Erfolgsberichte von ketogener Diät

Thorus

New member
Hi,

da ich selber ein Verfechter dieser Ernährungsform für den Fettabbau bin, würde es mich noch interessieren, wer damit positive Erfahrungen gemacht hat.

Vielleicht könnt ihr ein paar Informationen dazu geben!!

Gruß,
Thorus
 
A

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Re: Erfolgsberichte von ketogener Diät
Wie bereits gesagt, ich kenne keinen Ketarier hier. Wird wohl "mager" bleiben, das Ergebnis ;)

Kannst Du zu dem Ernährungsplan, den Du gemacht hast, noch Mengenangaben machen? Heisst manchmal einfach 50g Proteinpulver mit Öl und so..

Gruss,
Daniel
 
Wie schon häufiger hier berichtet, ernähre ich mich seit einiger Zeit ketogen, d.h. nicht als Diät im Sinne eines Kaloriendefizites, sondern ich decke hauptsächlich durch Fett und Protein (so ca.) meinen kcal-Tagesbedarf (seit ca. 3 Monaten). Trotzdem soll ich in dieser Zeit auch abgenommen haben, laut Aussagen einiger Freunde.

Habe im Spätsommer diesen Jahres (noch mit "herkömmlicher" Diät) angefangen abzunehmen, später dann von der Keto-Diät gelesen und während der Diätphase umgestellt und insgesamt 10 kg abgenommen (innerhalb ca. einen Monats). Welcher Anteil dabei der "normalen" und welcher der "ketogenen" Diät zuzurechnen ist kann ich nicht sagen, da ich mich zu Beginn auf die Waage gestellt habe und dann erst wieder gegen Ende der Diät hin. Laut meinem Eindruck hat die Keto-Diät aber auf jeden Fall den Muskelabbau abgebremst (subjektiv, laut Spiegelbild).
 
Hi Poly,

was möchtest du denn genau wissen ?

In der Diät habe ich am Tag größtenteils etwa 250g Eiweiss und 100g Fett gegessen...KH waren bei etwa 20g.

Zu dem Proteinpulver nahm ich immer einen Eßlöffel Öl, was etwa 10Fett entspricht.

@ Wheel,

Danke dir. Wäre nett, weiterhin was von dir zu hören.

Gruß,
Thous
 
>Zu dem Proteinpulver nahm ich immer einen Eßlöffel Öl, was etwa 10Fett entspricht.

Das wollte ich wissen, Thanx.

Ich versuche gerade, einen ketogenen Ernährungsplan zu erstellen, aber das ist knifflig... Entweder man kommt problemlos ans Eiweiss, nimmt aber damit auch viele gesättigte Fette zu sich (Eier, fettes Fleisch, ...), oder aber man ernährt sich nur noch von Eiweisspulver...

Fetten Fisch in diesen Mengen finde ich problematisch, wegen der Schadstoffbelastung.
 
Habt ihr bezüglich der Fettzufuhr schon einmal an Oliven gedacht?
Die kann man prima an den Salat schmeißen, schmecken und liefern gutes Fett. Außerdem hat man noch zusätzlich was zu beißen, was bei einer kohlenhydratarmen Ernährung ja auch nicht zu verachten ist.
 
Hi,

also mir schmecken Oliven überhaupt nicht. Und meinen Magen hab ich während der Ketodiät mit etwa einem halben Kilo Sauerkraut täglich gefüllt.

Gruß,
Thorus
 
Ich habe Oliven früher auch nicht runter bekommen.

Auch heute bekomme ich z.B. Oliven vom Türken oder so nicht runter. Die sind noch extra in Öl eingelegt. Noch dazu mit Knoblauch. Ätzend.

Schwarze Oliven sind auch nicht so das wahre.


Aber bei uns im Supermarkt gibt´s in der "Feinkostecke" grüne Oliven von Ibero im Glas. Die schmecken mir. Sind nicht so ekelhaft versalzen. Und wenn dann noch diese Paprikapaste drin ist. Hm, lecker.
 
@Thorus:
Klar, auf jeden Fall!

@Polynomstapler:
Ich versuche viel Fisch zu essen (keinen Aal oder ähnlich fettige Fische, sondern Forellen, Garnelen, Tintenfisch etc.) und schneide manchmal sichtbare Fettränder vom Steak ab. Somit minimiere ich das Problem mit den gesättigten Fetten etwas.

