Kohlenhydrate nach dem Training?

Das heißt es ist egal ob ich die Banane und den Eiweißshake ne halbe Stunde später also sonst (also nachdem ich aufm Laufband war) zu mir nehme? Hat trotzdem alles die selbe Wirkung?
 
Das heißt es ist egal ob ich die Banane und den Eiweißshake ne halbe Stunde später also sonst (also nachdem ich aufm Laufband war) zu mir nehme? Hat trotzdem alles die selbe Wirkung?

So ziemlich. 1-2 Stunden nach dem Training (hoffentlich ausreichend intensiv) gibt es das "open window" für Deine Regenerationsmahlzeit. Also keine Eile.

Gruß
 
Dieses anabole Fenster bedeutet, in diesen 2h kann man sehr viel mehr Nährstoffe in die Muskelzellen schleusen als zu sonstigen Zeiten. Das heißt aber nicht, es macht keinen Unterschied, ob ich nach 10min oder 90min die Post-Workout-Nutrition zuführe. Je schneller dies geschieht, desto eher werden die katabolen Prozesse beendet und die anabolen eingeleitet.

Jetzt kommt sicher wieder einer mit dem Argument: "Ach die 30min machen ja, wenn überhaupt, nur minimal was aus". Tja das ist sicher richtig aber extrem kurzsichtig gedacht (und BB ist nunmal nur auf lange Sicht erfolgsversprechend). Denn addiere mal was das für vergeudete Zeit auf ein komplettes Trainingsjahr gerechnet bedeutet:wink: Als ich noch im Institut für Sport-und Bewegungsmedizin der Uni HH für den FC St. Pauli gearbeitet habe, mussten die Spieler direkt nach Abpfiff ihren KH-Protein-Riegel essen. Haben sie zu lange mit den Fans gejubelt, sind wir in der Kurve rumgegangen um die Riegel so schnell wie möglich zu verteilen
 
Eisenhart;435063 Haben sie zu lange mit den Fans gejubelt schrieb:
jo. echt panne ,und deswegen ward ihr auch in der dritten liega .
und sowas mus ein alter pauli-fan über sich ergehen lassen .

aber du hast recht, je eher ums besser.
also die 2 stunden wollte ich nicht abwarten.
weil ich ansonsten recht zornig werden würde,
zumindest habe ich immer aus sicherheitsgründen
ein snake in der tasche.
der witz an der ganzen sache ist ,je mehr ich vortschritte
mache ,umso kürzer ist die grenze zum unterzuckern .
besonders nach belastung .oder wenn ich mal ne mahlzeit
verschieben muss .

ahoi..............
 
Wie soll ich es anstellen dass das Fett am Bauch dauerhaft verschwindet und ich trotzdem gut Muskeln aufbauen kann?
Mit zu wenig essen geht das Fett weg, jedoch auch ein Teil der Muskeln.
Wenn ich aber vernünftig esse und Muskeln aufbaue kommt Fett dazu.
 
Wenn ich aber vernünftig esse und Muskeln aufbaue kommt Fett dazu.

Wenn man vernünftigt isst, isst man nicht zuviel an Kalorien, sondern soviel, wie man braucht, um seine Ziele zu erreichen.:wink: Du kannst Muskeln aufbauen und gleichzeitig Fett abbauen, wenn Du circa 300 bis 500 kcal weniger als Deinen Bedarf zu Dir nimmst und auf genug Protein in der Nahrung achtest. Wenn Du wie ein Spatz isst, gehen natürlich Muskeln drauf. Aber das ist ja nicht "vernünftig" im Sinne meines ersten Satzes:wink:

Guten Appetit!
 
Na okay ich werd versuchen das irgendwie auf die Reihe zu kriegen. Mal sehen was sich so in den nächsten Wochen tut :)

Es wird ja gesagt dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit ist und das Abendessen die unwichtigste. Mir persönlich bringt das Frühstück eigentlich gar nichts außer ein paar nutzlosen Kalorien mehr die ich lieber nach dem Training für die Muskeln verwenden würde.
Wäre es nicht sinnvoller wenn ich das Frühstück weglasse und dafür nur zu Mittag esse damit ich Energie fürs Training habe und nach dem Training eben die Nähstoffe dazu geben würde die der Muskel braucht? So würde das mit den 300-500 Kalorien weniger viel besser funktionieren.
 
