Fettverbrennung.....

Papa_Schlumpf

New member
ich habe jetzt schon einige meinungen gehört und die währen:

nach dem training ist der glykogen speicher leer und wenn man dann noch rad fährt oder läuft oder stepper ect. verheizt man die muskeln.

aber wenn ich das an einem trainingsfreien tag mache, muss ich so lange was tun bis der speicher leer ist und dann kann fett verbrannt werden... selbe situation wie oben .... speicher leer aber es werden muskeln verheizt.

meine frage jetzt an euch: wie verbrennt man sinnvoll fett? und bitte schreibt mir begründungen dazu
THX
 
Meine ganz persönliche Meinungen zu dem Thema:

Nach dem Aufstehen sind die Speicher leer. Dann Cardio-Training auf nüchternen Magen und die Fettpolster schmilzen.
Ich "unterstütze" das noch durch zwei Tassen schwarzen Kaffee (ja, bei Breitenstein gelesen). Ob der beim Fatburning hilft, weiß ich nicht. Aber er bringt mich schon mal auf Trab.
Auch mit L-Carnitin und/oder Puryuvat habe ICH (andere sagen es bringt nichts) schon gute Erfahrungen gemacht.

Nach den Trainingseinheiten Cardio zu machen ist die zweite Möglichkeit. Ich bin dann allerdings meist nicht in der Stimmung/Lage noch Cardio zu machen.
Daß dadurch Muskeln verheizt werden halte ich, vorsichtig ausgedrückt, für Humbug. Klar, der Körper kann Fett, Kohlehydrate (am liebsten) und Protein zur Energieversorgung verbrennen. Muskeln bestehen nun aber nur zu rund 22 % aus Proteinen.
Muskeln fangen an sich zurückzubilden, wenn sie nicht gefordert werden. Wenn man aufhört zu trainieren, so schrumpfen sie. Schließlich verbrennen Muskeln ständig, auch in Ruhe, Energie. Benötigt der Körper aber diese Muskeln nicht (eben weil sie nicht mehr regelmäßig gefordert werden), so baut er diese ab. Schließlich ist es unökonomisch Energie zur Aufrechterhaltung dieser Muskelmasse zu opfern, wenn sie gar nicht mehr benötigt wird.
Hört man auf zu trainieren, so geht die Masse langsam flöten. Hört man auf zu trainieren, und hat ein Kaloriendefizit geht der Abbau schneller von statten.
Trainiert man nun wie bisher und hat ein Kaloriendefizit so verliert man Fett, daß der Körper ja nicht braucht. Die Muskelmasse hingegen wird jedoch erhalten, wenn nicht sogar gesteigert.


Wenn ich fett verbrennen will (wie gesagt, ich - ob´s bei anderen ebenso gut läuft, ausprobieren):

Wenig Kohlehydrate
So wenig Fett wie möglich
Training wie immer
Cardioeinheiten von bis zu 90 min. Länge bei einem Puls zwischen 120 und 150
 
Wenn Du nur Fett loswerden willst, dann mach nach dem Aufstehen Intervalltraining. 10min Einlaufen, 2min rennnen, 1min locker laufen, 2min rennen, usw. Das machst Du ca. 9 Mal. Das Kurbelt den Stoffwechsel so an, dass Du den ganzen Tag mehr Fett verbrennst, als Du es sonst tun würdest. Denn was letztlich zählt ist ja die neg. Kcalbilanz am Ende des Tages...
 
Man Man Man,
ich glaub das ja nicht mehr.
Habt ihr in der Schule alle kein Physik gehabt ?????

Der Substratverbrauch während der Belastung ist in der Defi nicht relevant, solange es sich nicht um Proteine handelt !
Die Fettverbrenung während der belastung sagt nichts über den Fettabbau aus, das währe ja auch schwachsinnig.
Es kommt auf verbrannte Energie an, die sich im Laufe des Tages auf ein Minus einstellt, wenn der mehrbedarf nicht kompesiert wird. Dieses Minus entscheidet über Fettabbau oder Fettaufbau !

Der reine Stoffwechselprozess der Fettverbrennung (ß-Oxidation) ist ein normaler biochemischer Vorgang, zur zersetzung der vorhandenen Fettsäuren, um so das überleben der spezies zu sichern (mal weit ausgeholt)
Dummerwiese kann man ihn auch als "Fettverbrennung" bezeichnen, was ja bekanntlich (auch in diesem Threat) zu verwirrungen führt !
Eine Temporäre Fettverbrennung führt dazu, dass die im muskel und im Blut zirkulierenden Fettsäuren verbrannt werden.
Erst bei längeren einheiten wird die Lipolyse angeregt (durch die ausschüttung bestimmter hormone wie Arenalin).
Jetzt steigt zwar der Plamsaspiegel an Fettsäuren an, und man kann weiter rennen, aber dieser effekt dient nur der energiebereitstellung und nicht dem Fettabbau !(Ich beziehe mich jetzt nur auf das Substrat Fett; f.d.r.)