@all:
Bin gerade in der Massephase des ABCDE-Systems, und ab der zweiten Januarwoche dann wieder in der Defiphase. Werde dann mal hier an dieser Stelle über Erfolge/Mißerfolge berichten.
 
Bin sehr gespannt. Ich würde gerne mitmachen, jedoch muss ich momentan dringend noch etwa 8-10 kg runter.. zum Einen für die Ferien, zum Andern will ich an der Aushebung auch noch den ein oder anderen Punkt mehr holen. Und bei Disziplinen wie Standweitsprung, 4x10m Pendellauf, Klettern an der Stange sind einpaar Kilo weniger ein Riesenvorteil.
 
@Poly (und wen's sonst noch so interessiert):

Also, hier mal ein kurzer Zwischenbericht:
die oben erwähnte Massephase war dann leider keine richtige mehr, nachdem ich eine Woche wegen Krankheit (Kopfschmerzen, Nase lief, Halsschmerzen, und das auch noch kurz vor Neujahr [Tip nebenbei: Alkohol in Mengen und Medikamente vertragen sich nicht!:-(]) nicht trainieren konnte und auch sonst nicht mehr auf ausreichende Ernährung achten konnte. Habe dann aber die Defiphase des ABCDE-Systems gemacht:

Zeitraum: 6.1. bis 19.1.

Ernährung: tägl. etwa 1200-1400 kcal, streng nach AD, d.h. KH waren fast nur "in Spuren" vorhanden. (Ausnahme: Nüsse/Rosinen, siehe Beispielplan unten)

Training: 6 Tage die Woche Cardio (je Einheit etwa 30 Minuten +-10min, einmal auch sogar 60) auf nüchternen Magen, davor 200 mg Koffein mit ca. einem Liter Wasser getrunken (übrigens eine Woche vor Beginn habe ich aufgehört Kaffee zu trinken, um mich zu entwöhnen, dementsprechend haben die ersten 200mg ZIEMLICH reingehauen, die letzten drei Tage bin ich dann auf 300mg hochgegangen, da sich mein Körper schon innerhalb weniger Tage an die 200mg gewöhnt hatte) zwei oder dreimal war ich jedoch erst nachmittags/abends auf dem Rad; BB: 3 "leichte" HIT-Einheiten (man merkt die Krafteinbuße, aber nicht so stark, wie ich zuerst dachte).

Gewicht: zu Anfang 74,5 kg; zum Schluß 71,5 kg (an den Hüften hatte ich eigentlich nichts mehr, nur rund um den Bauchnabel - etwa untertassengroß - war noch etwas Fett).

Beispiel meiner Ernährung: Zum Frühstück 125g Lachs (der aus dem Aldi) mit etwas Zitrone, zum Mittag eine Handvoll Studentenfutter (ca. 80g), und zum (frühen) Abend zwei Kottelets (insgesamt ca. 400g).

Seit dem 20. Jan. bin ich nun richtig in der Massephase, habe mein Gewicht von 74,5 kg wieder drauf, es ist aber definitiv nicht alles Fett, denn um die Hüften/Bauch rum hat sich wirklich wenig getan, andererseits sieht mein Oberkörper um Brust/Lat und Trizeps massiger aus! :)
Zum Training: mache derzeit Volumen, und obwohl ich mehrmals die Woche trainiere und jeder Muskel auch zweimal die Woche "ranmuss" konnte ich mich kraftmäßig steigern (auch wenn's übertrieben ist, die nächste Defiphase wird ja der Erholung dienen). Andererseits spüre ich zwar (nicht vom Training!) manchmal ein leichtes "Angeschwollensein" der Muskeln, aber eben nicht so, wie in dem Ursprungsartikel zu ABCDE beschrieben (AFAIR hieß es dort "ständiger Pump").
Insbesondere "beängstigend" fand ich nach den zwei Wochen Diät, was ich alles "fressen" konnte, ohne auffällig dick zu werden. Einfach geil! ;-) Ansonsten habe ich nur das Problem manchmal ohne Hunger essen zu müssen... Natürlich versuche ich mich zwar immer noch KH ärmer zu ernähren, aber an manchen Tagen ist mir das wiederum völlig schnuppe, muß ja irgendwie an Kalorien kommen ;)

Mal schauen, wie dann die kommende Woche verläuft und was vor allem auch die anschließende Defiphase an's Licht bringt!

Stay tuned!
 
A

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Re: Erfolgsberichte von ketogener Diät
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