Geht es noch ohne zu stoffen?

Doping ist ein soziales problen und zieht sich in irgend einer form durch alle sozialen schichten und bereiche.
es ist ein teil unserer(verlogenen) gesellschaft mit ihren werten und zielen.
 
Die deutschen Medien arbeiten hart daran den Sport in den Dreck zu tun. Daher ist es auch kaum verwunderlich, dass der Sport belächelt wird.

@gerald: Kann ich nur zustimmen, meine Rede.
 
Jo das Video is schon älter. Eigentlich ne Frechheit. Da haben se die 5 größten Hohlbratzen aus Deutschland interviewt.
 
Doping ist ein soziales problen und zieht sich in irgend einer form durch alle sozialen schichten und bereiche.
es ist ein teil unserer (verlogenen) gesellschaft mit ihren werten und zielen.

ich möchte dieses verlogen nochmal unterstreichen, denn darauf läufts hinaus, auch wenn hier mancher der meinung ist, dass die gesellschaft einem keine wahl lässt. man hat immer eine wahl, auch wenn es um das thema dopen ja/nein geht! auch wenn die konsequenz eines neins so aussieht, dass man nie an wettkämpfen teilnehmen kann.

und pat: du brauchst nicht noch 100 x erwähnen, dass es jeder tut ... das macht es nicht besser

und da du ständig behauptest, die verdienen genauso respekt, weil steroid user sich ebenso den arschaufreißen: man muss sich zum arsch aufreißen keine steroide spritzen, das geht auch ohne ...

dass sich steroidspritzer mehr bemühen als nicht steroiduser möchte ich hiermit auch anzweifeln. ich glaube eher dass du vom topgym ein falsches bild der durchschnittsbevölkerung bekommen hast, da dort viele professionelle bodybuilder zu finden sind: in einem durchschnittlichen fitnessstudio gibt es auch eine hohe dunkelziffer von steroidusern, denen merkt man es nicht mal an, weil sie zu blöd sind richtig zu trainieren und sich richtig zu ernähren => ergo, das benutzen von steroiden macht einen nicht automatisch zum besseren bodybuilder. aber da müsste man wohl bei den beweggründen fürs dopen ansetzen ...
 
Die deutschen Medien arbeiten hart daran den Sport in den Dreck zu tun. Daher ist es auch kaum verwunderlich, dass der Sport belächelt wird.

@gerald: Kann ich nur zustimmen, meine Rede.

Aha jetzt sind also die Medien Schuld? Scheinbar sind alle und jeder Schuld nur eben nicht die, die scheinbar ein schlechtes Ego besitzen, unter Größenwahn leiden oder was auch immer (kenne die Gründe des Einzelnen nicht, warum er dopt) nur eben nicht die, die sich das Zeug spritzen? Es gibt so viele Gründe warum jemand der Meinung sein könnte dopen zu müssen. All diese sind aber in meinen Augen nicht löblich. Damit will ich jetzt nicht die Doper beleidigen, bevor hier wieder der Vorwurf der Hetzerei aufkeimt.

Doping ist ein soziales problen und zieht sich in irgend einer form durch alle sozialen schichten und bereiche.
es ist ein teil unserer(verlogenen) gesellschaft mit ihren werten und zielen.

Wieso ist das ein Problem unserer "verlogenen" Gesellschaft? Und was hat das mit unseren Werten und Zielen zu tun? Wenn du damit das Leistungsziel meinst finde ich das sehr wage, denn ich habe noch nie gehört, dass ein Ziel unserer Gesellschaft ist mit Lügen und Betrügen erfolgreich zu sein. Sonst würde man ja auch nicht versuchen die Kriminalität zu bekämpfen, schließlich ist die Kriminalität ja auch ein höchst profitables Gewerbe... Das Leistungsziel besagt ja lediglich, dass derjenige der mehr arbeitet auch mehr entlohnt werden sollte. Dass das einige Leute animiert dieses Ziel auch mit weniger harter Arbeit oder in noch höherem Ausmaße zu erzielen und sich dadruch einen Vorteil gegenüber anderen zu erhaschen hat mit dem eigentlichen Ziel ja nichts zu tun. Soll man es nur deswegen in Frage stellen und für schlecht verheißen?
 
Nochmals : Ich gebe Creatin und Supplements wie Anabolika etc. nicht auf eine Stufe! aber danke für dein Feedback ;)
 
Oh mein Gott, sorry dass ich jetzt so ne "heftige" Diskussion losgetreten habe. Ich finde, es sollte jeder wissen was er seinem Körper zutraut und was nicht. Und wenn man sich vorher nicht informiert sollte man nicht verwundert sein, wenn nach ein paar Jährchen alles wieder zusammenfällt. Ich z.B. werde auf jedenfall natural bleiben, weil ich den Sport liebe und noch daran glaub, große Fortschritte ohne Supps machen zu können.
 
