Mein Plan + eure Vorschläge

Mike mentzer hat in seiner besten Zeit ja auch mehrere (2 bis 4 Sätze, ganz selten nur ein Satz!) Sätze pro Muskel gemacht. Und da sind seine Aufwärmsätze nicht mitgezählt!!!

Gruß,
Star
 
Lies seine Bücher!!! Darin schreibt er ja, wie er sich für meisterschaften vorbereitet hat.

Und ich glaube Gene Mozze hat in der amerikanischen Musclemag vor etwa 10 Jahren geschrieben, daß er Mentzer beim Training zugeschaut hätte und er mehrere Aufwärmsätze gemacht hätte.

Dabei war ich leider nicht;) !

Gruß,
Star
 
@ Shootingstar

Belassen wir es bei dem Gesagten; keiner wird den anderen von seiner Meinung abbringen können...solange beide Seiten ihrer Meinung nach erfolgreich sind ists ja auch im Endeffekt wurscht!

Was ich dennoch nicht verstehe ist, dass du schreibst, dass du ein Gegner des Hochintensitätstrainings seist, nicht wahr?
Das hochintensive Training definiert sich aber durch die Ausführung von 1-3 Sätzen. Eben in dieser Satzahl liegt "deine" Trainingsphilosophie ja auch.

Frage:
Worin unterscheidet sich nun dein Training von dem vielseits angespriesenen Hochintensitätstraining?


Gruß
TB

Zur Mentzerdiskussion:
Laut "Heavy Duty"-Reihe hat Mentzer seinerzeit mehrere Aufwärmsätze gemacht, die dadurch gekennzeichnet waren, dass sie 2-3 Wiederholungen vor dem Muskelversagen stoppten! Allerdings nur vor der allerersten Übung, nicht vor jeder Übung (diese vermutlich nach dem 1-Satz-Prinzip)!
 
@TB

Verfechter heisst nicht Gegner sondern befürworter!:rolleyes:

@ShootingStar

Wie TB schon sagte,mehrere Aufwaermsaetze(habe die beiden Bücher vor mir zu liegen)....wir sprachen,denk ich, von richtigen Arbeitsätzen,d.h. 100% Intensität und nicht weniger....!:D

Warum einen 2ten Satz machen,wenn der erste schon zum Muskelwachstum angeregt hat?

Und falls du noch nicht X-Adaption ausprobiert hast,lass dir gesagt sein,mehr als den einen Durchgang wirst du wohl kaum verkraften...

Bye Vincent
 
:confused: :confused: :confused:

Tatsächlich! Oh Sorry, ich weiß nicht welche...mich da geritten hat, sorry! :eek:

Ich entschuldige mich mit voller Schamesröte im Gesicht..
 
Eigentlich bin ich mir als ehemaliger Deutsch-Lkler der Bedeutung des Wortes "Verfechter" durchaus bewußt!
Ich fasse es immer noch nicht, wie ich plötzlich auf genau die gegenteilige Bedeutung kommen konnte?!
 
@ Vince,

warum einen zweiten Satz? Erst mal kommt es darauf an, ob es ein kleiner Muskel oder ein großer Muskel ist. Und bei zwei oder drei Sätzen pro Muskel ist die Belastung immer größer, wie bei einem, vorausgesetzt jeder Satz wird bis zum positiven Muskelversagen ausgeführt. Ich denke da sind wir uns einig, oder?
Und was Regeneration anbelangt, bin ich schon auch der Meinung, daß zu viel schadet. Bei zwei oder drei Sätzen pro Muskel kommt man aber mit Sicherheit nicht ins Übertraining. Natürlich sollte es immer so sein, daß man mit dem minimalsten Aufwand maximale Fortschritte macht, aber mit einem Satz pro Muskel wird man bald stagnieren und nur ein gewisses Level erreichen, bei weitem aber nicht das Maximum!!

Und zu X-Adaption: Ich glaube gelesen zu haben, daß man hier einen Initialisierunssatz mit einer TUT von 2 Minuten absolviert, richtig?! Klar ist man danach platt, doch ist hier die Belastungszeit recht hoch. Kann mir nicht vorstellen, daß dies großartig Muskeln hervorbringen soll. Pumpeffekt ja?! Muskelmasse kaum!!!

Wenn du 2 Minuten volles Rohr rennst, bist du auch am Ende, aber massiger wirst du davon ganz bestimmt nicht!!!

Gruß,
Star
 
@Shooting Star


Mir faellt jetzt kein duemmeres Beispiel ein,aber wenn du beim Starten deines Autos den Zuendschluessel 2mal rumdrehst faehrt es dann besser?Wohl kaum(machst eher noch irgendetwas kaputt).Ist,zugegeben, ein schlechtes Beispiel.


Die Belastung fuer deinen Koerper ist dann groesser(bei 2 Saetzen),aber wohl nicht fuer den Muskel,da das vorhergehende Gewicht ihn schon in die,wie Herr Mentzer das in seinem Buch schon sagte,sog. Alarmstufe versetzt und er schon aufbauen wuerde.Wenn du allerdings bei groesseren Muskelgruppen,eine 2te Uebung machst um andere Hilfsmuskeln und Muskelteile zu aktivieren,koennte ich mich mit deiner Aussage durchaus anfreunden.

