Andy-X
New member
hallo!
in letzter zeit häufen sich wieder die veröffentlichungen von studien über die gefährlichkeit von "rotem fleisch", zwei habe ich im anhang kurz zietiert, man findet im internet, wenn man die begriffe "rotes fleisch" und "risiko" bei einer suchmaschine eingibt problemlos dutzende von links zum thema, deshalb verzichte ich hier auf die angabe von weiteren links.
für einen bb ist der sport ohne verzehr von tierischem eiweiß eigentlich undenkbar. rotes fleisch, zumal rind und schwein genießt in bb-kreisen ein sehr hohes ansehen, auch wegen der sekundären enthaltenen stoffen wie wie z.B. carnitin;
trotzdem habe ich mir für die zukunft vorgenommen (um meiner gesundheit willen)weitgehend auf rotes fleisch zu verzichten und bezügl. des tierischen eiweißes auf geflügel und fisch umzusteigen; beim lidl und aldi hab ich forellenfilets gefunden, die ein teilweiser wurst-ersatz sein können.
wie haltet ihrs nun damit? ich habe eine umfrage gestartet. bitte lest erst die dokumentierten studien, bevor ihr abstimmt, auch die, die´s schon wissen..
gruss
1) University of California
Rotes Fleisch erhöht Krebsrisiko
San Diego, 02.10.2003: Der Verzehr von rotem Fleisch führt zu Ablagerungen eines potenziell gefährlichen Moleküls im Gewebe. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Wissenschaftlern der University of California gekommen. Das Team um Ajit Vark geht davon aus, dass dieses Molekül durch das Auslösen schädlicher Immunreaktionen Herzerkrankungen und Krebs verursachen kann.
Das vom menschlichen Körper nicht produzierte Molekül, der Zucker Neu5Gc (N-glycolylneuraminic acid), kommt in großen Mengen in Lamm-, Schweine und Rindfleisch vor. Tests mit drei Mitgliedern des Teams zeigten, dass der Zucker vom Gewebe aufgenommen wird. Die Ergebnisse belegten laut BBC auch, dass das durch die Aufnahme aktivierte Immunsystem dieses körperfremde Molekül als Angreifer ansieht.
Vark bestätigte, dass das Molekül mit größter Wahrscheinlichkeit keine unmittelbar giftige Wirkung hat. Zusätzlich sei es auch denkbar, dass der Mensch in der Vergangenheit durch den Verzehr von Fleisch eine entsprechende Toleranz aufgebaut habe. "Es ist jedoch möglich, dass es er im Laufe der Jahre zu einer Schädigung kommt." Zu bedenken sei, neben der steigenden Lebenserwartung, die Frage, ob die allmähliche Anreicherung mit Neu5Gc und die folgende Bildung von Antikörpern nicht später bei der Entstehung von Krankheiten eine Rolle spielen könnten.
Die drei Freiwilligen tranken eine Neu5Gc-Lösung, die aus Schweinefleisch hergestellt wurde. Der Großteil des Zuckers wurde vom Körper beseitigt. Kleine Mengen konnten in der Folge nachgewiesen werden. Zwei Tage nach der Aufnahme waren die Neu5Gc-Werte noch um das zwei bis dreifache erhöht. Nach vier bis acht Tagen erreichen die Werte fast wieder ihren Ausgangspunkt. Die Studie wurde in den Proceedings of the National Academy of Sciences www.pnas.org veröffentlicht.
2) Università degli Studi di Milano, Italien
Gesunde Ernährung verringert Risiko um 40 Prozent
Frauen, die jeden Tag rotes Fleisch essen, verfügen über ein hundertfach erhöhtes Risiko an einer Endometriose zu erkranken. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Università degli Studi di Milano gekommen. Für die Untersuchung wurden 500 Patientinnen und 500 gesunde Teilnehmerinnen ähnlichen Alters und ähnlicher Herkunft befragt. Das Team um Fabio Parazzini ermittelte die Essgewohnheiten der Frauen im vergangenen Jahr. Abgefragt wurden der Konsum von Fleisch, Milchprodukten, Obst, Gemüse, Koffein und Alkohol. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin Human Reproduction veröffentlicht.
