Training - wie anfangen?

kake2000

New member
Hi,

cool, dass es dieses Forum gibt! Ich suche schon seit längerem virtuelle Unterstützung. Hier mein Vorhaben bzw. Infos über mich:

Ich bin 34, 1,80 groß und wiege 84kg. Genau, das sind ein paar Kilos zuviel. Vor knapp 9 Monaten habe ich aufgehört zu rauchen (nach 17 Jahren) und genieße seitdem jede rauchfreie Sekunde. Natürlich habe ich damit gerechnet zuzunehmen, aber dass es dann doch 6kg werden, damit habe ich nicht gerechnet. Gut, ich dachte mir, ich ernähre mich einfach normal weiter und nach einer Zeit wird sich dsa Gewicht wieder einpendeln. Hat es aber leider nicht.

Nun ist also ein dreiviertel Jahr vergangen und ich beginne langsam mir im Badezimmerspiegel mißmutige Blicke zuzuwerfen. Nachdem es nun auch demnächst Frühling wird, habe ich beschlossen das ganze mal richtig anzugehen. Und ich rede hier nicht von einem Kurzprojekt, wo ich mal so schnell, schnell ein paar Kilos verlieren möchte, sondern davon, körperliche Ertüchtigung zukünftig in meinen Tagesablauf zu integriereen. Ich bin es einfach leid mich ständig matt, unfit oder einfach nur etwas zu fett zu fühlen. Kann nicht sein, will ich nicht mehr, aus jetzt!

Nachdem ich die letzten jahre auch immer wieder Probleme mit meiner Wirbelsäule hatte (sitzender beruf vorm PC, großartig!) habe ich mich vor Kurzem wieder im Kieser-Training eingeschrieben, wo ich auch ein- bis zweimal die Woche hingehe. Hilft echt gut, denn seitdem fühlt sich mein Rücken großartig an. Durch dieses Training habe ich jedoch das Gefühl, dass mein Körper regelrecht danach giert, sich zu betätigen. Er bettelt geradezu danach, dass ich ihn irgendwie sportlich martere. :)

Das größte Problem, das ich habe, wenn ich im Moment in den Spiegel sehe ist natürlich mein Ring am Bauch. Aber auch mein Brustbereich, mußte ich erschrocken feststellen, hat sich mit den zusätzlichen Kilos verändert. Nachdem ich generell dazu neige, dort Fettreserven anzulegen, sieht mein Oberkörper zur Zeit für mich einfach unakzeptabel aus. Ich MUSS etwas tun.

Somit also meine Frage an die Profis hier: Ich bin absolut unvorbelastet, was diverse Trainingsmethoden anbelangt und mehr als bereit alles mögliche zu versuchen, damit ich mich wieder wohl fühle in meiner Haut. Ich muss nicht unbedingt Masse aufbauen, wenn ich die zusätzlichen Kilos in Muskelmasse verwandeln kann, bin ich aber auch nicht unglücklich. ;)

Grundsätzlich geht es mir einfach darum, Fett loszuwerden, definierter zu werden u nd natürlich dadurch auch fitter. Wo muss ich ansetzen? Wie fange ich an? Wie stelle ich meine Ernährung um, worauf muss ich beim essen achten? Kohlehydrate und Konsorten kenne ich aus dem Wörterbuch, aber der Zusammenhang zum Training fehlt mir komplett.

Wer auch immer mir brauchbare Tipps geben kann, wie ich loslegen kann, kann sich meines ewigen Dankes sicher sein.

Ich will mich einfach nur fit fühlen. Die Tage des Herumschlunzens sind vorbei! 8)

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe.
 
ein vernueftiger Anfang waere ein richtiges Hantelstudio zu finden und dort die wichtigen Grunduebungen zu erlernen:

Kniebeugen
Kreuzheben
Klimmzuege
Rudern
Bankdruecken
Schulterdruecken
Dips

gleichzeitig schwingst du dich dann noch 1-2 mal die Woche auf einen Ergometer oder gehst Joggen etc.

um es mal ganz vereinfacht auszudruecken, Kohlenhydrate und Fett liefern Energie an Muskeln und Gehirn, Protein ist ein wichtiger Koerperbaustein wird aber auch teilw. zur Energiegewinnung herrangezogen.

MfG
 
Achja, genau, Joggen.