Betreff: X-Adaption

Dann haettest du dir alles durchlesen sollen,da dieser Satz nur dazu dient,moeglichst viele Muskelfaser zu aktivieren,die dann in den darauffolgenden Saetzen maximal belastet werden.
Nach X-Adaption hatte ich zwar nur 2 kg reine Muskelmasse mehr,was aber wohl daran gelegen haben duerfte,das ich mich schlecht ernaehrt hatte.


MFG

Vincent
 
Mittlerweile komme ich auch ins Zweifeln, ob die Diskussion nicht seit Beginn an absolut aneinander vorbeigeht.

Um evtl. etwas Licht ins Dunkel zu bringen:

Ich persönlich gehe davon aus, dass 1 Satz pro ÜBUNG genügt, NICHT 1 Satz pro MUSKEL! Um eine Muskelgruppe vollständig auszureizen, sind sicherlich mehrere Sätze erforderlich!

Sollte ich mich falsch ausgedrückt haben, dann tut es mir Leid!

Könnte es evtl. dieses sein, was Shootingstar uns die ganze Zeit klarzumachen versucht?

Wenn ja, dann hätten zumindest er und ich einen Konsens, wenn nein, weiß ich auch nicht weiter..


Gruß
TB
 
@ TB,

hey, jetzt sind wir uns ja wenigstens einig!!!!! Genau: im Grunde genommen einen Satz pro Übung, aber 2 bis 4(max5) Sätze pro Muskel.

Passt!!!!!:cool:

Gruß´,
Star
 
Na bitte.. :)

Jetzt will ichs aber genau wissen,
du schreibst:
"[...]im Grunde genommen einen Satz pro Übung[...]"

Wonach richtest du dich, um die exakte Satzzahl pro ÜBUNG zu bestimmen und sie deinen Probanden vorzugeben?


Gruß
TB
 
@ TB,

bei sehr schwerem Training mit einer Belastungszeit von 30 bis 40sec empfehle ich für große Muskelgruppen 2 manchmal 3 Sätze pro Übung, ansonsten einen!!

Gruß,
Star
 
Ich sehe darin auch keine Logik.Aber egal.

@Shooting und TB

Ihr schreibt das ihr mehrere Übungen pro Muskel empfehlt.Bei welchen Muskeln trifft das eurer Meinung nach zu?
Nach meiner Laienhaften Vorstellung ist es dem Muskel doch vollkommen egal durch welche Übung er kontrahiert.
Ob ich einen Curl für den Bizep mit Hantel,Kabel oder sonstwas mache,ist dem Bizep egal.Die Übung die ihn am meisten fordert-nämlich die die NUR den Bizep fordert,und nicht noch tausend Hilfsmuskeln-ist die effektivste.Es macht doch überhaupt kein Sinn noch irgendeine andere Übung hinterher zu machen,oder?
Und bei Brust?Ob die Brust nun durch BD oder Butterfly belastet wird ist ebenfalls schnuppe-oder fehlen mir jetzt ein paar Gehirnwindungen?:D :confused:

Gruß-Zausel
 
@ Zausel

In dem Nachbarthread hab ich dir ja einen Link geschickt, in dem Sisco mehrere Gründe aufzählte, warum 1-Satz-Training evtl. doch nicht das nonplusultra sein könnte oder besser gesagt, dass für mancherlei Hinsicht das Mehrsatztraining von Nöten sein könnte.. Eben mit ihm habe ich auch mal in mehreren PM`s über die benötigte Satzzahl für eine Muskelgruppe diskutiert. Wenn ich ehrlich bin, kann ich mich nicht mehr ganz genau an alle einzelnen Punkte erinnern, die er aufzählte. Ich glaube mich erinnern zu können, dass es so sei, dass eine einzige Übung einen Muskel ja immer nur über einen gewissen Bewegungsspielraum belasten könnte, beispielsweise Scott- und Langhantelcurls. Scottcurls belasten den Bizeps ja vorwiegend im untern Ansatzbereich zum Arm hin, während Langahntelcurls ja wiederum mehr den mittlereren Gesamtbereich belasten (oder so in der Art). Solltest du beispielsweise immer nur eine einzige Übung machen,z.B.Scottcurls, so würdest du nie das optimale aus deinem Armtraining holen können, da du vorwiegend den untern Anteil belasten würdest.
Ich meine mich ebenfalls erinnern zu können, dass Sisco 2-3 Sätze in jedem Fall für eine Muskelgruppe empfahl. Hierbei kommt es sicherlich auf die Größe an, beispielsweie für den Quadrizeps sei z.B. eine kombi aus Kniebeuge, Frontkniebeuge und Sissy-Kniebeugen empfehlenswert, da man mit ihnen alle Teile des angesprochenen Muskels ausgelastet hätte. Sicher bin ich mir dabei aber nicht mehr, also wie gesagt, alles ohne Gewähr ;)

Du schreibst:
"Ob ich einen Curl für den Bizep mit Hantel,Kabel oder sonstwas mache,ist dem Bizep egal.Die Übung die ihn am meisten fordert-nämlich die die NUR den Bizep fordert,und nicht noch tausend Hilfsmuskeln-ist die effektivste.Es macht doch überhaupt kein Sinn noch irgendeine andere Übung hinterher zu machen,oder?
Und bei Brust?Ob die Brust nun durch BD oder Butterfly belastet wird ist ebenfalls schnuppe-oder fehlen mir jetzt ein paar Gehirnwindungen?"