Fettabbau ist es, wenn ich sport mach´ und die Verbrauchten Kcal nicht mehr kompesiere, dann baue ich Fett ab.
Dabei spielt es aber keine Rolle, ob die Energie aus Glucose, Aminosäuren oder Fettsäuren stammt !, da die Energie eine größe ist, wleche zwar Masse und Geschwindigkeitsanhängig ist, jedoch nicht Stoffabhängig.
100kcal aus Stoff A sind das gleiche als aus Stoff B.
Nur so, können AUtos sowohl mit Diesel, als auch mit Bezin oder gar mit Gas fahren.
Alles unterschiedlich Substrate die eines gemeinsam haben, und zwar die Tatsache, dass der Tank mal leer wird und das sie sich forbewegen. Ok der Wirkungsgrad der Machienen spielt ne Rolle, aber es geht ja hier um Energiebereistellung, und nicht um Prozessoptimierung !

Zum Cardio auf nüchternen Magen.
Normalerweise sollte man diese Experimante mit vorsicht genießen, da die Energiebereitstellung durch Fettsäuren bei leerten speichern zwar schneller zunimmt (prozentual), jedoch steigt auch der Bedarf der Zelle an Oxalacetat, welches leider nicht durch Fettsäuren gebildet wird.
Die Zelle ist auf Glucose oder Aminosäuren angewiesen um die anfallenden mengen an AcetylCoA , in welches die Fetsäuren gespalten werden im Citratzyclus zu verstoffwechseln.
Der Citratcyklus läuft nur, wenn genug Oxalacetat vorhanden ist.
Soviel zu Theorie.
In der Praxis schaut das so aus, dass das Oxalacetat bei nichtvorhandener Glucose (ist ja erwünscht von euch wegen der Fettverbrennung) aus Aminosäuren gebildet wird, welche in der Zelle zirkulieren (Aminosäurepool), naja und wenn die Einheit länger geht, so geht auch der AMinoüpool zur neige und die Muskeln gehen drauf. Die Wahrscheinlichkeit das dies Passiert ist zwar gering und man sollte auch nicht alles überbewertet, doch sollte man auch im Augebehalten, dass man mit Gefüllten Glykogenspeichern bessere Leistungen erzielen kann, welche den SToffwechsel auch nach der Belastung auf Trap halten.
Z.B. Intervalltraining.
Durch kurze harte Traningseinheiten wird die RMR deutlich gesteigert (nachweislich, studien auf anfrage).

Es kommt noch dazu, dass 500kcal am Morgenverbrannt, die gleichen sind wie am Abend, daher spielt das von der seite auch keine Rolle !

Soviel zur Fettverbrennung in kürze :)

Gruß Patrick
 
@ Horsty
Mal abgesehen von der tatsache, dass ich Physik nach der 10 abgewählt hab: Die hier diskutierte und von dir kommentierte Problematik ist wohl eher ein biologischer bzw. chemischer Prozess und von dir auch als ein solcher (kompetent) beschrieben.
Also nix mit Physik ;)

Wenn ihr euch jeden Tag gleich ernährt ist es doch vollkommen egal, wann ich eure 200-300 kcal beim Cardio "verheizt". Relevant ist ausschließlich das Fehlen dieser Kalorienmenge am Ende des Tages.
Ist das verständlich ?
 
dann würd das ja in aller Härte bedeuten, das die Anabole Diät ( kohlenhydratvermindert, dafür viel Eiweiss und Fett ) ein ziemlich großer Schwachsinn wäre!!! Aber warum machen dann so viele Pros diese Diät???
 
Ich wollte nur einen Weg aufweisen, um eine negative Bilanz zu erreichen!
Mir ist auch klar, dass wenn ich den ganzen Tag fresse und dabei Cardio etc. mache, kein Fett abzubauen ist!
 
@Flashfucker69
Najua wenn Du meinst, dass Physik, Chemie und Biologie so weit auseinanderliegen :)

@Andre82
Du sagst es, die AD ist biochemischer Schwachsinn.
Und wer sagt. dass Pofis Ahnung haben ?????
Nur weil sie BBler sind heißt das noch lang nicht das sie plan von der Materie haben !!!
Ich glaube den Leuten erst, wenn Sie mir ähnliche Argumente entgegensetzen können !


