Schönheit muß leiden

McDonalds

hatte ein neutrales verhältnis zu meinen kolleginnen. sehr herzlich od. freundschaftlich war es nie. mein verhalten hat sich meiner meinung nach nicht verändert. es sind wahrscheinlich auch die sozialen unterschiede, die eine rolle spielen. schließlich verdiene ich auch ein vielfaches meiner kolleginnen, was sie natürlich wissen. sie sehen mich eben nicht gleichwertig mit meinen männlichen kollegen, die meistens auch einen hohen technischen background besitzen. aufgrund dieses defizits meinerseits, stellen sie auch meine qualifikation in frage. sie berücksichtigen nicht welche soft-skills für meinen job notwendig sind. eigentlich ist es ja in unserem unternehmen nicht üblich, dass account manager mit sekretärinnen privat ausgehen. liegt wahrscheinlich auch an einer gewissen überheblichkeit. hätte einfach angst, dass es falsch verstanden wird und mir ein schlechtes image einbringen könnte.
 
Re: McDonalds

Meiner Meinung nach hat das Ganze nichts mit deinem Aussehen zu tun, sondern mit deiner Überheblichkeit und Arroganz, die - wie ich finde - in deinen Posts schon sehr trefflich zum Ausdruck gekommen ist!
Könnte natürlich sein, dass diese beiden Aspekte noch deutlicher wurden, seit du optisch mit dir zufriedener bist, die Reaktion deiner "minderwertigen" Kolleginnen, die deinem Image schaden, ist für mich jedenfalls absolut nachzuvollziehen!

MfG,

Felix
 
Re: McDonalds

Mich würde mal interessieren, was genau dein Job ist (KAM, Sekretärin???) und in welcher Branche. Arbeite nämlich auch als KAM.
 
Re: Körperliche Schönheit hat natürlich

Soso, es gibt also ein "objektives" Kriterium für Schönheit. Dann leg´ doch mal die Kriterien dar, mit denen man schöne von nicht so schönen Menschen trennen kann.

Aber lass bitte die alten Griechen aus dem Spiel. Denen ging es bei ihren Plastiken um weit mehr als um den Muskeltonus. Leider nimmt der moderne, oberflächliche Mensch nur noch das wahr. Ich empfehle hierzu das Studium der einschlägigen Literatur (Gombrich z.B. ist sehr gut lesbar).

Gruß,
Oliver
 
Re: Wertlose Menschen?

Man erlebt es selten, dass so menschenverachtende Äusserungen so im Vorbeigehen abgegeben werden.

Oliver
 
Re: McDonalds

Nun ja, wenn das Verhältnis zu den Kolleginnen schon vorher eher neutral war, also nicht herzlich oder freundschaftlich, dann herrscht bei euch wohl so ein Betriebsklima, wo einer genau aufpasst, dass ja bloß keiner einen größeren Brocken vom Kuchen abbekommt. Ist schwierig, in der Situation ausgerechnet jetzt was zu ändern, wo's schon vorher nicht dicke Freundschaften gab. Solltest auf jeden Fall weiterhin versuchen, jede Person, egal ob männlich oder weiblich, freundlich und gerecht zu behandeln, und das von oben herab würde ich persönlich auch nicht mögen, wenn man vorher auf dem gleichen Level gelebt hat.
 
Re: KAM

bist du der anonym, der selbst KAM ist? dann wirst du doch wohl wissen was die aufgaben eines KAMs sind. betreue key accounts und sichere einerseits die installierte basis gegen den mitbewerb ab und versuche diese durch entsprechendes consulting zu erweitern. weiters betreibe ich das notwendige lobbying im management. ziel ist das erhalten einer strategischen partnerschaft.
 
Re: McDonalds

bezeichne meine kolleginnen nicht als minderwertig. logischerweise haben sie nicht den richtigen einblick meiner aufgabengebiete und konzentrieren sich hauptsächlich darauf mich in jeder hinsicht zu blockieren. sie verstehen nicht welcher kampf an der front herrscht und glauben das geld wächst auf den bäumen. ihnen ist nicht bewußt, dass leute wie ich für den umsatz und die arbeitsplätze sorgen.
 
Re: McDonalds

"...welcher kampf an der front herrscht und glauben das geld wächst auf den bäumen. ihnen ist nicht bewußt, dass leute wie ich für den umsatz und die arbeitsplätze sorgen."

