Östrogene im Leitungswasser???

Tenshi

New member
ich trinke praktisch ausschliesslich Leitungswasser und hab heute aus einigen Quellen erfahren, dass dort Substanzen enthalten sein sollen, die ähnlich dem Östrogen wirken? Inwiefern hat das Auswirkungen bzw. sind diese von der Stärke her relevant für den Körper?
 
Wo hast du sowas denn gelesen?
Bei uns in Flenburg wurde erst vor kurzem das Wasser getestet-mit dem Ergebnis,dass es mit das beste Wasser bundesweit ist.

Kann ich mehr ehrlich gesagt nicht vorstellen,sicher das es kein Märchen ist?

PS:Wenn,dann wohl nur durch chemsiche Verunreinigung,aber mir ist jetzt kein Fall in Deutschland bekannt bis jetzt.
Der Anteil wird dann aber mit Sicherheit zu gering sein,um beim Menschen irgendwas auszulösen.

Mfg Del Piero
 
Leitungswasser ist nach wie vor das bestkontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Da kann kein Mineralwäserlein aus Flaschen in puncto Qualitätskontrolle mithalten.

Wenn da Stoffe enthalten wären, die gesundheitliche Auswirkungen haben (erst recht, wenn es um das Hormonsystem geht), dann würde das umgehend abgestellt werden.

Da mir aber schleierhaft ist, wie derartige Stoffe ins Wasser gelangen sollten, und die Wasserversorgungseinrichtungen keinen Alarm schlagen, gehe ich mal stark davon aus, daß es sich um eine Ente schwersten Kalibers handelt. Obendrein da es um "östrogenähnliche" Substanzen gehen soll.

Das ist der übliche Scheiß, der an Stammtischen erzählt wird. Zwischen den neuesten Berichten über Ufo-Sichtungen in Bad-Hinterwald und den Schätzwerten der Oberweitenmaße der blonden Kellnerin.



sam
 
kein wunder, dass ich mit dem testospiegel die letzten jahre nichts aufbauen konnte! endlich hab ich die erklärung, vielen dank!

hahahahahahahahhahahahahahahahahah ;) ;)
 
so ein maerchen ist es garnicht!!!
hier in den usa habe ich vor einigen wochen einen bericht ueber steigende mengen von arzneistoffen im trinkwasser gelesen.
diese rueckstaede werden durch den urin ausgestossen und landen dann im trinkwasser und reichern sich dort an.es wurde dort auch von hormonen durch die pille gesprochen!!!
inwiefern das in d land zutrifft kann ich nicht sagen ,allerdings ist das wohl auch moeglich.
gruss,
Jim
 
Ist es nicht. Denn hierzulande wird Wasser kontrolliert wie nirgendwo sonst.

Und in den usa gibt´s auch Stammtische und Bild-Zeitungs-Äquivalente... :D




sam
 
dpa Bonn - Für die weltweit beobachtete verminderte männliche Zeugungskraft sind nach Annahmen von Wissenschaftlern chemische Stoffe im Trinkwasser eine der möglichen Ursachen. Auch für Männer in Deutschland ist diese Gefahr offenbar nicht auszuschließen. Über das Leitungswasser könnten Substanzen in ihren Körper gelangen, die wie das weibliche Sexualhormon Östrogen wirken und die Produktion von Spermien verschlechtern.

In einer Antwort der Bundesregierung auf eine SPD-Anfrage räumt Umweltministerin Angela Merkel (CDU) ein, daß eine solche Hormongefährdung mit möglichen negativen Folgen für die Fruchtbarkeit bestehen könnte. In Einzeluntersuchungen seien im Trinkwasser solche Substanzen - Pflanzenschutzmittel und Umweltchemikalien - mit östrogener Wirkung bereits gefunden worden, hieß es in der Antwort. Flächendeckende Untersuchungen gebe es aber noch nicht. Bei den festgelegten Grenzwerten für die Trinkwasserqualität würden hormonelle Wirkungen bisher nicht berücksichtigt.

Bei Tieren haben Wissenschaftler längst Fortpflanzungsprobleme und schleichende Geschlechtsumwandlungen durch hormonelle Umweltbelastungen ausgemacht. Die betreffenden Substanzen können unter anderem aus Farben und Waschmitteln stammen.