Ich verspüre momentan den Dran, zu laufen. Natürlich habe ich auch hier keine Ahnung, wie ich das am besten angehe. Laufen wäre für mich deswegen optimal, weil ich die Laufbewegung als sehr angenehm empfinde und jetzt, wo ich nicht mehr rauche, auch ohne weiteres mehrere Kilometer zurücklegen kann.

Ich habe mich auch gefragt, ob es Sinn macht, jede Tag eine Stunde früher aufzustehen (als Vater eines Schulkindes würde das bedeuten 05.00 Tagwache) und einfach eine Stunde laufen zu gehen. Ich befürchte jedoch, dass das auf Dauer nicht realistisch ist. Ich meine, wer will schon den Rest seines Lebens unter der Woche um 05.00 aufstehen müssen? :D

Was genau soll ich unter dem Begriff "Hantelstudio" verstehen? Hör ds zum ersten Mal. Ist das etwas anderes als ein Fintnesscenter? Und wie finde ich sowas? Ich wohne im 9. Bezirk, kennt da vielleicht jemand eine brauchbare Einrichtung? Und habe ich mich jetzt umsonst im Kieser-Training eingeschrieben? Die Jahresgebühr ist ja kein Pappenstiel.

um es mal ganz vereinfacht auszudruecken, Kohlenhydrate und Fett liefern Energie an Muskeln und Gehirn, Protein ist ein wichtiger Koerperbaustein wird aber auch teilw. zur Energiegewinnung herangezogen.
MfG

Wie kann ich denn herausfinden, wovon ich am besten wieviel essen sollte, so, dass es Sinn macht?

Fragen über Fragen...
 
Was genau soll ich unter dem Begriff "Hantelstudio" verstehen? Hör ds zum ersten Mal. Ist das etwas anderes als ein Fintnesscenter? Und wie finde ich sowas? Ich wohne im 9. Bezirk, kennt da vielleicht jemand eine brauchbare Einrichtung? Und habe ich mich jetzt umsonst im Kieser-Training eingeschrieben? Die Jahresgebühr ist ja kein Pappenstiel.


halt ein richtiges "Fitnesstudio" mit Hanteln usw. und nicht nur Wellnessbereich fuer Hausfrauen und ein paar High-Tech Maschinen die keiner braucht.

ich stehe dem Kieser ziemlich kritisch gegenueber, ist fuer mich reiner Abzug der eben funktioniert weil groesstenteils Leute angezogen werden die keine Ahnung haben, verunsichert sind und sich nicht die Muehe machen sich mit etwas komplexen auseinander zu setzten.
mit sportlicher aktivitatet und Krafttarining hat Keiser fuer mich nur recht wenig zu tuen.



Wie kann ich denn herausfinden, wovon ich am besten wieviel essen sollte, so, dass es Sinn macht?

Fragen über Fragen...


berechne im Internet deinen Kalorienbedarf (google).
Protein und Kohlenhydrate haben 4 kcal pro Gramm, Fett ca. 9 kcal.

wie man das ganze zusammenstellt, ist eigentlich ziemlich egal, wenn man ein paar Sachen beachtet:

nicht mehr als 25 - 30 % der Gesamtkalorien aus Protein

Kohlenhydrate mit moeglichst niedrigem Glykaemischen Index verzehren (Volkorn,Obst etc.)
moeglichst wenig gesaettigte Fette, max 10 % der Gesamtkaorienmenge.
 
Also, wenn Du schon die Lust verspürst zu laufen, dann lauf. Fang moderat an und steigere Dich nicht zu schnell, damit Dir der Spass nicht vergeht.

Ich denke mal, jeden Tag zu laufen ist, wie Du selber ansprichst, auf die Dauer unrealistisch. Wenn du zweimal die Woche Kraftsport machst und zweimal die Woche laufen gehst (halbe Stunde bis Stunde) reicht das meiner Meinung aus.

ich selber trainier 4x pro Woche ein eher volumenreiches Kraftraining und fahre unregelmäßig mit dem Heimtrainer (laufen wäre sicher besser, vielleicht schaff ich es diesen Sommer joggen zu gehen)
Um abzunehmen ist es sicher sinnvoll mehr Wdh zu machen um erstmal die Kondition der Muskeln zu stärken.
anbei mein TP http://www.bodybuilding-forum.at/showthread.php?t=40832
 
Scheinst ähnliche "technische Daten" wie ich zu haben und ähnliche Ziele.