@biscotti

ich finde deine positive einstellung zu unseren wertvorstellungen wirklich bemerkenswet!

ist aber leider nicht realität!!
und es geht auch nicht ums tolerieren sondern ums akzeptieren(es ist einfach so)
 
georgebush schrieb:
dass sich steroidspritzer mehr bemühen als nicht steroiduser möchte ich hiermit auch anzweifeln. ich glaube eher dass du vom topgym ein falsches bild der durchschnittsbevölkerung bekommen hast, da dort viele professionelle bodybuilder zu finden sind: in einem durchschnittlichen fitnessstudio gibt es auch eine hohe dunkelziffer von steroidusern, denen merkt man es nicht mal an, weil sie zu blöd sind richtig zu trainieren und sich richtig zu ernähren => ergo, das benutzen von steroiden macht einen nicht automatisch zum besseren bodybuilder. aber da müsste man wohl bei den beweggründen fürs dopen ansetzen ...

sehr guter post, georgi ;) !!!
 
und da du ständig behauptest, die verdienen genauso respekt, weil steroid user sich ebenso den arschaufreißen: man muss sich zum arsch aufreißen keine steroide spritzen, das geht auch ohne ...
Beide verdienen Respekt, mehr hab ich nicht behauptet.
ergo, das benutzen von steroiden macht einen nicht automatisch zum besseren bodybuilder.
Wie bereits erwähnt, ob Stoff oder nicht, wenn man etwas erreichen will, muss man in die Hände spucken und anpacken - der einzige Unterschied ist das Ziel. Und egal was man macht, man sollte sich darüber informieren. Das ist beim Training, bei der Ernährung und auch beim Stoff so. Je mehr man weiß, desto besser. In einer Schulklasse sind doch auch nicht die Schüler representativ, die eine negative Note haben - warum also hier?!
@biscotti

ich finde deine positive einstellung zu unseren wertvorstellungen wirklich bemerkenswet!

ist aber leider nicht realität!!
und es geht auch nicht ums tolerieren sondern ums akzeptieren(es ist einfach so)
Man muss in unserer Gesellschaft einen gewissen Optimismus wahren, es sollte aber noch halbwegs realisitisch bleiben.

@biscotti: Auch wenn du es nicht glauben magst, gibt es beim Medikamentenmissbrauch viele Unterschiede. Man muss natürlich immer mit Nebenwirkungen rechnen, die Typen aus dem Video haben aber offensichtlich 0 Ahnung von der Materie und da stellt das ganze eben ein noch viel größeres Risiko dar.
Und wenn man sich einen Großteil solcher Dokus ansieht, kommt man immer zum selben Ergebnis: Man sucht sich ein paar Deppen, die ohne Ahnung bzw Interesse, ihren Körper mit verschmutzten Chemikalien zuschütten, um auf der Strasse den Macker machen zu können. Das sind meist Leute, die in ihrem Leben nichts erreicht haben und die werden dann als Durchschnitts-Bodybuilder dargestellt. Auch wenn die meisten Reportagen über Doping handeln, wären sie sogar ohne dem Thema, schlecht für den Sport. Dank solcher Reportagen werden Muskeln werden immer mit einem kleinen Hirn in Verbinung gebracht, und wenn das nicht kontraproduktiv ist, frag ich mich was für dich schlechte Werbung ist!?

Und was nun jemand mit seinem Körper anstellt, ist noch immer ihm zu überlassen. Und wenn der einzige Grund der ist, dass ihm mehr Muskeln als natural möglich gefallen, dann ist es eben so. Manche Menschen unterziehen sich zig Schönheitsoperationenen um ihrem Schönheitsideal näher zu kommen - ich nehm mir zumindest nicht heraus über solche Leute zu urteilen... aber es ist eben leichter auf andere mit dem Finger zu zeigen als an sich selbst zu arbeiten.
 
solange man es nicht so macht wie diese Deppen haben beide Seiten den vollen Respekt verdient. Naturals wie S-Konsumenten. Ich hab mir das jetzt auch nochmal durch den Kopf gehen lassen. Jeder muß für sich selbst wissen was er seinen Körper zumuten möchte u was er erreichen will. Wenn jemand seinen Weg gewählt hat u diesen mit Ehrgeiz u Verbissenheit durchzieht dann gibt es keinen Grund auf denjenigen mit dem Finger zu zeigen u herum zu nörgeln. Sondern die gebrachte Leistung anzuerkennen!

