt
 
Re: bitte nicht verallgemeinern!

hallo felix,
auch ich gehe davon aus, dass in diesem forum keine patienten mit metabolischem syndrom vertreten sind - und wenn, dann würden sie es sagen. für stoffwechselgesunde, also menschen ohne insulinresistenz und mit normaler glucosetoleranz spielt der GI nicht die geringste rolle. die GI-fetischisten vergessen nämlich einen wesentlichen punkt: nämlich dass vor lauter achten auf einen niedrigen GI auf die energiedichte der nahrungszufuhr vergessen wird. ein dicker, der nur sachen mit niedrigem GI isst, tut sich schwer, eine negative energiebilanz zu erzielen und wird eher nicht abspecken können, weil er zuviel fett zuführt - und die fettreduktion in der nahrung ist das vorrangige diätregime bei adipositas mit (aber auch ohne) metabolischem syndrom und beim NIDDM (typ 2-diabetes mellitus. wie gesagt, ich habe schon seitenweise darüber geschrieben).
zur nahrungsaufnahme: es ist eben nicht so, dass viele kleine mahlzeiten ein garant gegen "heißhungerattacken" sind. ich sagte ja bereits (und ich sage es hier zum x-ten mal), dass sich "hunger" im kopf abspielt (im wahrsten sinn des wortes, denn das hungerzentrum liegt im hypothalmus) und dass der BZ-spiegel nur eine von vielen afferenzen zum hungerzentrum ist. und wer schon so viel wert auf den BZ-spiegel und auf den GI legt, soll wissen, dass jede nahrungsaufnahme, v.a. KH-zufuhr, den BZ-spiegel und somit auch den insulinspiegel ansteigen lässt.
nochmals: die nahrungsaufnahme soll individuell gehandhabt werden. zu behaupten, es sei generell besser 5-6 mal am tag zu essen, ist nicht zulässig. wie ich schon oft betonte - nicht wann und wie oft, sondern was und wieviel ist entscheidend. am zweckmäßigsten ist das "normale", sprich drei mahlzeiten pro tag. wer (so wie herbert oder ich - und wir sind damit nicht allein) mit zweimal "futterfassen" auskommt, muss nicht von vornherein vor "hungerattacken" gewarnt werden. du darfst mir glauben, dass ich von 9 uhr morgens bis 21 uhr (manchmal wird's noch später, bis ich zum essen komme) zu keiner zeit einen "megahunger" verspüre:winke:. man gewöhnt sich an allem - auch am dativ!:winke:
gruß, kurt
 
willst du behaupten...

dass die wissenschaftlichen erkentnisse über die hormonell bedingte fettverteilung ein fake sind?
und willst du behaupten, dass eine "spot reduction", also eine "gezielte" reduktion des unterhautfettgewebes der "problemzonen" durch bestimmte übungen möglich ist?
willst du in die geschichte eingehen? oder willst du dich blamieren?:winke:
schönes wochenende,
kurt (der dir den tipp gibt, sich mal im archiv und bei den FAQ-antworten schlau zu machen)
 
Re: bitte nicht schon wieder den Insulin-Mythos...

Hallo Kurt,
ich hab mich nicht verdrückt, sondern ich konnte nicht eher antworten. Die Antworten, die ich auf meine letzten Postings an den verschiedenen Stellen bekommen habe, erschüttern das Vertrauen in die Ausbildung, die ich durchlaufen habe, gewaltig! Werde wohl alles noch mal hinterfragen müssen, um anderen ruhigen Gewissens Ratschläge geben zu können. Werde mich insbesondere noch mal mit meinem Ernährungsausbilder in Verbindung setzen. Zusätzlich werde ich deine Postings durcharbeiten und nach wissenschaftlichen Studien über die Themen im Internet suchen. Solltest du hier gute Internetadressen haben, wäre ich dir sehr dankbar!
 
Ich kann's nicht glauben...

...dass du mir als internisten, der seit jahren eingehend mit dieser materie befasst ist, keinen glauben schenkst. denkst du, ich bin auf der brennsuppe dahergeschwommen? wenn du meinst, dass du bei deinem "ernährungsausbildner" nachfragen musst, finde ich das schon äußerst merkwürdig.
nochmals: man darf den pathologischen zustand der insulinresistenz nicht auf stoffwechselgesunde übertragen. wer das macht, disqualifiziert sich als stoffwechesel- und ernährungs"experte". an deiner stelle würde ich mal die qualifikation deines "ernährungstrainers" hinterfragen.
ich bin's leid, mich dauernd in einem laien(!!!)forum rechtfertigen zu müssen. wenn ihr meiner information nicht glaubt, seid ihr selbst schuld.

hier ein link: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pub/med (das ist auch meine informationsquelle, wenn ich primärliteratur haben will).

gruß, kurt
 
Re: Ich kann's nicht glauben...

Hallo Kurt,

danke für die Internet-Adresse. Im übrigen kannst du ruhig bleiben, ich glaube dir nämlich!!! Sollte es anders bei dir angekommen sein, so habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Die Rücksprache mit meinem „Ernährungsausbildner“ möchte ich nur halten, um ihn mit deinen Aussagen zu konfrontieren. Wahrscheinlich wird er es immer noch falsch unterrichten. Und die Internetadressen wollte ich nur haben, da ein paar extra Informationen in der Argumentation mit meinem „Ernährungsausbildner“ nicht schaden können.
 
A

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Re: Hüftspeck
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