Ich bin genau so groß wie du, 35 Jahre alt und hatte zwischenzeitlich auch etwas über 80kg, was definitiv zu viel ist. Zumindest am Anfang :wink:

Die Definition ist eher "wurstartig" und "Happy" ist die falsche Bezeichnung für den allgemeinen Gemütszustand. 8)

Ich bin jetzt seit 7 Wochen am "Heben" und liege bei 75 kg. In diesen 7 Wochen habe ich allein durch das Training (völlig ohne Cardi) und eine geringfügige Ernährungsumstellung (kein Bier mehr und kein sichtbarer Zucker und kein sichtbares Fett, außer Olivenöl, sonst nichts) 4 kg abgenommen.

Ich habe mich in den ersten 5 Wochen mit einem Ganzkörperprogramm, 2x wöchentlich, 3 Sätze a 15 Wiederholungen warmgelaufen und bin nun auf 10 Wiederholungen bei Ausbelastung umgestiegen.
 
mir gings genau wie dir! 15 jahre geraucht, vor einem jahr aufgehört, zugenommen! 183 cm groß und 92kg!! dann letzen august angefangen etwas zu tun und jetzt sind es nur mehr 78kg!
ich hab versucht 2 bis 3 mal die woche mountainbike zu fahren oder zu laufen und 1 bis 2 mal die woche mit hanteln zu trainieren, und liegestütze zu machen. außerdem hat mir meine freundin das sascha walleczek buch gekauft, wo gut beschrieben ist wie man sich vernünftig ernähren kann!
wichtig ist glaub ich nicht viel nachzudenken (wie mach ich was, wie oft) sondern einfach etwas zu tun. man spürt sowieso wenn man es übertreibt.
und nicht aufgeben, es geht leichter als man denkt!!!
 
Okay, vielen Dank mal für die bisherigen Antworten. Das gibt mir Hoffnung, dass ich die nächsten jahre nicht schwabbelig dahinvegetieren muss. :D

Noch eine Frage zu den Stellen, wo sich das Fett sammelt. Wie gesagt, bei mir sind die Problemzonen Bauch und eben Brust. Nachdem, was ich von der menschlichen Anatomie weiß, kann man sich nicht wirklich aussuchen, wo man Fett verbrennt und wo nicht. Oder doch? Sprich, wenn ich mich zB. sehr stark auf Brustübungen konzentriere, verbrenne ich dann dort mehr Fett? Oder muss ich einfach Vollgas trainieren, bis im schlimimsten Fall alle anderen Fettreserven aufgebraucht sind, bis auf die Brust? Das wäre natürlich doof..

Wäre super, wenn da jemand Infos hätte. Diese Sache ist nicht zuletzt der Beweggrund, dass ich endlich loslege. Wenn einem die eigene Frau in der Früh nach der Dusche lüstern die Brust abgrapscht, sollte man sich langsam Gedanken machen.. 8)
 
es gibt keinen lokalen Fettabbau.

Das bedeutet, ich muss mich also auf Fettverbrennung konzentrieren, bis die Polster im Brustbereich verschwunden sind, ja?

Was ist dran an der Sache, dass man lieber langsamer, dafür länger laufen sollte? Oder doch schneller und dafür weniger lang? Wie gesagt, mir geht es primär darum, überschüssiges Fett loszuwerden. Erst in zweiter Instanz denke ich dran, auch etwas Muskulatur aufzubauen. Möglicherweise ist das eine ohne das andere ja auch gar nicht möglich.

Mann, mir fällt gerade auf, dass ich echt Nüsse Ahnung hab, ist irgendwie frustrierend.. :(
 
Das bedeutet, ich muss mich also auf Fettverbrennung konzentrieren, bis die Polster im Brustbereich verschwunden sind, ja?

Was ist dran an der Sache, dass man lieber langsamer, dafür länger laufen sollte? Oder doch schneller und dafür weniger lang? Wie gesagt, mir geht es primär darum, überschüssiges Fett loszuwerden. Erst in zweiter Instanz denke ich dran, auch etwas Muskulatur aufzubauen. Möglicherweise ist das eine ohne das andere ja auch gar nicht möglich.