Nach der Nachtruhe ist der Cortisolspiegel (kataboles Hormon) im circadianen Rhythmus am höchsten. Das Frühstück beendet diese katabole Phase und sollte deshalb auf keinen Fall ausgelassen werden
 
Nach der Nachtruhe ist der Cortisolspiegel (kataboles Hormon) im circadianen Rhythmus am höchsten. Das Frühstück beendet diese katabole Phase und sollte deshalb auf keinen Fall ausgelassen werden

Wieso sollte man sich im Schlaf (Erholungsphase für den Körper) in eine "katabole Phase" verfallen? Der Mensch "verdaut" rund um die Uhr, wenn er nicht gerade ewig lang nichts isst. Und erst recht in der Ruhephase kann der das am besten.

Gruß
 
Na okay ich werd versuchen das irgendwie auf die Reihe zu kriegen. Mal sehen was sich so in den nächsten Wochen tut :)

Es wird ja gesagt dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit ist und das Abendessen die unwichtigste. Mir persönlich bringt das Frühstück eigentlich gar nichts außer ein paar nutzlosen Kalorien mehr die ich lieber nach dem Training für die Muskeln verwenden würde.
Wäre es nicht sinnvoller wenn ich das Frühstück weglasse und dafür nur zu Mittag esse damit ich Energie fürs Training habe und nach dem Training eben die Nähstoffe dazu geben würde die der Muskel braucht? So würde das mit den 300-500 Kalorien weniger viel besser funktionieren.


Wenn Du mit dieser Strategie ohne Hungergefühl gut zurecht kommst, wäre das eine Möglichkeit. Wenn Du wegen des fehlenden Frühstücks aber mit Heißhunger auf das Mittagessen gierst und so mehr verschlingst, oder Dich schlecht fühlst (manche brauchen einfach was im Magen, sich wohl zu fühlen), würde ich lieber ein kleines Frühstück und etwas weniger zu Mittag essen (z.B. 200-300 kcal weniger zum Frühstück und 100 bis 200 kcal weniger beim Mittagessen).

Viel Erfolg und guten Appetit
 
Wieso sollte man sich im Schlaf (Erholungsphase für den Körper) in eine "katabole Phase" verfallen? Der Mensch "verdaut" rund um die Uhr, wenn er nicht gerade ewig lang nichts isst. Und erst recht in der Ruhephase kann der das am besten.

Gruß


das mit dem cortisolspiegel stimmt allerdings. das ist erstmal nicht so schlimm weil auch der Testowert am hoechsten ist. Man sollte aber sicher keine stunden mehr warten mit dem Essen.
es gibt ja auch studien zum thema Fruehstueck, und Leute die nicht Fruehstuecken, sind im durchschnitt dicker. kann natuerlich am allgemeinen Lebensstiel liegen, aber vielleicht auch nicht.
 
das mit dem cortisolspiegel stimmt allerdings. das ist erstmal nicht so schlimm weil auch der Testowert am hoechsten ist. Man sollte aber sicher keine stunden mehr warten mit dem Essen.
es gibt ja auch studien zum thema Fruehstueck, und Leute die nicht Fruehstuecken, sind im durchschnitt dicker. kann natuerlich am allgemeinen Lebensstiel liegen, aber vielleicht auch nicht.

Genau. Man sollte die Hormone immer insgesamt betrachten und nicht einzeln. Da gibt es eine Balance und ein kompliziertes Wechselspiel.

Das mit den dicken "Frühstücksverweigerern" ist in der Regel verhaltensbedingt: Die Leute stürzen sich dann um so heißhungriger auf umfangreiche Mittags- und Abendmahlzeiten oder futtern nebenher etwas. Man hat bei solchen Studien mal nachgehakt und festgestellt, dass diese Leute sich mit Snacks bis zum Mittag "über Wasser halten." Diese Snacks haben sie nicht als Mahlzeiten gewertet.
Ich persönlich bin auch für ein kleines Frühstück, um Heißhunger zu vermeiden.