Gruß Patrick
 
Nur, weil Herr X oder Frau Y, der/die Weltmeister(in) ist eine AD durchführen und nach eigener Aussage Erfolg haben, heißt das noch nicht, daß er/sie die ultimative Weißheit erlangt hat.
Ansonsten hat Horsty alles gesagt. Nur, weil ich den Spruch immer bringe in diesem Zusammenhang: Fett verbrennt im Feuer der Kohlenhydrate.

jeckyll
 
Ist wohl richtig, daß man nicht vollständig auf KH verzichten sollte.

Ich habe mal irgendwo einen guten Vergleich gelesen:

KH sind für den Körper wie trockenes Holz für ein Feuer. Legt man regelmäßig kleine Mengen trockenes Holz ins Feuer, so brennt es stetig mit hoher Intensität.
Auf den menschlichen Organismus umgemüntzt heißt das: KH über den Tag verteilt zugeführt sorgen für einen gleichmäßig hohen Stoffwechsel.




Einfach alles unbesehen glauben kann und sollte man eh nicht. Bei vielem steckt die Industrie dahinter. Entweder direkt (Jo Weider und seine Magazine) oder aber über den Umweg eines Sponsors bei Profis.

Und daß etwas richtig ist, nur weil es viele behaupten wurde schon oft in der Weltgeschichte widerlegt. Oder glaubt einer von euch noch daran, daß wir auf einer Scheibe leben?
;)
 
@Dennis
Auf den menschlichen Organismus umgemüntzt heißt das: KH über den Tag verteilt zugeführt sorgen für einen gleichmäßig hohen Stoffwechsel.

Stimmt so nicht.
KH über den Tag hält DIch leistungsfähig. Der Stoffwechsel wird davon nicht erhöht.
Stoffwechselerhöhung hat was mit Energiebedarf und Arbeit zu tun.
Verrichte ich Arbeit brauche ich Energie, welche der Stoffwechsel der Zelle zur verfügung stellt.

Gruß patrick
 
@ Horsty:


Szenario 1:

Ich esse unregelmäßig. Mal viel, mal wenig. Mal mit einem hohen KH-Anteil. Mal mit Proteinen sowie Fett und kaum KH.


Szenario 2:

Ich esse in regelmäßigen Abständen kleine Mahlzeiten mit einem ausgewogenen Verhältnis an KH, Eiweiß und Fett.




Ist mein Stoffwechsel im 2. Szenario nicht konstanter als unter 1?
:confused:
 
Bei Fitness.com gefunden. Beachtet mal die von mir hervorgehobene Zeile.










Wenn es um Gewichtsreduktion im Sinne einer Reduktion des Körperfettanteils geht, werden immer häufiger unzweckmäßige Empfehlungen abgegeben. Auffällig ist die Verwechslung zwischen optimaler Fettverbrennung und optimalem Fettabbau.
Unter Fettverbrennung wird eine Form der Energiebereitstellung verstanden. Dabei werden freie Fettsäuren (FFS), die bei der Spaltung des Depotfetts entstehen, im Körper "flammenlos" verbrannt (oxidiert). Dieser Vorgang ist im Vergleich zur Energiegewinnung aus Traubenzucker verhältnismäßig umständlich, setzt aber dafür bei gleicher Brennstoffmenge viel mehr Energie frei. Fettverbrennung findet im Körper immer und überall statt.
Fettabbau beschreibt einen überdauernden Prozess der Körpergewichtsreduktion durch Verringerung des Körperfettanteils. Fettabbau und Fettverbrennung müssen zunächst einmal unabhängig voneinander betrachtet werden. Während Fettverbrennung immer und überall stattfindet, kommt es nur dann zu einem Fettabbau, wenn der Körper über einen längeren Zeitraum weniger Energie erhält als er verbraucht. In diesem Zusammenhang spricht man von einer negativen Energiebilanz.

Relative und absolute Energiegewinnung aus Fetten

Im Verhältnis zur benötigten Energie, verbrennt man umso mehr Fett, je geringer die körperliche Belastung ist. In Ruhe wird fast der gesamte Energiebedarf des Körpers aus freien Fettsäuren gedeckt. Der relative Energiegewinn aus Fetten, den man in diesem Fall in Prozent angeben könnte, ist sehr hoch. Die in Kcal gemessene absolute Energiemenge ist dagegen in Ruhe sehr gering.