Gut, dass wenigstens ein paar letzte Exemplare deiner aussterbenden Rasse unseren Planeten noch bevölkern in der altruistischen Absicht, für die "misera plebs" das Leben zu retten!

Also bitte, deine Äusserungen sind wirklich das Allerletzte, hast du dich nicht schon mal gefragt, warum du auch privat keine (echten) Freunde hast ?
Solltest vielleicht mal ein Jahr Askese in irgendeiner Wüste betreiben und etwas Bescheidenheit erlernen!
Ich wette, du hast mit keinem dieser unverständigen Wesen auch nur einmal versucht, ein ernsthaftes Gespräch anzufangen, oder? Dann hättest du nämlcih vielleicht etwas gemerkt....


Felix
 
Re: McDonalds

Nein ich bin eine andere Anonym . Sei mir nicht bös, aber ich glaub dir nicht ganz was du so schreibst. Entweder bist irgendwer anders oder du hast mit dir selbst a riesiges Problem und willst hier Eindruck schinden der dir woanders versagt wird. Sorry aber das ist meine Meinung. Marie(auch aus Graz)
 
altruismus gibt es nicht,

da gebe ich dir recht. trotzdem sollte der job an der front auch von den admins gewürdigt werden. wie kommst du auf die idee, dass ich auch privat keine freunde habe? viele meiner kunden kenne ich privat. außerdem habe ich einen sehr guten freund mit dem ich alles besprechen kann. er geht auf mich ein und versteht die probleme. kann mir im vergleich dazu nicht wirklich ein ernsthaftes gespräch mit meinen kolleginnen vorstellen. sie sind meiner meinung nach viel zu oberflächlich und intrigant. wahrscheinlich fehlen ihnen sinnvolle herausforderungen. habe es außerdem versucht, indem ich ihnen den besuch eines fitness-studios schmackhaft machen wollte. dabei hätten sich auch private gespräche ergeben können.
 
problem nicht verstanden

in welcher hinsicht schädige ich den ruf eines KAMs? bin genauso erfolgreich wie meine männlichen kollegen. komme mit ihnen auch glänzend aus, wie ich bereits erwähnte. mit den kunden ebenso, sonst würde sich ja kein erfolg einstellen. es sind NUR meine weiblichen kolleginnen die mir probleme machen. vielleicht kannst du das als mann nicht verstehen. vielleicht könntest du dich dann besser in meine lage einfühlen, wenn du von den sekretärinnen blockiert werden würdest (verzögerungen bei: dienstwagen, handy, organizer u.s.w). bin nicht jemand, der sich intern beschwert, weil ich niemandem probleme bereiten will.
 
Re: altruismus gibt es nicht,

"sie sind meiner meinung nach viel zu oberflächlich und intrigant. wahrscheinlich fehlen ihnen sinnvolle herausforderungen. habe es ausserdem versucht, indem ich ihnen den besuch eines fitness-studios schmackhaft machen wollte."

dieser satz zeigt doch , was du wirklich von deinen kolleginen hältst! denkst du denn du seist etwas besseres wenn du im job erfolgreich bist und ins fitness-studio gehst? denkst du denn dies sei die einzige herausforderung im leben?
weisst du, es gibt menschen die andere dinge als herausforderung sehn! es muss nicht immer karriere und fitness-studio sein, aber das ist anscheinend in yuppie-kreisen das einzig wahre, immer trendy sein und dazu gehört auch ein dementsprechender job! weisst du eigentlich wie oberflächlich solches getue scheint und auch ist?

wie wäre es deine kolleginen zu akzeptieren wie sie sind! ohne "karriere" und fitness-studio? so würden sie dich sicher auch akzeptieren!
denn so wie du über sie denkst kommst du auch rüber! weisst du, die menschen kommen immer so auf dich zu wie du auf sie!!

also, probiere etwas an DEINEM verhalten zu ändern statt an dem deiner kolleginen!

gruss natalie
 
gebe dir recht

ich halte wirklich wenig von ihnen und so wird es wohl auch rüberkommen. kann aber kaum etwas mit ihren gesprächsthemen anfangen: wer hat wen geheiratet, wer hat wen betrogen, wer hat ein kind bekommen, wer hat was seinem mann/partner gekocht...u.s.w. das sind halt themen die mich wenig interessieren. du müßtest einmal ihren telefonaten zuhören.