Gruß
 
Der Cortisolspiegel ist am morgen stärker erhöht als es der Testosteronspiegel ist. Also ist man gesamt gesehen kataboler als zu anderen Tageszeiten.

@Widar
Du scheinst den Begriff "katabol" nicht richtig zu verwenden, oder?
Er bedeutet wie du sicher weißt "abbauend". Alleine das in der Nacht zur Energiegewinnung Fett verbrannt wird ist katabol. Das nebenbei auch anabole Prozesse ablaufen ändert daran absolut garnichts. Wenn dann morgens nach dem Aufstehen der Energiebedarf steigt und man nichts isst, muss weiter auf körpereigene Energiereserven zurückgegriffen werden. Und dann kennst du sicher eine der Wirkungen von Cortisol = Erhöhung der Gluconeogenese in der Leber (= katabol für u.a. Muskelgewebe). Möchte man das? Nein. Also sollte man nach der langen Nachtruhe ohne Energiezufuhr nicht noch weiterere Stunden bis zum Mittagessen warten. Und schon garnicht während einer Diät
 
@Widar
Du scheinst den Begriff "katabol" nicht richtig zu verwenden, oder?
Er bedeutet wie du sicher weißt "abbauend". Alleine das in der Nacht zur Energiegewinnung Fett verbrannt wird ist katabol. Das nebenbei auch anabole Prozesse ablaufen ändert daran absolut garnichts. Wenn dann morgens nach dem Aufstehen der Energiebedarf steigt und man nichts isst, muss weiter auf körpereigene Energiereserven zurückgegriffen werden. Und dann kennst du sicher eine der Wirkungen von Cortisol = Erhöhung der Gluconeogenese in der Leber (= katabol für u.a. Muskelgewebe). Möchte man das? Nein. Also sollte man nach der langen Nachtruhe ohne Energiezufuhr nicht noch weiterere Stunden bis zum Mittagessen warten. Und schon garnicht während einer Diät

Was ist in Deinen Augen "richtig?" Ich habe in im Sinne von "katabole Stoffwechsellage" verwendet. Die tritt nur in Extremsituationen (extremes Übertraining, Hungerstoffwechsel, also Unterversorgung unter Grundumsatz, Fasten, etc.) auf.
Was Du meinst, sind katabole Prozesse, die auch zusammen mit anabolen im Wechselspiel stattfinden. Da der Mensch - wie bereits beschrieben - ein "Rundumdieuhr-Verdauer" ist, kommt es bei einer ausreichenden (das ist auch eine leichte Kalorienreduktion) Versorgung immer gegeben, solange man nicht 24 Stunden nichts isst. Bis sich Essen vom Magen durch den Darm bis ins Blut "vorgearbeitet" hat, vergeht mehr Zeit als manche ahnen.

Du machst den Fehler Cortisol alleine zu betrachten. Es wird immer Phasen geben, in denen es ins Spiel kommt. Das Ping-Pong-Spiel von anabol und katabol wird auch durch häufiges Essen stattfinden. Die Frage ist, was überwiegt und das hängt mit der gesamten Ernährung zusammen und nicht von Frühstück Ja-Nein. Bedenklich ist alleine die oben erwähnte katabole Stoffwechsellage, nicht das kleine Auf- und Ab.


Gruß
 
Ich gucke nicht nur auf Details, sonders habe auch das große "Ganze" noch im Blick. Das Verhältnis zwischen Anabolismus und Katabolismus bestimmt meinen Erfolg (in bezug auf Zunahme von Muskelmasse). Und lasse ich das Frühstück wegfallen, hat dies nachteilige Wirkungen. Es geht hier nicht darum, dass jemand mal ohne was zu essen aus dem Haus geht. Hier möchte jemand das Auslassen dieser Mahlzeit zur Strategie machen und trotzdem weiterhin, wie er sagt
gut Muskeln aufbauen
. Und da ist es einfach nicht sinnvoll dies so zu handhaben. Wielange die Verdauung dauert weiß ich selber, trotzdem essen BB nicht umsonst alle 2-3h. Genau deshalb ist auch das "kleine auf und ab" entscheident. Ich kann über gezielt getimete Nahrungszufuhr über den ganzen Tag ein günstiges Klima zum Aufbau von Muskelmasse schaffen. Und da man sich konsequent so ernährt / ernähren kann liegt da enormes Wachstumspotential, wenn man mal längerfristig denkt (bspw auf ein Trainingsjahr)
 