Das soll jetzt aber keine Ermutigung an alle sein die überlegen ob sie Stoffen solln. Vor allem an die ganz Jungen die noch keine 3 Jahre trainiert haben .. testet erst mal eure genetischen Grenzen aus, was einige Jahre dauern wird u daaaaaaann .. bleibt dabei haha ;)
 
Der Grund, dass man auch mit Roids respektiert werden kann ist ja hoffentlich für niemanden ein Startgrund mit dem Scheiß. Die negativen Punkte überwiegen ja wohl von vorne bis nach hinten.
Ok, Leistung bleibt Leistung und gehört respektiert - egal ob clean oder nicht. Trotzdem sind Roid-User in meinen Augen leichtsinnig und dumm (nicht im Sinne von gebildet oder charakterlich). Selbst wenn es einem persönlichen Schönheitsideal entspricht gehört in meinen Augen ein großer Löffel Idiotie dazu, wenn man mögliche gravierende (!!!) Nebenwirkungen leichtfertig in Kauf nimmt.
Letztendlich ist es natürlich logisch, dass es jeder für sich selbst entscheiden muss (ist ja schließlich bei allem was man macht so), trotzdem ist es in meinen Augen eine ziemlich dämliche Handlung.
 
ja hab ich zig Posts vorhin eh schon geschrieben .. mit den Nebenwirkungen u das es ja illegal ist müßen diejenigen dann natürlich leben. Für mich würds nie in Frage kommen. Ob es nun dämlich ist od nicht muß auch wieder jeder für sich selbst entscheiden. Würd es jemand aus meiner Familie od Freunde tun würd ich alles daran setzen damit es diese Person unterlässt weil sie mir ja am Herzen liegt. Jeder andre bekommt bei mir nen Minus Punkt weil er stofft, aber das sagt nichts über den Wert u Charakter der Person aus, dazu müßte ich sie erstmals näher kennen lernen.
 
Ja das ist klar was du sagst.

Ich weiß garnicht wie es in diesem Thread dazu kam, dass über die Werte von Menschen diskutiert werden. Das hat imho nichts mit dem Thema zu tun.

Seltsamerweise würde ich einem Extremsportler z.B. nicht nachsagen, dass er dämlich ist, weil er sich Gefahren aussetzt. Eigentlich ist dem Satz "Jeder muss es für sich wissen" nichts mehr hinzuzufügen.

Wurde denn schon auf die Frage im Thread geantwortet, ob es noch ohne zu stoffen geht? Ich wüsste keinen Grund, der unter normalen Umständen dagegen sprechen würde.
 
das kam daher, dass nicht aufs stoffen selbst, sondern öfters auf die jeweilige Person losgegangen wurde.

Wurde denn schon auf die Frage im Thread geantwortet, ob es noch ohne zu stoffen geht? Ich wüsste keinen Grund, der unter normalen Umständen dagegen sprechen würde.

aber damit hast du eh den Nagel auf den Kopf getroffen ;)
 
selbstverständlich geht es ohne!!!!!!!!!!

das problem ist nur das bild das viele im kopf haben,diese von werbung und "gefakten"vorbildern geprägte vorstellung was man erreichen kann.
denn gemessen an einem nur durchschnittlichen wettkampfathleten sehen die naturalen erfolge sehr mager aus.
wenn man sich selbst beobachtet und einen trainingsrahmen von 3 jahren absteckt und diesen rahmen mit ernsthaften training und ebensolcher ernährung füllt, ist das bild das mann dann im spiegel sieht der maßstab der dinge.ich meine damit,auf sich selbst bezogen(und so sollte es auch sein) ist das nach 3 jahren erreichte manchmal fast unglaublich.

ich kenne einen der mich irgendwie fasziniet,nicht seine körperentwicklung, obwohl er absolut top aussieht(43 oberarm-austrainiert 79kg und drückt 150kg:eek: sauber auf der bank)nein, es ist seine verbissenheit mit der er trainiert.Er weiß genau es ist nur eine zeitfrage bis
zum ersten einbruch.er versucht möglichst viel in ganz kurzer zeit zu erreichen denn jahrelang ist das unmöglich.
er hat daß, wöfür ich jahrelang trainiert habe, in einem jahr geschafft. Nur maßstab ist das keiner,der verwelkt genau so schnell wie er erblühte, um es lyrisch auszudrücken
 
Solange man damit nicht sein Geld verdient, ja.

Ich denke mal, dass man hier mit gutem Gewissen behaupten kann, dass hier niemand sein Geld damit verdient. Natürlich geht es ohne zu stoffen. Allerdings gibt es die Problematik, dass über Doping nicht gesprochen wird und daher manifestieren sich eine Menge an "Vorbildern" die einem etwas vorgaukeln was nicht der Wahrheit entspricht. Darum appelliere ich an jeden Trainierenden sich hauptsächlich an sich selbst zu messen und nicht danach zu streben wie xy auszusehen sondern im Jahr 2 besser als im Jahr 1 usw.
 
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