agonist und antagonist müssen keineswegs exakt gleich stark sein.
aber sie sollten so stark sein, dass sie ihre biologische funktion erfüllen.
sprich, die bewegung und stützung des knochenskelettes.
ist eine gruppe viel stärker als die gegenspielende gruppe, kann es im extremfall zu fehlhaltungen kommen.
ich denke, dass jeder im studio ohne probleme ein ganzes duzend von leuten aufzählen kann, die mörder titten haben, aber rumrennen wie ein affe, weil die rückenmuskulatur einfach zu schwach ist, um es (optisch) auszugleichen.
wenn es noch nicht so extrem ausfällt, äußern sich dysbalancen oftmals zb. in rückenschmerzen (wenn der bauch nicht genügend trainiert wurde).
viele vergessen auch die hinteren deltas (hintere schultermuskulatur) zu trainieren. das sind die muskeln, die ua die schultern nach hinten ziehen, und somit für eine aufrechte haltung sorgen.
nackenschmerzen (oder kopfschmerzen die daraus resultieren), verspannungen im nacken, dass geht endlos so weiter.
meistens werden die hintere schultermuskulatur, die bauchmuskulatur, und das gesäß vergessen. das gesäß wird oft unterschätzt, ist aber maßgeblich für die aufrechte haltung zuständig, da sie die basis für die wirbelsäule bildet.
muskulär gesehen natürlich

folglich können rückenschmerzen auch von einem labberarsch kommen
kurz gesagt: wenn du bisher schmerz- und problemfrei warst, und nach einiger zeit des trainings probleme im rücken, schultern etc hast, ist eine dysbalance recht wahrscheinlich. (immer davon ausgehend, dass du korekt trainierst

)