Hi,
Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel definiert ist. Man unterscheidet dabei den juvenilen, insulinpflichtigen Typ-I-Diabetes und den Alters- bzw. Typ-II-Diabetes. Der Typ-I-Diabetes entsteht durch immunologische Zerstörung der Inselzellen des Pankreas (=Bauchspeicheldrüse), die das Insulin produzieren und es kommt dadurch zu einem echten Insulinmangel.
Der Typ-II-Diabetes entwickelt sich im höheren Lebensalter und ist durch eine Insulinunempfindlichkeit der Zellen gekennzeichnet, die als Folge anhaltend hoher Blutzucker- und Insulinspiegel meist bei Übergewichtigen entsteht. Die Vorstufe des Typ-II-Diabetes ist die pathologische Glucose-Toleranz.
Typ-I Diabetes, der früher der jugendliche Diabetes, und Typ-II-Diabetes, der auch Alterdiabetes genannt wurde, sind von ihrer Entstehung her ganz unterschiedliche Erkrankungen.
Als Ursache des Typ-I-Diabetes nimmt man heute ein Zusammenwirken von Erbfaktoren, durchgemachten Virusinfektionen und Autoimmunerkrankung an. Die Lokalisation der vererbbaren Merkmale ist bekannt, sie befinden sich auf dem kurzen Arm des Chromosoms Nr. 6 und treten besonders häufig auf, wenn die Patienten spezielle Antigene auf den weißen Blutkörperchen tragen (HLA DR 3 und DR 4). Es gibt allerdings viele Menschen, die diese Erbinformationen tragen und dennoch nicht an Diabetes erkranken. Als auslösende Viren werden Masern-, Mumps-, oder Grippeviren angenommen. Dieser Virusinfekt kann bei bestimmten Personen eine sogenannte Autoimmunreaktion auslösen, bei der der Körper Antikörper gegen körpereigenes Gewebe. Auch Stress kann der Auslösende Faktor sein.
Die Ursache des Typ-II-Diabetes mellitus wird in einer angeborenen oder erworbenen Insulinunempfindlichkeit (= Insulinresistenz) gesehen. Diese Insulinunempfindlichkeit wird durch die in den Industrieländern allgemein vorkommende Überernährung mit einhergehender Fettsucht verstärkt. Die überzureichende Nahrungsaufnahme führt unter anderem zu einem vermehrten Glucoseangebot. Durch die hohe Konzentration an Glucose im Blut steigt auch der Insulinspiegel. Ein dauerhaft hohes Angebot an Glucose, führt zu einem Absinken der Sensibilität und Anzahl der Insulinrezeptoren an den Körperzellen. Wegen der entstandenen Insulinunempfindlichkeit einerseits und dem Glucoseüberangebot andererseits setzt der Körper wiederum mehr Insulin frei, die Inselzellen müssen vermehrt arbeiten. Diese Mehrarbeit führt auf lange Sicht zu einer Erschöpfung der Betazellen. Es entsteht ein Diabetes mellitus Typ-II.
Anzeichen für Diabetes
starker Durst 67-91%
- Mattigkeit, Abgeschlagenheit 64-80%
- vermehrtes Wasserlassen 40-75%
- Juckreiz 20-50%
- Heißhunger 25%
- Sehstörungen 25%
- Infektanfälligkeit 10-15%
Falls Diabetes rechtzeitig erkannt wird ist auch mit Diabetes ein fast normales Leben möglich (messen, spritzen oder eine Pumpe) . Je später sie allerdings diagnostiziert wird um so größer die Gefahr von Folgeschäden (Augenschäden, Fussamputationen etc).
Ich hoffe ich habe Dir nun keine Angst gemacht aber das mit dem 1g Zucker pro KG Körpergewicht nach dem Training halte ich für Quatsch. Eine Banane reicht schon aus um die leeren Speicher wieder aufzufüllen. Zur Not halt 2 Stück.