Mann, mir fällt gerade auf, dass ich echt Nüsse Ahnung hab, ist irgendwie frustrierend.. :(


konzentriere dich erstmal auf ein vernueftiges Krafttraining. es gibt nichts was langfristig einen so guten Erfolg verspricht wie schweres Hantelstemmen.
zu einem verbrennst du beim Kraftsport Kalorien, danach ist dein Stoffwechseln ueber Stunden erhoet und besser noch, durch die groessere Muskelmasse steigt deine Kalorienverbrennung langfristig.

Laufen oder Radfahren kannst du zusaetzlich um dich konditionell fit zu halten.
 
ich würd mir nicht so viele gedanken machen wie schnell und wie lange du laufen sollst, sondern es einfach tun. du spürst am besten was gut für dich ist. es gibt hunderte studien darüber wie man, mit welchem puls laufen soll, und jede der hundert sagt was anderes. wichtig ist die bewegung! und wenn du das regelmäßig betreibst wirst du sehr bald erfolge sehen!!!! dann schmelzen deine fettreserven an allen möglichen stellen!
 
aber manche sagen das man einen puls zwischen 120 und 140 haben soll dann ist man im fettverbrennungsbereich, andere sagen 140 bis 160. wieder andere sagen man soll sich einfach nur wunderbar verausgaben, damit ist der stoffwechsel schön in schwung und man verbrennt optimal. also meiner meinung sind das ziemlich unterschiede!
 
also meiner meinung sind das ziemlich unterschiede!

lass dich nicht verunsichern, wichtig ist nur das moeglichst viele Kalorien verbrannt werden und da wohl keiner Lust hat 3 stunden locker zu laufen, lieber in 30-45 Minuten verausgaben.
Fettverbrennungspuls und andere Maerchen kannst du getrost vergessen.
 
Es ist so wie Jimbo sagt. Je schneller du läufst desto mehr Energie pro Zeit verbrennst du.

Die Gründe für den "Fettverbrennungspuls"-Mythos sind andere und zwar ganz einfache. Zum einen ist ein Anfänger der Fett verbrennen will untrainiert und soll in keinem Fall zu Beginn bei 80-90% Maximalpuls laufen. Zum anderen rät man dem Anfänger zum Laufen mit niedriger Intensität, weil er das einfach viel länger durchhält. Der Anfänger soll sich zunächst mal in Richtung 45-60 Minuten Läufdauer bei 60-70% Puls entwickeln und nicht 5-10 Minuten lang bei 80% Puls laufen und dann schlapp machen. Ist der Anfänger in der Lage 60 Minuten locker durchzulaufen, dann kann er die Intensität steigern, bzw. das Training durch z.B. Intervalle einerseits intensivieren und andererseits Variation bzw. Reizänderung ins Spiel bringen.
 
So, mal den Thread hier aktualisieren. Sind ja mittlerweile 10 Monate vergangen. ich habe über den Sommer regelmäßig Sport betrieben. Bin laufen gegangen und habe Fußball gespielt. Weiters habe ich, solange es das Klima zugelassen hat, jeden Weg, den ich sonst mit dem Auto zurückgelegt hätte, mit dem Rad zurückgelegt. Hat wahre Wunder bewirkt, was meine Kondition anbelangt.

Eines würde mich noch interessieren: Ich habe im Juni begonnen in der Früh und abends vor dem Schlafengehen, Liegestütz zu machen. Immer einen Satz, wobei je nach Verfassung zwischen 20 und 35 Liegestütz drinsind. Auch wenn es seltsam klingen mag und sich mein Gewicht eigentlich kaum verändert hat, stelle ich doch fest, dass sich meine Oberarm- und auch die die Brustmuskulatur verändert hat. Sieht irgendwie alles etwas fester und größer aus.

Findet ihr, dass diese Übungen abends und morgens unnötig sind? Könnte ich das irgendwie optimieren? Ich habe kürzlich auch begonnen einige Übungen mit Kurzhanteln dazuzumachen mit dem Resultat, dass ich mir beim dritten Mal gleich beim linken Bizeps wehgetan habe.

