Frage an HIT-Erfahrene

imported_Cris

New member
Mich würd interessieren, ob ihr auch periodisiert. Oder trainiert ihr über längere Zeit HIT und wechselt einfach mal Übungen? Soll ich nach 3 Monaten HIT mal wieder nach anderem System trainieren? Danke für Anregungen...
 
wenn du mit HIT weiterhin Erfolge hast,dann würde ich damit weiter machen.Ansonsten wäre Periodiesierung mal möglich.

Mfg Del Piero
 
Wer nach HIT trainiert, sollte sich eigentlich mit den HIT Grundsätzen identifizieren und nie mehr auf andere Trainingsmethoden wechseln, denn wenn man nicht daran glaubt und es nur einmal locker ausprobieren will, funktioniert es nicht. Aber nichts desto trotz ist bei HIT auch Abwechslung in Form von Periodisieren usw. angesagt, Wiederholungen und Übungen sollten ständig geändert werden, nicht jedoch der Grundsatz >>So wenig Sätze so wie Möglich<<.
 
Ich hab von Februar bis September nach HD trainiert und Periodisiere jetzt 2-3Monate mit nem Volumenplan( mit relativ geringer Satzanzahl).
Bei mir hat's gewirkt: Ich habe im August/September nur noch wenige Fortschritte gemacht und seitdem ich mit Volumen periodisiere geht's wieder voran.
Muss halt jeder selbst ausprobieren;)

Ciao
laBomba
 
@andy
ich gebe dir recht und bin auch ein HIT-verfechter, aber du musst bedenken das dein körper nicht zwölf monate im jahr 100% leistung erbringen kann. wenn ich 6 wochen nach "meinem" HD trainiert habe, dann wird es für mich höchste zeit mal zwei-drei wochen es etwas lockerer angehen zu lassen. da wird mal hier und da ein satz mehr gemacht und dafür nicht bis zum versagen. wenn du immer 100% gibst, fällst du früher oder süäter ins übertrain rein.
 
@ Benny2:

genau das sage ich immer wieder, verstößt auch nicht gegen die HIT Grundsätze, da dort Erholung immer ganz groß geschrieben wird. Ich sage immer, dass man entweder ein paar Wochen die Intensität herunterschrauben soll, oder komplett pausieren sollte, sonst kommt Übertraining ganz sicher.
 
@andy:
ich tendiere zu herunterfahren der intensität. oder man kann es so machen:

3 wochen stoffwechseltrain, ohne MV
6 wochen HD, logisch mit MV
3 woche maxKraft, ohne MV
1 woche ganz pausieren, nur cardio
dann wieder von vorne

die länge der zyklen sind natürlich variabel. den vorteil sehen ich darin, dass man eine gute periodisierung hat und das train nicht ganz wegfällt, aber die intensität gering genug ist zur erholung. selbst wenn man in den nicht-HD-zyklen die masse nur hällt wird der schub bei HD enorm sein, weil es wieder ein neuer reiz ist.

das ist aber nur MEINE meinung.

gruß
 
hi frezzer

also ich mache dann z.b das 5x5 system, gehe aber in keinem satz zum versagen. außer mal im letzten einer übung vielleicht, aber da auch nur sehr selten. weil die beiden phasen sollen mich ja von HD regenerien, also ich will pumpen aber nicht am limit.

gruß
 
@ Benny2:

Geanu so kann man es machen mit dem >>herunterfahren der Intensität<< wie du es nennst, wie man es macht ist, wie du auch sagst, variabel, wichtig ist nur, dass man es in irgend einer Form tut. ;)
 
Nach nur 3 Monaten HIT Training auf ein anderes System zu wechseln halte ich für wenig sinnvoll. Maxk Zyklus oder KA einzuschieben wäre auch nicht sehr fruchtbar. Im ersten Fall käme es bestenfalls zur Masseerhaltung, im zweiten Fall mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, zu einem Masseverlust. Ein KA Zyklus ist nur in Ausnahmefällen angebracht.