Wird der Körper einer niedrig intensiven Ausdauerbelastung ausgesetzt (z.B. extensiver Dauerlauf mit 60% der maximalen Herzfrequenz), benötigt er je nach Intensität in relativ kurzer Zeit große Energiemengen und "kurbelt" den Stoffwechsel an. Dabei erhöht sich nicht nur die Fettstoffwechselaktivität, sondern überproportional auch die Verstoffwechslung von Glukose (Traubenzucker), weil der Körper damit schneller Energie gewinnen kann. Betrachtet man den Energieverbrauch während des Laufes, wird aktuell verhältnismäßig ein größerer Anteil der Energie aus Kohlenhydraten verbrannt als unter Ruhebedingungen. Der Fettstoffwechsel liegt anteilig aber immer noch bei etwa 80 Prozent.

Der hohe relative Anteil der Energiebereitstellung aus FFS ist der Grund, warum häufig zu einem niedrig intensiven Ausdauertraining angeraten wird, wenn Fettabbau das Ziel ist. Bei Anfängern macht das durchaus Sinn, denn ein Training in intensiveren Bereichen würde möglicherweise eine Überforderung darstellen. Es darf allerdings nicht geschlussfolgert werden, dass es eine Pulsgrenze gibt, jenseits derer keine Energie mehr aus Fetten gewonnen würde und man deshalb nicht abnehmen würde. Im Gegenteil, wenn man dieselbe Dauer bei einer Herzfrequenz von 150 bis 160 bpm läuft, verbraucht man bedeutend mehr Energie, und zwar aus Kohlenhydraten und aus Fetten. Beide Stoffwechselwege werden in diesem Fall stärker beansprucht, wenn auch der relative Anteil des Kohlenhydratstoffwechsels in den Vordergrund rückt. Der Körper schaltet nicht etwa von Fette auf Kohlenhydrate als Brennstoff um, sondern ergänzt vielmehr, wenn die Energieanforderung höher ist.

"Das Fett verbrennt im Feuer der Kohlenhydrate"

Dieser Zusammenhang soll an folgendem Rechenbeispiel verdeutlicht werden:

Langsames Laufen bei etwa 120bpm verbraucht etwa 8 Kcal. Bei einer anteiligen Energiegewinnung aus Fetten von ca. 80%, werden demnach 6,4 Kcal pro Minute aus Fetten verbrannt.
Laufen bei einem Puls von 150 bis 160 bpm verbraucht circa 15-18 Kcal pro Minute. Wenn auch der Anteil an bereitgestellter Energie aus FFS nur bei 50-60% liegt, werden dennoch mindestens 9Kcal pro Minute aus Fetten geliefert. Geht man davon aus, dass beide Sportler die selbe Zeit durchhalten, hat der etwas schnellere Läufer ungefähr doppelt so viel Energie verbraucht als der langsame.
Wenn beide abnehmen wollen und eine identische Nahrungsaufnahme haben, wäre es an dieser Stelle völlig vermessen zu behaupten, dass der mit Puls 120 Trainierende einen größeren Gewichtsverlust als der, der mit Puls 150 bis 160 trainiert. Genau das wird aber vielerorts behauptet.

Ein reines Fettstoffwechseltraining ist demnach nicht die ultima ratio für Fettabbau. Denn ob der Körper an seine Speckreserven geht, macht er einzig und allein von der Energiebilanz abhängig. Ist diese negativ, d.h. es wird mehr verbraucht als aufgenommen, bleibt ihm gar nichts anderes übrig, als die Energie dort zu holen, wo er sie vorher eigens zu diesem Zweck hingepackt hat, nämlich aus den Fettreserven. Die Kohlenhydratspeicher in Muskel und Leber werden nach einer Trainingseinheit wieder aufgefüllt. Auch dies geht in die allgemeine Energiebilanz mit ein, denn der Körper bedient sich dann eben nach dem Training umso mehr am Depotfett Dieses Phänomen wird als Nachbrenneffekt bezeichnet.
Ebenso liegt dem gesunden, nicht verhungernden Menschen nichts ferner, als sein Muskeleiweiß zu verstoffwechseln. Die Annahme, bei kalorienreduzierter Kost und begleitendem Ausdauertraining würde der Körper eigenes Muskeleiweiß verbrennen, ist unter keinen Umständen haltbar. Muskelzellen werden lediglich durch Inaktivität kleiner. Diesen Vorgang nennt man Atrophie.
Mit anderen Worten: Fettstoffwechseltraining ist nicht gleich "Fettabbautraining" ! Bestimmte Leistungssportler machen im Rahmen festgelegter Perioden ein stundenlanges Fettstoffwechseltraining mit dem Ziel, genau diesen für ihre Sportart wichtigen Energiebereitstellungsprozess zu optimieren. Das Training der Langzeitausdauer ist vor allem für Marathonläufer und Radrennfahrer von großer Bedeutung. Wenn aber die Anforderung lautet, mehr Energie zu verbrauchen als man aufnimmt, ist es unzweckmäßig, solche Trainingsempfehlungen in den Breiten- und Gesundheitssport zu übertragen.