Ich gucke nicht nur auf Details, sonders habe auch das große "Ganze" noch im Blick. Das Verhältnis zwischen Anabolismus und Katabolismus bestimmt meinen Erfolg (in bezug auf Zunahme von Muskelmasse). Und lasse ich das Frühstück wegfallen, hat dies nachteilige Wirkungen. Es geht hier nicht darum, dass jemand mal ohne was zu essen aus dem Haus geht. Hier möchte jemand das Auslassen dieser Mahlzeit zur Strategie machen und trotzdem weiterhin, wie er sagt . Und da ist es einfach nicht sinnvoll dies so zu handhaben. Wielange die Verdauung dauert weiß ich selber, trotzdem essen BB nicht umsonst alle 2-3h. Genau deshalb ist auch das "kleine auf und ab" entscheident. Ich kann über gezielt getimete Nahrungszufuhr über den ganzen Tag ein günstiges Klima zum Aufbau von Muskelmasse schaffen. Und da man sich konsequent so ernährt / ernähren kann liegt da enormes Wachstumspotential, wenn man mal längerfristig denkt (bspw auf ein Trainingsjahr)


Du scheinst ja fest an BB_Mythen zu glauben. Wenn Dich das glücklich macht, bitte sehr.

Bei einem Essrhythmus von 2-3 Stunden müsstest Du Deine Lebensmittelauswahl ganz schön einschränken. Denn viele Lebensmittel brauchen wesentlich länger, um den Magen zu verlassen und erst recht um verdaut zu werden und ihre Nährstoffe ans Blut weiterzugeben (Obst, Haferflocken, Rindfleisch, Salat, etc.)

Und den Aminosäurepool kennst Du hoffentlich auch.
 
Die komplette Verdauung dauert zwar länger aber die Magenentleerung ist bei Mischkost nach 2-3h vollständig abgeschlossen. Und dazu gehören auch die von dir genannten LM. Nur bei extrem fettreichen Mahlzeiten dauert die Entleerung länger, aber "BB-Mahlzeiten" haben in der Regel einen mässigen Fettanteil. Außerdem isst ein BB der 5-6x am Tag isst kleinere Portionen = schnelle Magenentleerung. Ein weiterer Punkt: Insulin. Es ist das anabolste Hormon, wer also maximal aufbauen will (und das will so ziemlich jeder) sollte den Spiegel hoch halten. Es geht bei den vielen Mahlzeiten, also nicht um die AS, davon sind genug im Blut (obwohl das nichts darüber aussagt wieviel tatsächlich in die Muskelzelle geschleust wird. Außerdem ist die "Proteinvergeudung" = Nutzung als Energiequelle höher, wenn das Protein in wenigen, dafür großen Dosierungen aufgenommen wird) sondern um ein günstiges hormonelles Klima. Bspw kann man mit 6 Mahlzeiten mehr Glykogen im Muskel einlagern als mit 3 (bei identischem Gesamt-KH-Gehalt), da die Glykogenresyntheserate starkt beschränkt ist

Das alles hat positive Effekte auf die Regeneration und den Aufbau fettfreier Muskelmasse. Du siehst ich verbreite hier keine Mythen weiter;-)
 
Sicherlich sind kleine Mahlzeiten schneller "draußen." Aber bei einigen Lebensmitteln ist die Verweildauer recht hoch.

Bei selber Kalorienmenge ist es mit Blick auf die Insulinmenge egal, ob man 3 oder 6 Mal am Tag isst. Unter dem Strich ist sie gleich.

Warum ist die "Proteinvergeudung" bei häufigerem Verzehr niedriger? Der Körper kann auch größere Proteinportionen auf einmal effektiv verwerten.
 
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