Wenn man zwischendurch wechseln will, wäre ein Volumentraining die beste Option, wie bereits angesprochen. Dabei hätte man auch ein gutes Kontrollinstrument an der Hand. Wächst man plötzlich in der Volumenphase, ist das ein Indiz dafür, daß die gewählten Parameter im HIT Training nicht stimmig sind.

MfG, Hart
 
Gute Sache! Kommt langsam einiges zusammen an Anregungen für mich...Werde wohl noch eine Zeit lang weiter HIT trainieren, aber mal ein bisschen an den Übungen rumbasteln. Denn im Prinzip bin ich schon von HIT überzeugt, wusste halt nur nicht so recht, ob eine andere Art des Muskelreizes nach einer gewissen Zeit angebracht wäre.
 
Original geschrieben von Hart
Ein KA Zyklus ist nur in Ausnahmefällen angebracht.

MfG, Hart

Soweit ich weiß, bist Du eingefleischter ILB-Trainierender. Da gehören aber Kraftausdauerzyklen zum System. Da sprichst Du dann aber gegen deine Überzeugung, oder nicht?
 
ILB ist meiner Überzeugung nach ein hervorragendes System. Allerdings hat ILB, wie andere Systeme auch, in der klassischen Form einige Schwachstellen.

Deshalb habe ich über einen langen Zeitraum an Modifikationen gearbeitet, die aber in der, sagen wir mal HardcoreILB Gemeinde, auf wenig Gegenliebe stieß.

Das wirklich Gute an ILB ist, daß man mit kontrollierter Intensität arbeitet. Allerdings habe ich bis heute nicht begriffen, warum man im Maximalkraftzyklus, bezogen auf den Testsatz, stark submaximal, mehrsätzig arbeiten soll. Für mich ist das ausgemachter Schwachsinn.

Wenn man nach dem klassischen ILB System immer wieder periodisiert, verbessert man durchaus die allgemeine Leistungsfähigkeit in den verschiedenen Kraftdimensionen.

Jetzt kommt es aber darauf an, welche Priorität man für sich setzt. Wenn es mir in erster Linie auf Muskelmasse ankommt, ist es pure Zeitverschwendung immer wieder nach einem Makrozyklus mit Kraftausdauer zu beginnen.

Nachdem ich ohne Ende Daten und Erfahrungsberichte von HIT und ILB Trainierenden gesammelt habe, lassen sich zwei Kernaussagen treffen.

1.) HIT steigert bei vielen Trainierenden in erheblichen Maße die Maximalkraft, jedoch führt die meißt unkontrolliert hohe Intensität nur zu geringer Steigerung der Muskelmasse.

2.) Die ständige Periodisierung über den KA Zyklus bei ILB führt fast immer zu einem temporären Masseverlust.

Es gibt kein ultimatives Trainingssystem. Wer das behauptet hat keine Ahnung vom BB, oder ist von der Industrie ferngesteuert. Das Passende zu finden, ist stets eine individuelle Angelegenheit und dafür darf man getrost ein paar Jährchen einkalkulieren. Und wer ohne System arbeitet, darf sich noch ein paar weitere genehmigen.

MfG, Hart
 
Jo Hart hast schon recht, was das Herausfinden des individuellen weges angeht!
Deswegen weiß ich auch, dasss ILB nix für mich ist, es ist zu langweilig, gerade der Ka zyklus!
Hit macht eine zeit lang spaß aber man kann es nihct ewig durchhalten, schon gar nihct die 4-2-4 kadenz , ich halte das 4 wochen aus dann kann ich nicht mehr, vom kopf her!
Dennoch denke ich kann man auch mal Ka machen aber eben keinen vollen zyklus, sondern 2 wochen, das bringt abwechslung und "erholung", wenn zweites auch nur sehr bedingt;) !
 
Mr.FrEEzEr

Bei einem Max.-Kraft-Training läuft die Intensität über die Gewichte, nicht aber über die Intensität der Wdh.-Ausführung.