Quelle: Die Welt
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Eine Reihe von Substanzen, die im Trink und Rohwasser vorkommen können, haben Wirkungen, die denen weiblicher Geschlechtshormone (Östrogene) entsprechen (Hormone, Phtalate, Pestizide, PCB, etc.). In vielen Flüssen werden deswegen zunehmend weibliche Fische geboren (In der Berliner Havel leben bereits ca. 70 Prozent weibliche Fische). Die Klär- und Wasserwerke können diese Substanzen nicht oder nur unvollständig ausfiltern. In wie weit diese auch auf den Menschen östrogen wirken können, hängt vom Einzelstoff ab
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Das Östrogen der Antibabypille wird in den Kläranlagen nicht abgebaut. Also liefern die Stadtwerke den schlüssel zum Zugreifglück direkt ins Haus: Leitungswasser...
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Keine ahnung ich trinke nur Leitungswasser.
Bis jetzt hab ich noch gar nix gemerkt vom niedr. Testospiegel.
Ganz im gegenteil eigentlich! :D ;)
 
Tenshi schrieb:
dpa Bonn - Für die weltweit beobachtete verminderte männliche Zeugungskraft sind nach Annahmen von Wissenschaftlern chemische Stoffe im Trinkwasser eine der möglichen Ursachen. Auch für Männer in Deutschland ist diese Gefahr offenbar nicht auszuschließen. Über das Leitungswasser könnten Substanzen in ihren Körper gelangen, die wie das weibliche Sexualhormon Östrogen wirken und die Produktion von Spermien verschlechtern.

In einer Antwort der Bundesregierung auf eine SPD-Anfrage räumt Umweltministerin Angela Merkel (CDU) ein, daß eine solche Hormongefährdung mit möglichen negativen Folgen für die Fruchtbarkeit bestehen könnte. In Einzeluntersuchungen seien im Trinkwasser solche Substanzen - Pflanzenschutzmittel und Umweltchemikalien - mit östrogener Wirkung bereits gefunden worden, hieß es in der Antwort. Flächendeckende Untersuchungen gebe es aber noch nicht. Bei den festgelegten Grenzwerten für die Trinkwasserqualität würden hormonelle Wirkungen bisher nicht berücksichtigt.

Bei Tieren haben Wissenschaftler längst Fortpflanzungsprobleme und schleichende Geschlechtsumwandlungen durch hormonelle Umweltbelastungen ausgemacht. Die betreffenden Substanzen können unter anderem aus Farben und Waschmitteln stammen.

Quelle: Die Welt
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Eine Reihe von Substanzen, die im Trink und Rohwasser vorkommen können, haben Wirkungen, die denen weiblicher Geschlechtshormone (Östrogene) entsprechen (Hormone, Phtalate, Pestizide, PCB, etc.). In vielen Flüssen werden deswegen zunehmend weibliche Fische geboren (In der Berliner Havel leben bereits ca. 70 Prozent weibliche Fische). Die Klär- und Wasserwerke können diese Substanzen nicht oder nur unvollständig ausfiltern. In wie weit diese auch auf den Menschen östrogen wirken können, hängt vom Einzelstoff ab
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Das Östrogen der Antibabypille wird in den Kläranlagen nicht abgebaut. Also liefern die Stadtwerke den schlüssel zum Zugreifglück direkt ins Haus: Leitungswasser...
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Vermutungen, Spekulationen, Konjunktive.

Außerdem ziehe ich Merkels Fachkenntnisse jetzt mal pauschal in Zweifel :D . In jeglicher Hinsicht.

Nichts aber auch gar nichts daran ist aus formalwissenschaftlicher Sicht fundiert. Dafür ist es aber ein gefundenes Fressen für die Presse.

Macht Euch mal nicht so heiß mit diesem Blödsinn. Jedes Jahr tauchen solche Meldungen auf. Eigentlich müsste die Menschheit schon seit Jahrzehnten ausgestorben sein, wenn auch nur die Hälfte dieser Meldungen annnähernd der Wahrheit entsprochen hätte.

Den kritischen Umgang mit Medien bekommen Kinder leider in der Schule nicht beigebracht. Und in Universitäten nur äußerst selten.
Kein Wunder, wenn sowas dann auf fruchtbaren Boden fällt.

In ein Paar Jahren redet keiner mehr davon, und es wird uns trotzdem noch alle geben. Neue Stories dieser Art wird uns die Medienwelt dann auch bringen. Wer weiß, vielleicht findet man dann ja "plutoniumähnliche" Substanzen in Knäckebrot? :eek: :rolleyes:



sam
 
Nur um das mal klarzustellen:

ich glaub die Behauptungen selber nicht, kann mir auch kaum vorstellen, dass grade bei uns, wo alles 3x extra kontrolliert wird, das Leitungswasser stark verschmutzt sein soll.

