wenn im BB gedoppt wird, stört mich das nicht im geringsten. dies hat zwei gründe:
1. durch die medien bin ich mit dem verständnis aufgewachsen "bodybuilder=stoffer". seit ich mich mit diesem thema abgebe, weiss ich, dass es nicht so ist, obwohl wahrscheinlich kein laie einen naturalbodybuilder kennt..
bei anderen sportarten wird uns aber weisgemacht, dass man nicht doppen darf und deshalb sind wir auch regelmässig entäuscht, wenn ein neuer dopingfall ans licht kommt, währends eben im profi-BB "normal" ist.
2. ich habe nie vorgehabt, und daran wird sich auch nichts ändern, jemals auf eine bühne zu gehen. wäre dies mein ziel, müsste ich mich entscheiden, ob ich natural bleiben will oder eben nicht. wenn ich naturalwettkämpfe absolvieren würde, hätt ich natürlich ein enormes problem damit, wenn ich annehmen müsste, dass einer meiner konkurrenten dopt. im profi BB wärs mir wahrscheinlich wieder egal

fakt ist aber; ich mach diesen sport um einen sportlichen körper aufzubauen und ich will dabei nicht "so viel wie möglich" aus mir rausholen.. auch nicht natural. ich kann mir auch nicht vorstellen wieso ein stoffer meine motivation beeinflussen sollte.. wie gesagt ich machs für mich und brauch mich deshalb nicht an anderen messen. möcht ich dies tun, wär ich wettkampfbodybuilder.
@fx88: techniksportarten wie fussball oder tennis kann man meiner meinung nach wirklich nicht mit BB vergleichen. mal angenommen zwei sehr disziplinierte profibodybuilder fangen mit den selben ausgangslagen an zu trainieren und werden von ein und der selben person gecoacht. dabei wird darauf geachtet, dass alle entwicklungsfaktoren identisch sind. selbst wenn dadurch theoretisch beide athleten gleich viele muskel aufbauen würden, kann trotzdem einer der beiden MR. O werden währends der andere nicht mal in die top10 schafft. der grund wäre hier einzig und allein die genetik und was die jury als "schönheitsoptimal" betrachtet.
hingegen beim fussball oder tennis, hat man alles selbst in der hand. derjenige, der mehr trainiert, fördert sein talent öfter und kann seine leistung stärker verbessern als derjenige, der weniger aufwand betreibt (wieder davon ausgehend, dass beide die gleiche ausgangslage haben).