Muskeldysbalancen erkennen?

Emokid87

New member
Wie erkennt man eigentlich eine Muskeldysbalance außer mit einer Fehlhaltung??
Musste man dann nicht z.b.: jeweils bei den übungen die gleichen gewichte und wh. zusammenbringen können:

flackbankdrücken - rudern mit bauch auf einer bank
bizepscurls lh - trizepsdrücken am seilzug
crunches - hypextensions
beinheben - beinbeugen
...

oder stellt man die anders fest??
 
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Re: Muskeldysbalancen erkennen?
Hallo Emokid87,

schau mal hier:
und .
ganz einfach,wenn du zB beim kh BD mit links nur 6wdh schaffst,aber mit rechts 10, so dürfte eine dysbalance vorliegen.
oder nicht? :rolleyes:

ansonsten kann man das natürlich acuh im spiegel sehen wenns extrem ist.
 
@G_Star

ich mein jetzt aber nicht dysbalancen von den selben muskelgruppen sondern von den gegenspielern!!
 
Dann möchte ich mal sehen, wie du liegend mit über 100kg ruderst, sofern du dieses Gewicht beim Bankdrücken bewältigst..
oder wenn du Bauch und unteren Rücken vergleichen willst..
wenn du Crunches und Kreuzheben nimmst,wird das 'n lustiger Vergleich.

Wo steht denn geschrieben, dass Protagonist und Antagonist gleich stark sein sollen bzw. dass bei Nicht-Geschehen eine Disbalance vorliegt?
 
Marcel schrieb:
Dann möchte ich mal sehen, wie du liegend mit über 100kg ruderst, sofern du dieses Gewicht beim Bankdrücken bewältigst..
soviel schaff ich noch lange nicht

Marcel schrieb:
wenn du Crunches und Kreuzheben nimmst,wird das 'n lustiger Vergleich.
schlechter vergleich da beim kreuzheben die beine auch einen großteil des gewichts dem unteren Rücken "abnehmen)

Marcel schrieb:
Wo steht denn geschrieben, dass Protagonist und Antagonist gleich stark sein sollen bzw. dass bei Nicht-Geschehen eine Disbalance vorliegt?
Genau das weiß ich ja nicht und wollte es deshalb wissen!!!!!
:confused:
 
agonist und antagonist müssen keineswegs exakt gleich stark sein.
aber sie sollten so stark sein, dass sie ihre biologische funktion erfüllen.
sprich, die bewegung und stützung des knochenskelettes.

ist eine gruppe viel stärker als die gegenspielende gruppe, kann es im extremfall zu fehlhaltungen kommen.
ich denke, dass jeder im studio ohne probleme ein ganzes duzend von leuten aufzählen kann, die mörder titten haben, aber rumrennen wie ein affe, weil die rückenmuskulatur einfach zu schwach ist, um es (optisch) auszugleichen.

wenn es noch nicht so extrem ausfällt, äußern sich dysbalancen oftmals zb. in rückenschmerzen (wenn der bauch nicht genügend trainiert wurde).
viele vergessen auch die hinteren deltas (hintere schultermuskulatur) zu trainieren. das sind die muskeln, die ua die schultern nach hinten ziehen, und somit für eine aufrechte haltung sorgen.
nackenschmerzen (oder kopfschmerzen die daraus resultieren), verspannungen im nacken, dass geht endlos so weiter.

meistens werden die hintere schultermuskulatur, die bauchmuskulatur, und das gesäß vergessen. das gesäß wird oft unterschätzt, ist aber maßgeblich für die aufrechte haltung zuständig, da sie die basis für die wirbelsäule bildet.
muskulär gesehen natürlich :) folglich können rückenschmerzen auch von einem labberarsch kommen :D

kurz gesagt: wenn du bisher schmerz- und problemfrei warst, und nach einiger zeit des trainings probleme im rücken, schultern etc hast, ist eine dysbalance recht wahrscheinlich. (immer davon ausgehend, dass du korekt trainierst ;) )
 
Es gibt durchaus bestimmte Verhältnisse, was das Kraftnieveau antagonistischer Muskeln anbetrifft. Die sind aber nicht gleich, d.h. Armbeuger/Armstrecker steht nicht im selben Verhältnis wie z .B. Beinstrecker/Beinbeuger.
Noch dazu sieht es bei einem Trainierten (sportartspezifisch) anders aus, als beim Untrainierten. Und auch da bewegt es sich um einen Durchschnittswert.

Um es auf den Punkt zu bringen: Agonist und Antagonist haben kein allgemeingültiges Kraftverhältnis zueinander. Man muß bestimmte Personengruppen, Sportlergruppen für sich sehen.

Und bevor jemand nachfragt: Es gibt keine Tabelle, aus der man ablesen kann, wie die Kraftverhältnisse im Durchnitt für einen 175cm großen und 85kg schweren Bodybuilder für jedes "Muskelpaar" zu sein haben.



jeckyll

jeckyll
 
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Re: Muskeldysbalancen erkennen?
Hallo jeckyll,

schau mal hier:
und .
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