Hätte trotzdem gerne ne Begründung, warum es aber auf keinen Fall so sein kann

P.S: hab schon meinen 2 Liter Leitungswasser weg für heute :D
 
Tenshi schrieb:
Hätte trotzdem gerne ne Begründung, warum es aber auf keinen Fall so sein kann
Eigentlich hab ich mich dazu schon ausreichend ausgelassen.
Aber ich hätte halt gerne eine Begründung, warum es denn so sein sollte. Und damit meine ich einen wissenschaftlich haltbaren Beweis.

Ich weiß schon, daß Du diese Behauptung nicht aufgestellt hast. Nochmehr beruhigt mich, daß Du das nicht blindlings glaubst.
Deshalb kann ich von Dir auch keine Beweise fordern. Aber glaub mir eins: Die Schreiberlinge, die das verzapfen, können es erst recht nicht beweisen.

Das läuft so: Die schnappen irgendwo eine Scheißhausparole auf, leiern einem drittklassigen Weißkittel ein paar vage Andeutungen aus den Rippen, mißinterpretieren sie laienhaft, und blähen das zur "wissenschaftlichen" Sensation auf. Wenn man etwas an der Oberfläche kratzt und das Ganze einer Überprüfung unterzieht, fällt es meist in sich zusammen.

Ich sagte ja schon: Wir wären längst nicht mehr da, wenn nur ein Teil der Katastrophenmeldungen wahr gewesen wäre, die in den letzten Jahren durch die Medien gegeistert sind.


Nochmal wie gesagt: Daß das deutsche Wasser mit das bestkontrollierte der Welt ist, weiß ich aus erster Hand. Davon abgesehen, daß das allgemein bekannt sein dürfte.
Das und die extrem hohen Qualitäts- und Reinheitsbestimmungen bei uns reichen mir in dem Fall. Erst recht, wenn es um derart abenteuerliche Meldungen geht.


Genug begründet? :)



sam
 
ich mag frau merkel (auch) nicht. sie verfügt aber über ein abgeschlossenes physikstudium, von daher mag ich mich über ihre fachkenntnisse in bestimmten gebieten nicht äußern. einschränkend sei aber gesagt, dass sie politikerin ist, und daher bestimmte schlimme sachen einfach nicht sagen kann (das hat auch gestern nacht erst schlingensief im interview auf xxp wieder gesagt).

es sollte aber auch "common sense" sein, dass die menschheit diesen planeten bereits irreversibel geschädigt hat, und fleißig weitermacht. ob das in der zukunft irgendwann besser wird, kann man gern bezweifeln, wenn man sich das aktuelle verhalten manches ach so entwickelten landes auf der welt anschaut.

will jetzt aber nicht zuviel mist schreiben, muss aber noch sagen, dass meine anmerkung oben wohl nicht gerade produktiv zu der (erst noch entstandenen) diskussion beigetragen hat.
 
Del Piero schrieb:
Wo hast du sowas denn gelesen?
Bei uns in Flenburg wurde erst vor kurzem das Wasser getestet-mit dem Ergebnis,dass es mit das beste Wasser bundesweit ist.



Mfg Del Piero


naaa

hier in Ludwigshafen ist das reinste ; wir haben ja BASF kläranlage :D

grösste und beste überhaubt *angeb*
 
geafaehrliches halbwissen sage ich da nur .vielleicht solte man damit nicht so weit um sich werfen!!!!
in dem bericht den ich gelesen habe ,ging es um eine erstes auftretten ,oder eine erste festellung dieser substanzen.dies heisst noch lange nicht das, das trinkwasser gefaehrlich ist!!!!
dann, klaeranlagen koennen gegen diese stoffe nicht viel machen!!!!
und dann , ja in d alnd wird alles 5 mal getestet , aber wenn man nicht das richtige testet ,dann bringt dies auch wenig.die arzneistoffrueckstaende kommen in unvorstellbar kleinen mengen vor,und es sind so viele das umfangreiche staetige tests fast unmoeglich sind.
es geht jetzt hier nicht um panik mache,alles was ich sagen will ist das man nicht sofort alles als klogespraech abtun soll,wenn man von sowas warhscheinlich keine ahnung hat.damit tuest du den studierten unrecht!!
jim
 
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