Hier wiedersprichst du dir ja zum Teil selber:
Du gehst davon aus, dass du lediglich eine Übung machen müsstest, die den Muskel quasi alleine belaste, ohne weitere Hilfsmuskeln zu belasten, stimmts? Gleichzeitig gehst du aber davon aus, dass es egal sei, ob man nun Bankdrücken oder Butterfly machen würde. Bankdrücken beansprucht neben der Brust noch zahlreiche weitere Hilfsmuskeln, Butterfly nicht!Ergo: Denkfehler.. Nach deiner Theorie KÖNNTE oder ich sage besser mal DÜRFTE man nur noch Isolationsübungen machen, da Grundübungen ja zu viele Hilfsmuskeln beanspruchen (Interessant: Rückenmensch Werner Kieser teilt ebenfalls diese Meinung). Der Haken an der Sache ist aber, dass vorwiegend schwere Grundübungen die Wachstumshormonausschüttung ankurbeln, was wiederum fürs Muskelwachstum unentbehrlich ist (Bsp. Kniebeuge, Kreuzheben, Klimmzüge etc.).
Du siehst, ganz so einfach ist das nicht... :)

Ich persönlich bin der Ansicht, dass ein reines Isolationsübungstraining im rehabilitativen medizinischen Bereich sicherlich von Vorteil ist, da man sich dort alleine auf den Muskel konzentrieren kann, und nicht unbedingt auf eine Wachstumshormonausschüttung angewiesen ist, zumindest nicht auf eine derart hohe. Um einen richtig muskulösen und massigen Körper aufzubauen, wird man aber nicht um das Training mit Grundübungen herumkommen(,auch die die dortige Mitbeanspruchung der Hilfsmuskeln ist enorm wichtig, da Koordniation erforderlich -> Stimulation weiterer Muskelfasern).

Aber wie gesagt, das ist meine subjektive Meinung!


Gruß
TB
 
Hallo TB.

Du schreibst:
"Scottcurls belasten den Bizeps ja vorwiegend im untern Ansatzbereich zum Arm hin, während Langahntelcurls ja wiederum mehr den mittlereren Gesamtbereich belasten..."

Glaubst du das wirklich?Der Bizep soll durch verschiedene Übungen an unterschiedlichen Punkten mehr gereizt werden?
Meines Wissens ist es eine Tatsache das ein Muskel bei Beanspruchung kontrahiert.Und zwar vollständig.Entweder er kontrahiert,oder eben nicht.Die Stärke der Kontraktion hängt von der Einbeziehung der Anzahl der Muskelfasern ab.Je intensiver die Beanspruchung,desto mehr Fasern sind beteiligt.

"....Bankdrücken beansprucht neben der Brust noch zahlreiche weitere Hilfsmuskeln, Butterfly nicht!Ergo: Denkfehler.. Nach deiner Theorie KÖNNTE oder ich sage besser mal DÜRFTE man nur noch Isolationsübungen machen, da Grundübungen ja zu viele Hilfsmuskeln beanspruchen"

Kein Denkfehler.Das sehe ich tatsächlich so.Wenn zB. beim LH-Curl so ziemlich der gesamte Oberkörper mithilft ist das ja nicht verkehrt,aber nicht das effektivste für den Bizep.Da wir ja alle anderen Muskeln ebenfalls gezielt trainieren ist das mitwirken bei anderen Übungen Verschwendung.
Aber das ist ja auch "nur" Theorie,aber eine sehr logische.Ich trainiere momentan nur mit sogenannten Isoübungen.:)
Ich weiß jedoch sehr genau,das Grundübungen nicht völlig ohne Grund so heißen:D
Darum werde ich ebenfalls mein Plan mal ausschließlich auf Grundübungen umstricken,um zu sehen was passiert.Wird aber noch ne Weile dauern.Momentan hätte ich keinen Grund zum wechseln.

Du schreibst:
"dass vorwiegend schwere Grundübungen die Wachstumshormonausschüttung ankurbeln, was wiederum fürs Muskelwachstum unentbehrlich ist "

Ist das ne Tatsache?Gibt es Erkenntnisse dafür im Vergleich zu Isolationsübungen?

Würde mich sehr interessieren.

Gruß-Zausel

PS:Den Link zum 1Satz-Training habe ich natürlich gelesen,danke.War sehr interresant.
Ich konnte feststellen,das für mich das 1Satz Training nahezu optimal sein müßte,da kaum ein gegenteiliger Faktor zum tragen kommt.
 
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