Die Muskeln ziehen an den Knochen, damit sie sich in ihren Gelenken bewegen. Das geschieht nicht direkt, sondern mit "Seilen", den Sehnen, die im Muskel und am Knochen angewachsen sind. Diese Seile können reissen oder vom Knochen abreißen, wenn sie unvorbereitet stark belastet werden (zum Beispiel wenn keine Aufwärmphase vor dem Training lag). Um die Sehnen vor solchen Unfällen zu schützen hat der Körper in die Sehnen Belastungsmesser (Rezeptoren) eingebaut. Sobald einer von ihnen meldet, dass eine Belastungsgrenze erreicht wurde, bekommt der betreffende Muskel den Befehl: "Du ziehst Dich UNTER KEINEN UMSTÄNDEN stärker zusammen!"
Dieser Schutzmechanismus ist natürlich sehr sinnvoll, denn er verhindert Schäden an den Sehnen und Muskeln. Aber im Kraftsport verhindert er, dass intensives Training und starkes Muskelwachstum gleichzeitig statt finden. Denn wenn der Muskel wächst wird zugleich seine Sehne immer stärker vorgespannt, weil der Weg zum Ansatz der Sehne am Muskel immer weiter wird. Dieser Ansatz rückt nämlich immer weiter vom Knochen weg, wenn der Muskel wächst. Durch die stärkere Vorspannung werden die Rezeptoren aber schneller Alarm schlagen und dadurch ein intensiveres Training verhindern.
Einen Ausweg aus diesem Dilema bietet das Stretching. Durch regelmäßiges Dehnen der Muskeln wird die Spannung, die im Muskel automatisch vorhanden ist, herabgesetzt. Der Muskel kann dadurch länger werden. Das verringert die Vorspannung der Sehnen. So wird ein wesentlich intensiveres Training möglich.
Durch die geringere Grundspannung des Muskels wird zugleich die Nährstoffversorgung verbessert und der Abtransport von Stoffwechselgiften beschleunigt. Diese Aufgaben übernimmt nämlich die Blutflüssigkeit (Lymphe), die die Zwischenräume zwischen den Zellen und Muskelfasern durchspült. Durch die geringere Muskelspannung sind diese Zwischenräume größer. Durch die verbesserte Versorgung kann sich der Muskel schneller regenerieren und den Querschnitt der Muskelfasern leichter vergrößern. Der Muskel wächst also leichter. [/code
(aus bblex.de)
Das sollte man nicht ueberspitzt sehen, aber Dehnen bringt wirklich was, ob nun statisches Dehnen oder Dynamisches Dehnen ist egal.
Warmmachen -> Krafttraining -> Ausdauer -> Dehnen
3x20-30sec (statische Dehnung) die Muskelpartien die du nicht beansprucht hast, das mach ich in meinem Split so, denn es bringt weniger bis nicht viel die im Pump befindlichen Muskeln zu Dehnen.
Ich benutze z.B. drei Übungen fuer die Beine, die alle unterschiedliche Bereiche abdecken, dann (kommt auf den Trainingstag an) stretching fuer die schulter und brust gleichzeitig.
Wir haben bei uns im Fitnessstudio ein Dehnbereich, das schon sehr vorteilhaft, vorallem wenn die Ladys nach dem Cardio sich dehnen :D
Wer hat dir denn den Scheiss erzählt ?
Das ist totaler Humbug.[/QUOTE]Wow Respekt für den Beitrag.Würde nur gerne eins anmerken das Cardio mit Ausnahme von Abwährmen nach meiner Erfahrung besser getrennt trainiert wird.