gruß Barbara
 
Kleine Lektion

So solltest du dich verhalten:
Man sei höflich und freundlich gegen solche Leute, denen das Glück nicht grade eine so
reichliche Summe nichtiger zeitlicher Vorteile zugeworfen hat als uns, und ehre das wahre
Verdienst, den echten Wert des Menschen auch im niedern Stande. Man sei nicht wie die
mehrsten Vornehmen und Reichen etwa nur darin herablassend gegen Leute von geringerm
Stande, wenn man ihrer bedarf, da man sie hingegen verabsäumt oder ihnen übermütig
begegnet, sobald man ihrer entbehren kann. Man vernachlässige nicht, sobald ein Größerer
gegenwärtig ist, den Mann, den man unter vier Augen mit Freundschaft und Vertraulichkeit
behandelt, schäme sich nicht, öffentlich den Mann vor der Welt zu ehren, der Achtung
verdient, möchte er auch weder Rang, noch Geld, noch Titel führen. Man ziehe aber nicht die
niedern Klassen bloß aus Eigennutz und Eitelkeit vor, um die Stimme des Volks auf unsre
Seite zu bringen, um als ein lieber, leutseliger Herr gepriesen und über andre erhoben zu
werden. Man wähle nicht vorzüglich den Umgang mit Leuten von gemeiner Erziehung, um
etwa in diesen Zirkeln mehr geehrt, mehr geschmeichelt zu werden, und glaube nicht, daß
man populär und natürlich sei, wenn man die Sitten des Pöbels nachahmt. Man sei nicht
lediglich darum freundlich gegen die Geringern, um irgendeinen Höhern im Range zu
demütigen, nicht aus Stolz herablassend, um desto mehr geehrt zu werden, sondern überall
aus reiner, redlicher Absicht, aus richtigen Begriffen von Adel und aus Gefühl von
Gerechtigkeit, die über alle zufälligen Verhältnisse hinaus in dem Menschen nur den Wert
schätzt, den er als Mensch hat.
(Knigge - Über den Umgang mit Geringen)

Was deine Sekretärinnen denken:
Herrschsüchtige Menschen sind schwer zu behandeln und passen nicht zum
freundschaftlichen und geselligen Umgange. Sie wollen allerorten durchaus die erste Rolle
spielen; alles soll nach ihrem Kopfe gehn. Was sie nicht errichtet haben, was sie nicht
dirigieren, das verachten sie nicht nur, nein, sie zerstören es, wenn sie können. Wo sie
hingegen an der Spitze stehen, oder wo man sie wenigstens glauben macht, daß sie an der
Spitze stünden, da arbeiten sie mit unermüdetem Eifer und stürzen alles vor sich weg, was
ihrem Zwecke im Wege steht. Zwei herrschsüchtige Leute nebeneinander taugen zu gar nichts
in der Welt und zertrümmern alles um sich her aus Privatleidenschaft. Hieraus nun ist leicht
abzunehmen, wie man sich gegen solche Leute zu betragen habe, wenn man mit ihnen leben
muß, und ich glaube darüber nichts hinzufügen zu dürfen.

Darüber solltest du mal eine ganze Weile nachdenken :)!
Viel Spass dabei wünscht

Felix
 
Re: Kleine Lektion

das ist wohl weniger praxisrelevant, oder? offensichtlich mach ich auf dich einen falschen eindruck.

gruß Barbara
 
KAM

Hallo,

sehe mich eigentlich nicht als manager, weil ich keine mitarbeiter führe. ist halt irgendwie üblich jedem den titel manager umzuhängen. habe mich meinen kolleginnen gegenüber immer korrekt aber distanziert verhalten. hatte nie die motivation mich auf irgendeine weise über sie zu erheben. umgekehrt verhalten sie sich aber nicht korrekt sondern feindselig. das ist nicht subjektiv sondern durch tatsachen belegt. natürlich leisten auch sekretärinnen ihren beitrag im unternehmen, wobei es auch hier verschiedene levels gibt. letztendlich muß man ohnehin immer mehr administrative aufgaben selbst übernehmen, weil in der administration extrem eingespart, oder wie in meinem fall ohnehin nichts zur zufriedenheit erledigt wird.
möglicherweise bist du auch schon länger im unternehmen als deine kolleginnen. in diesem fall ist es leichter für sie dich zu akzeptieren. in meinem fall bin ich als letzte ins team gekommen. bin auch zum teil jünger als sie. glaube eben, dass sie auch aus diesem grund ein problem mit mir haben. sekretärinnen können leider in gewisser hinsicht eine enorme macht ausüben.

grüße Barbara
 
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