Was bedeutet Energiebilanz für die Praxis?

Aus den oben beschriebenen Ausführungen geht hervor, dass zum Abnehmen der Energiebedarf hoch- und die Kalorienaufnahme heruntergeschraubt werden muss. Geht man von einem ca. 75 kg schweren Mann aus, liegt der Grundumsatz bei ca. 1600 Kcal. Der Tagesenergiebedarf errechnet sich aus Grundumsatz plus Aktivität und liegt bei der oben beschriebenen Beispielperson bei höchstens 2000 Kcal, wenn sie einer Bürotätigkeit und sonst keiner sportlichen Aktivität nachgeht. Der tägliche Energiebedarf, der neben dem Maß an sportlicher Aktivität von Alter, Geschlecht und Körpergewicht (Muskelmasse) abhängt, kann durch Sport problemlos um bis zu 30% gesteigert werden.
Fettabbau kann demzufolge nur möglich gemacht werden, indem man erstens die Kalorienaufnahme reduziert und zweitens den Verbrauch durch Sport erhöht. Dazu gibt es kein Patentrezept. Eine Kostform, die bestimmte Lebensmittelgruppen überbetont, ist dabei genauso unsinnig wie Trennkost oder Schlankmacher Drinks. Es bleibt jedem selbst überlassen, wie er seinen Fettabbau gestaltet, denn letztendlich ist es eine Frage der Energiebilanz.




Um es nochmals klarzustellen: Man sollte auf keinen Fall alles unbesehen glauben, was jemand sagt oder schreibt. Nur sollte man die jeweiligen Quellen gegeneinander abwägen.
 
Ist diese negativ, d.h. es wird mehr verbraucht als aufgenommen, bleibt ihm gar nichts anderes übrig, als die Energie dort zu holen, wo er sie vorher eigens zu diesem Zweck hingepackt hat, nämlich aus den Fettreserven.

Richtig, aber unvollständig. Fehlt Glucose, wird diese sythetisiert. Der Vorgang heißt Gluconeogenese, wird hormonell gesteuert, als Ausgangssubstrate dienen glucoplastische Aminosäuren, Laktat, Glycerin.

Ebenso liegt dem gesunden, nicht verhungernden Menschen nichts ferner, als sein Muskeleiweiß zu verstoffwechseln. Die Annahme, bei kalorienreduzierter Kost und begleitendem Ausdauertraining würde der Körper eigenes Muskeleiweiß verbrennen, ist unter keinen Umständen haltbar. Muskelzellen werden lediglich durch Inaktivität kleiner. Diesen Vorgang nennt man Atrophie.

Erkläre Deinem Körper mal, daß jetzt keine Hungersnot herrscht, wenn Du ihm Energie vorenthältst. Katabolismus hat primär nichts mit Inaktivitätsatrophie zu tun.

jeckyll
 
@Dennis
Thomas Markmann und Kurt Moosburger sprechen in diesem Artikel von normaler Ernährung.
Unter diese normalen Umständen wird kein Muskelprotein verbrannt. DIe Angst Muskeln zu verheizen besteht erst, wenn man zu exessiv traniert vorallem nach intensiven Krafteinheiten.
Davon ist in diesem Artikel nicht die rede !
Auch der normalo BBler der sich gut ernährt (im sinne vion Proteinbedarf und Kcal) wird wohl kaum Masse einbüßen.
Auch nicht in der Defiphase, solange das Kcaldefizit nicht arg groß ist.
Man sollte schon drauf achten, welche Meinungen von den Autoren vertreten werden. Ich kenne beide, daher weis ich, welche Meinung sie um Punkto BB und Ernährung besitzen.

Zu Energieminus liege ich mit den Beiden auf einer Wellenlänge. Stichwort Thermodynamik :) (DIe muß für alles herhalten :))

@Jeckyll
Klar ist der Hungerstoffwechsel anders und auch längere Nahrungskarenz, dann springt die Neogenese sicherlich mehr an, aber in diesem Beispielen handelt es sich nur um diätende Menschen, mit einen kleinen Energieminus bis 500kcal, dann geht der Körper an die fettreserven !

Gruß patrick
 
@Horsty

Wollte ich auch nicht anders verstanden wissen haben. Nur werden Muskeln nicht NUR durch Inaktivität kleiner. Darum ging´s mir.

jeckyll
 
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