Bei der Auswertung der Antworten wurde ermittelt, wie viele Portionen der einzelnen Lebensmittelarten die Frauen wöchentlich zu sich genommen hatten und schließlich eine Rangfolge von niedrig, mittel und hohem Konsum erstellt. Jene Frauen, die am meisten rotes Fleisch aßen, erhöhten ihr Endometrioserisiko um 80 bis 100 Prozent. Frauen, die viel frisches Obst und Gemüse aßen, verringerten ihr Erkrankungsrisiko um rund 40 Prozent. Bei den anderen untersuchten Lebensmitteln konnte laut BBC kein Zusammenhang zu einem Erkrankungsrisiko festgestellt werden.
in letzter zeit häufen sich wieder die veröffentlichungen von studien über die gefährlichkeit von "rotem fleisch", zwei habe ich im anhang kurz zietiert, man findet im internet, wenn man die begriffe "rotes fleisch" und "risiko" bei einer suchmaschine eingibt problemlos dutzende von links zum thema, deshalb verzichte ich hier auf die angabe von weiteren links.
für einen bb ist der sport ohne verzehr von tierischem eiweiß eigentlich undenkbar. rotes fleisch, zumal rind und schwein genießt in bb-kreisen ein sehr hohes ansehen, auch wegen der sekundären enthaltenen stoffen wie wie z.B. carnitin;
trotzdem habe ich mir für die zukunft vorgenommen (um meiner gesundheit willen)weitgehend auf rotes fleisch zu verzichten und bezügl. des tierischen eiweißes auf geflügel und fisch umzusteigen; beim lidl und aldi hab ich forellenfilets gefunden, die ein teilweiser wurst-ersatz sein können.
wie haltet ihrs nun damit? ich habe eine umfrage gestartet. bitte lest erst die dokumentierten studien, bevor ihr abstimmt, auch die, die´s schon wissen..
gruss
1) University of California
Rotes Fleisch erhöht Krebsrisiko
San Diego, 02.10.2003: Der Verzehr von rotem Fleisch führt zu Ablagerungen eines potenziell gefährlichen Moleküls im Gewebe. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Wissenschaftlern der University of California gekommen. Das Team um Ajit Vark geht davon aus, dass dieses Molekül durch das Auslösen schädlicher Immunreaktionen Herzerkrankungen und Krebs verursachen kann.
Das vom menschlichen Körper nicht produzierte Molekül, der Zucker Neu5Gc (N-glycolylneuraminic acid), kommt in großen Mengen in Lamm-, Schweine und Rindfleisch vor. Tests mit drei Mitgliedern des Teams zeigten, dass der Zucker vom Gewebe aufgenommen wird. Die Ergebnisse belegten laut BBC auch, dass das durch die Aufnahme aktivierte Immunsystem dieses körperfremde Molekül als Angreifer ansieht.
Vark bestätigte, dass das Molekül mit größter Wahrscheinlichkeit keine unmittelbar giftige Wirkung hat. Zusätzlich sei es auch denkbar, dass der Mensch in der Vergangenheit durch den Verzehr von Fleisch eine entsprechende Toleranz aufgebaut habe. "Es ist jedoch möglich, dass es er im Laufe der Jahre zu einer Schädigung kommt." Zu bedenken sei, neben der steigenden Lebenserwartung, die Frage, ob die allmähliche Anreicherung mit Neu5Gc und die folgende Bildung von Antikörpern nicht später bei der Entstehung von Krankheiten eine Rolle spielen könnten.
Die drei Freiwilligen tranken eine Neu5Gc-Lösung, die aus Schweinefleisch hergestellt wurde. Der Großteil des Zuckers wurde vom Körper beseitigt. Kleine Mengen konnten in der Folge nachgewiesen werden. Zwei Tage nach der Aufnahme waren die Neu5Gc-Werte noch um das zwei bis dreifache erhöht. Nach vier bis acht Tagen erreichen die Werte fast wieder ihren Ausgangspunkt. Die Studie wurde in den Proceedings of the National Academy of Sciences www.pnas.org veröffentlicht.
2) Università degli Studi di Milano, Italien
Gesunde Ernährung verringert Risiko um 40 Prozent
Frauen, die jeden Tag rotes Fleisch essen, verfügen über ein hundertfach erhöhtes Risiko an einer Endometriose zu erkranken. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Università degli Studi di Milano gekommen. Für die Untersuchung wurden 500 Patientinnen und 500 gesunde Teilnehmerinnen ähnlichen Alters und ähnlicher Herkunft befragt. Das Team um Fabio Parazzini ermittelte die Essgewohnheiten der Frauen im vergangenen Jahr. Abgefragt wurden der Konsum von Fleisch, Milchprodukten, Obst, Gemüse, Koffein und Alkohol. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin Human Reproduction veröffentlicht.
Bei der Auswertung der Antworten wurde ermittelt, wie viele Portionen der einzelnen Lebensmittelarten die Frauen wöchentlich zu sich genommen hatten und schließlich eine Rangfolge von niedrig, mittel und hohem Konsum erstellt. Jene Frauen, die am meisten rotes Fleisch aßen, erhöhten ihr Endometrioserisiko um 80 bis 100 Prozent. Frauen, die viel frisches Obst und Gemüse aßen, verringerten ihr Erkrankungsrisiko um rund 40 Prozent. Bei den anderen untersuchten Lebensmitteln konnte laut BBC kein Zusammenhang zu einem Erkrankungsrisiko festgestellt werden.