Der Winter ist zwar nun vorbei, aber zum Thema »Joggen im Winter«:
Wer Lust hat, kann ja mal meinen etwas ungewöhnlichen Lauf ausprobieren:
a) dem Wetter und der eigenen Kondition entsprechend minimal bekleiden. Das heißt, dass man zu Beginn evtl. noch geringfügig fröstelt, dann aber weder friert noch schwitzt (der "goldene Korridor"). Dies kann man im Winter erreichen, indem man z.B. eine leichte Jacke anzieht, diese bei ersten Anzeichen von Schwitzen (nicht erst, wenn die Suppe läuft!) öffnet. Man kommt schon dahinter, was man alles gegen das Schwitzen tun kann.
b) intuitives Laufen: Jeder Schritt muss Freude bereiten: Schweißfrei, anstrengungsfrei, erschütterungsfrei. Anstrengungs- und Erschütterungsfreiheit erreicht man, indem man besonders kurze Schritte macht, auf den Fußballen landet (nicht auf den Fersen), starke Arm- und Schulterbewegung, wobei die Arme eher nach unten gehalten werden (Ellenbeuge weit über 90 Grad bis fast gestreckt)
Ich renne mit Begeisterung seit 2006 diesen Laufstil, täglich (365 Tage im Jahr) ca. 12-14 km. Nein, die Knie sind nicht kaputt, sie sind gesünder denn je, meine Rücken ist dadurch gesünder denn je und einiges mehr.