haltung (?)

Original geschrieben von MegaCube
@Jeckyll
Naja, ok, war aber nahe dran ;)
Ich bin halt mal von mir ausgegangen. Bei mir ist es eben genauso. Heißt wenn die Muskulatur kalt ist, hängen die Schultern nach vorne, inkl. nach vorne stehendem Kopf und eben diesem "Knick". Es ist dann auch relativ schwer und teilweise leicht schmerzhaft, den Körper dann in eine perfekte gerade Haltung zu zwingen. Wenn ich aber z.B. das selbe direkt nach dem Rücken und Schultertraining mach, die entsprechende Muskulatur also voll unter Pump und schön warm ist (wodurch sie sich ja kurzzeitig etwas verkürzt), ist es kein Problem, eine gerade Haltung einzunehmen. Daher denke ich, wird es wohl die von mir geschilderte Ursache haben. Natürlich kann es auch eine schwewiegendere Ursache haben (Scheuermann, Skoliose etc.) aber ich denke mal, sowas hätte ein Arzt wohl schon festgestellt - obwohl man sich darauf heutzutage ja nie so sicher verlassen kann, leider.

Schulterhorn gibt es bei www.schulterhorn.de

Scheiße man, ich hab genau das gleiche Problem. :(
Hat von euch schon jemand das Schulterhorn getestet?
 
Wobei das Schulterhorn nichts an einer Dysbalance zw. vorderem und hinterem Delta ändert....

jeckyll
 
Es stärkt gezielt die Aussenrotatoren, den Infraspinatus und Teres Minor, diese ziehen Schultern nach hinten. Verstärktes Training der hinteren Deltas bringt meiner Erfahrung nach auch keine großen Erfolge. Ich trainiere die hinteren Deltas seit ewigkeiten (und die vorderen garnicht mehr). Mittlerweile sind meine hinteren Deltas sowas wie der bestentwickelste Muskel an mir, im Schulterbereich, dennoch hängen die Schultern nach vorne!

Habe das Schulterhorn jetzt 3x getestet, haltungstechnisch hat sich noch nichts getan, jedoch ist das schmerzhafte ziehen in der linken Schulter, welches bisher immer der limitierende Faktor bei fast allen Übungen bei mir war, nahezu komplett verschwunden :D
Ic blicke optimistisch in die Zukunft - mal sehn, wie's in 2 Monaten so aussieht.
 
Das Training der Außenrotatoren ist absolut sinnvoll.
Nur: Ein Zug nach hinten (den es in der Form durch die Außenrotatoren nicht gibt) kann nur effektiv sein, wenn es tatsächlich zu einer Verkürzung kommt. Und die Aussage, daß ein trainierter Muskel sich zwangsläufig verkürzt, ist Unsinn. Diesen Gedanken trotdem weiterverfolgt würde bedeuten, daß ich ein relatives Übergewicht in der Außenrotation der Schulter provoziere. Wodurch eine Dehnung der Innenrotatoren resultieren würde. Die durch eine erhöhte Spannung dieser Muskeln beantwortet wird. Was in chronischer Ausprägung die Kompensation und damit die Stabilität beeinträchtigt. Damit wiederum schaffe ich eine Dysbalance zugunsten der Außenrotation, die zu Fehlbelastungen im Schultergelenk führen kann. Womit das Problem nur verlagert würde. Was gewinne ich? Eine außenrotiert stehende Schulter, die optisch nach hinten gezogen aussieht.
Das ist nicht Sinn des Schulterhorns. Auch wenn es auf der Seite dort steht. Warum sollte man einen Muskel wollen, der sich "dauerhaft immer mehr verkürzen" kann? Durch das Schulterhorn sollte man eigentlich eine vorhandene Dysbalance korrigieren, keine neue schaffen. Dadurch soll die Stabilität des muskelgeführten Schultergelenks optimiert werden.

Daneben sollte man beachten, daß die Stellung der Schulter auch durch die Stellung des Schulterblatts bestimmt wird.


jeckyll
 
so ich war heute, nicht speziell deswegen, beim onkel doc.
er hat mir ne überweisung geschrieben, worauf steht:


Haltungsschwäche, Hyperlordose, BWS-Kyphose, Muskelspannungsstörung mit Störung des Stoffwechsels und der DBS.

Ggf. Spezifizierung der Therapieziele:

Besserung gestörter Muskelfunktion.


Jeckll was sagt dir das nun ? lässt sich da was machen oder stehen die chancen eher schlecht ? :D
 
Zum Schulterhorn:
während der Übung ist mit dem Schulterhorn (richtig angewendet) tatsächlich die Schulter stabilisiert, was bei freier Übungsausführung nie der Fall wäre.
Ich trainiere relativ selten, seit 3 Wochen so 2x die Woche, merkliche Verbesserung ist bislang noch nicht eingetreten.
Ein minimaler Kraftzuwachs lies sich aber schon verbuchen (vermutlich durch die verbesserte Koordination).
 
@crylic

Also ein funktionelles Problem.
Demnach sollte sich das auch bessern lassen. In einem Wort handelt es sich um eine Fehlhaltung.
Hier wären jetzt entsprechende Muskelfunktionstests angezeigt (macht der Physiotherapeut), um die richtige Übungskombination festzulegen.
Besteht i. A. aus Training der Rücken- und Bauchmuskulatur, mit Dehnübungen für Hüftbeuger und Brustmuskulatur.


jeckyll
 
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