Ich hätte einfach gern ein paar Übungen die ich zB abends machen kann und die auf Dauer einen positiven Effekt auf meine Muskulatur haben. Gewicht ist gar nicht so das Thema, das werde ich, sobald es wieder wärmer ist mit Laufen und radfahren hinbekommen bzw. mich solange etwas beim Essen bremsen. :)

Wäre dankbar für Tipps!
 
Und wieder ein Update. Ist ja doch einiges an Zeit vergangen. Ich habe begonnen regelmäßig laufen zu gehen und mich nebenbei in einem Boxklub eingeschrieben, was wahre Wunder punkto Kondition bewirkt hat. Tatsache ist, dass sich Sport seit einiger Zeit zu einem fixen Bestandteil in meinem Leben entwickelt hat.

Das einzig enttäuschende ist jedoch: Ich wiege genau das gleiche wie zum Zeitpunkt des Threadstarts. 84kg. Ich müßte lügen wenn ich ich behaupten würde, dass sich Fett mittlerweile in Muskelmasse verwandelt hat. Ich schaue einfach gleich aus. Liegestütz mache ich nach wie vor abends und morgens. Nachdem die beim Boxtraining immer wieder verlangt werden, sind sie eigentlich kaum noch eine nennswerte Herausforderung.

Auch die Fettpolster auf meiner Brust sind nach wie vor da und weigern sich hartnäckig zu weichen. Nachdem meine Frau Ärztin ist und Wert auf halbwegs gesunde Ernährung setzt, frage ich mich natürlich langsam, was zum Teufel eigentlich mit mir nicht stimmt. Ich nehme einfach nicht ab! Selbst wenn ich einen ganzen Tag nichts esse und am nächsten Tag dann wieder ein oder zwei Happen, knallt das Tacho wieder auf 84kg.

Bin irgendwie langsam am Verzweifeln. Man sollte doch meinen, dass meine eineinhalbjährigen Bemühungen irgendwie von Erfolg gekrönt sein sollten.

Laufen, Radfahren, Boxtraining, Liegestütz und Hanteltraining sollte doch auf irgendeine Art und Weise bewirken, dass sich das Bild im Spiegel positiv verändert, oder?

Irgendwas mache ich falsch... :(
 
Und wieder ein Update. Ist ja doch einiges an Zeit vergangen. Ich habe begonnen regelmäßig laufen zu gehen und mich nebenbei in einem Boxklub eingeschrieben, was wahre Wunder punkto Kondition bewirkt hat. Tatsache ist, dass sich Sport seit einiger Zeit zu einem fixen Bestandteil in meinem Leben entwickelt hat.

Das einzig enttäuschende ist jedoch: Ich wiege genau das gleiche wie zum Zeitpunkt des Threadstarts. 84kg. Ich müßte lügen wenn ich ich behaupten würde, dass sich Fett mittlerweile in Muskelmasse verwandelt hat. Fett kann man auch - leider - nciht in Muskelmasse umwandelnIch schaue einfach gleich aus. Liegestütz mache ich nach wie vor abends und morgens. Nachdem die beim Boxtraining immer wieder verlangt werden, sind sie eigentlich kaum noch eine nennswerte Herausforderung.

Auch die Fettpolster auf meiner Brust sind nach wie vor da und weigern sich hartnäckig zu weichen. Nachdem meine Frau Ärztin ist und Wert auf halbwegs gesunde Ernährung setzt, frage ich mich natürlich langsam, was zum Teufel eigentlich mit mir nicht stimmt. Ich nehme einfach nicht ab! Selbst wenn ich einen ganzen Tag nichts esse und am nächsten Tag dann wieder ein oder zwei Happen, knallt das Tacho wieder auf 84kg.

Bin irgendwie langsam am Verzweifeln. Man sollte doch meinen, dass meine eineinhalbjährigen Bemühungen irgendwie von Erfolg gekrönt sein sollten.

Laufen, Radfahren, Boxtraining, Liegestütz und Hanteltraining sollte doch auf irgendeine Art und Weise bewirken, dass sich das Bild im Spiegel positiv verändert, oder?

Irgendwas mache ich falsch... :(


du brauchst vl mehr Geduld?!
wenn man mit Hanteln trainiert, will man eig. das Gegenteil erreichen: Museklmasse aufbauen --> zunehmen

von daher, bleib am Ball, überdenke noch mal deine Ernährung...man kann auch von gesunden Essen zunehmen...es geht lediglich ums kcal-Defiziet
 
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