Also indem man mit 90-100% des 1RM und wenigen Wdh. arbeitet, trainiert man enorm intensiv.


Diese Form der Intensität ist kontrollierbar und für jeden vergleichbar.

Sportler x und Sportler y trainieren die selbe Übung, Sportler x mit 95% über 3 Sätze a 3 Wdh. und Sportler y auch mit 95% über 3 Sätze a 3 Wdh. trainiert, das Gewicht ist sehr warscheinlich versch., die Intensiät jedoch ist gleich hoch.


Wenn man jedoch mit höheren Wdh. und leichteren Gewichten arbeitet, dazu versch. Intensivtechn. einsetzt, ist der Grad der Intensität individuell versch. und nicht vergleichbar.


Eine vernünftige und logische Trainingsplanung sollte immer über Prozentwerte gesteuert werden.

Man kann auch zyklisch trainieren, aber jedem Wdh.-Bereich werden andere Prozentwerte zugeordnet.

Den einzigen Richtwert, den wir haben und der für jeden vergleichbar ist, liegt ausgehende vom 1RM (max. Gewicht für 1 Wdh.) in den Prozentwerten.


Selbst ein HIT-trainierender kann mittels Prozentwerten sein Training planen.


Es macht einen Unterschied, wenn ich z.B. sage, ich drücke 100 Kg 10x oder ich drücke 80% meines Max.-Gewichts 10x.

Der erste Wert ist mit der Leistung eines anderen Sportlers nicht vergleichbar, wohl aber der zweite Wert.


Ich gebe Hart recht, man braucht eine vernünftige Planung, um erfolgreich zu sein.

Für mich ist die Trainingsplanung mittels Prozentwerten die einzig vernünftige Planung.


Eisenfresser


P.S.: Ich bin jetzt seit etwa 9 Wochen in einem Max.-Plan, wobei stetig die Gewichte stiegen und die Satz/Wdh.-Zahlen fielen, ich war zu keine Zeitpunkt an meinem Muskelversagen und habe das Gewicht immer sauber kontrolliert.

Ich konnte in diesen 9 Wochen mein Max.-Gewicht, um etwa 18 Kg steigern.

Mein Körpergewicht stieg parallel um 2 Kg, ich habe aber auch zusätzlich an Körperfett verloren.

Das Körpergewichts + ist eindeutig ein Muskelzuwachs, den man auch sieht.

Vor allem im Brust- und Beinbereich habe ich an Masse zugenommen.

Das Max.-Gewichts + liegt vordergründig in der verbesserten neuronalen Arbeitskapazität der Muskulatur.

Ich habe die Erfahrung gemacht, das selbst ein Training im 80%-Bereich, wobei man mit vielen Sätzen und wenigen Wdh. vorrangig an der Explosivität arbeitet, die Max-Kraft enorm steigt, da die Muskeln auf neuronaler Ebene gelernt haben viel effektiver zu arbeiten.
 
@Streak

Im Moment wiege ich ca. 88 Kg.

Ich bin jetzt in der 10. Woche eines Kraftzyklus der über 12 Wochen geht, also fast durch.

Dann beginnt meine eigentliche Wettkampfvorbereitung über 8 Wochen (das bewährte 8x1).

Ich trainiere jetzt schon mit höheren Gewichten als letzten Jahr nach meiner Wettkampfvorbereitung und ich beginne erst in 2 Wochen mit meiner Wettkampfvorbereitung, also wahnsinn (für mich).

Es sieht alles super aus, ich denke (ich weiß), dass ich im Endeffekt, nach meiner Wettkampfvorbereitung mind. 10 Kg mehr drücke als letztes Jahr, warscheinlich aber sogar weitaus mehr.


Eisenfresser
 
@Eisenfresser

Das hört sich prima an. Ich drück dir die Daumen und wünsche dir viel Erfolg.

Beste Grüße
Streak
 
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