Dehnen: wie und wann?

Eazy E

New member
Nach 4 Monaten Training fängt man immer mehr an sich auf Details zu achten, und vor allem anderen bei ihrem Work Out zuzusehen. Ich habe bemerkt das viele Sportler in unserem Fitness nach den Übungen oder am Schluss des Trainings dehnen.

Nun meine Frage, sollte man dehnen? Was bringt es effektiv? Wie oft?

Und die 2. wichtige Frage: wann? Soweit ich weiss "verletzt" man ja den Muskel beim Training,es enstehen kleine risse die sich dann in Form von Muskelkater bemerkbar machen. Wenn ich jetzt nach dem Training oder sogar gleich nach der Übung dehne, mache ich das aus den kleinen "Rissen" nicht grosse Risse?

Welche Körperpartien sollte man unbedingt dehnen?

Danke für die Antworten.
 
Nach 4 Monaten Training fängt man immer mehr an sich auf Details zu achten, und vor allem anderen bei ihrem Work Out zuzusehen. Ich habe bemerkt das viele Sportler in unserem Fitness nach den Übungen oder am Schluss des Trainings dehnen.

Nun meine Frage, sollte man dehnen? Was bringt es effektiv? Wie oft?

Und die 2. wichtige Frage: wann? Soweit ich weiss "verletzt" man ja den Muskel beim Training,es enstehen kleine risse die sich dann in Form von Muskelkater bemerkbar machen. Wenn ich jetzt nach dem Training oder sogar gleich nach der Übung dehne, mache ich das aus den kleinen "Rissen" nicht grosse Risse?

Welche Körperpartien sollte man unbedingt dehnen?

Danke für die Antworten.
Also in meiner Ausbildung habe ich gerade gelernt das es keinen Wissentschaftlichen Beweiss gibt das dehnen positive Eigenschaften hat.Mich wundert das auch aber das sind Sportwissenschaftler was soll ich sagen steht in meinem Lehrbrief.:hmm:
 
das bringt auf 100 was. Es hilft dir beweglicher zu werden. Warum wohl ist einer der Yoga macht so beweglich? Gerade durchs Krafttraining verkürzen sich die Muskeln stark. Durch bewegliche Muskeln bist du leistungsfähiger und das Verletzungsrisiko sinkt.
 
das bringt auf 100 was. Es hilft dir beweglicher zu werden. Warum wohl ist einer der Yoga macht so beweglich? Gerade durchs Krafttraining verkürzen sich die Muskeln stark. Durch bewegliche Muskeln bist du leistungsfähiger und das Verletzungsrisiko sinkt.

Wer Full-Range trainiert hat die Gefahr eigentlich von vorn herein ziemlich minimiert. Was ich merk ich dass mein Beinbizeps ziemlich "kurz" geworden ist. Früher konnt ich mit gestreckten beinen locker auf 2 Meter hoch "kicken", jetz schaff ich.. vlt noch einen :D
aber das is nich schlimm. Mich schränkt das nicht ein.
 
wie siehts mit den brustmuskeln aus, is es möglich so titten (bitch-titts) zu bekommen?
 
wie siehts mit den brustmuskeln aus, is es möglich so titten (bitch-titts) zu bekommen?

Bei der Brust ist die grösste Gefahr, dass sie von vielen als zu wichtig angesehen wird und viel intensiver als der hindere Schulterkopf, Nacken und oberer Rücken trainiert wird. Es kann dann passieren, dass man nach vorne fällt, weil die Kraftdifferenz zu stark ist
 
ob jetzt dehnen, oder nicht ist streitsache, aber falls du dehnen möchtest, dann auf keinen vall vor dem training, denn da brauchst du die muskelspannung, ansonsten erhöht sich das verletzungsrisiko
also: falls dehnen, nach dem training ... am besten so unter der dusche


mfg Bors
 
ob dehnen was bringt da scheiden sich die geister
zB in doggcrapp ist dehnen ein hauptbestandteil
TESTEN!
Finds ja auch komisch selber dehne ich mich nämlich auch nicht nach Programm sondern aus instinkt.Steht halt so im Lehrbrief kann auch nicht mehr dazu sagen.Sorry habe gerade eine sehr produktive OFF am laufen und will nichts ausprobieren.Später aber diesen lauf werde ich nicht unterbrechen sonst springt er nicht mehr an.
 
Und die 2. wichtige Frage: wann? Soweit ich weiss "verletzt" man ja den Muskel beim Training,es enstehen kleine risse die sich dann in Form von Muskelkater bemerkbar machen. Wenn ich jetzt nach dem Training oder sogar gleich nach der Übung dehne, mache ich das aus den kleinen "Rissen" nicht grosse Risse?

FALSCH.
Es enstehen µm-große Risse, die Mikrotraumata, in den Proteinverbindungen der Myofilamente des Muskels, d.h. diese Lücken werden gefuellt und der Muskel nimmt an Volumen zu.
Mehr Muskeln kann man also logischerweise eigentlich nicht kriegen, jeder Mensch hat 600+ Muskeln in seinem Körper.

Muskeln können sich nicht verkürzen
Kann das jemand bestätigen?

Sagen wir es mal so:
Der Muskel kann nicht optimal wachsen solange du ihn nicht dehnst... warum ?

Die Muskeln ziehen an den Knochen, damit sie sich in ihren Gelenken bewegen. Das geschieht nicht direkt, sondern mit "Seilen", den Sehnen, die im Muskel und am Knochen angewachsen sind. Diese Seile können reissen oder vom Knochen abreißen, wenn sie unvorbereitet stark belastet werden (zum Beispiel wenn keine Aufwärmphase vor dem Training lag). Um die Sehnen vor solchen Unfällen zu schützen hat der Körper in die Sehnen Belastungsmesser (Rezeptoren) eingebaut. Sobald einer von ihnen meldet, dass eine Belastungsgrenze erreicht wurde, bekommt der betreffende Muskel den Befehl: "Du ziehst Dich UNTER KEINEN UMSTÄNDEN stärker zusammen!"

Dieser Schutzmechanismus ist natürlich sehr sinnvoll, denn er verhindert Schäden an den Sehnen und Muskeln. Aber im Kraftsport verhindert er, dass intensives Training und starkes Muskelwachstum gleichzeitig statt finden. Denn wenn der Muskel wächst wird zugleich seine Sehne immer stärker vorgespannt, weil der Weg zum Ansatz der Sehne am Muskel immer weiter wird. Dieser Ansatz rückt nämlich immer weiter vom Knochen weg, wenn der Muskel wächst. Durch die stärkere Vorspannung werden die Rezeptoren aber schneller Alarm schlagen und dadurch ein intensiveres Training verhindern.

Einen Ausweg aus diesem Dilema bietet das Stretching. Durch regelmäßiges Dehnen der Muskeln wird die Spannung, die im Muskel automatisch vorhanden ist, herabgesetzt. Der Muskel kann dadurch länger werden. Das verringert die Vorspannung der Sehnen. So wird ein wesentlich intensiveres Training möglich.

Durch die geringere Grundspannung des Muskels wird zugleich die Nährstoffversorgung verbessert und der Abtransport von Stoffwechselgiften beschleunigt. Diese Aufgaben übernimmt nämlich die Blutflüssigkeit (Lymphe), die die Zwischenräume zwischen den Zellen und Muskelfasern durchspült. Durch die geringere Muskelspannung sind diese Zwischenräume größer. Durch die verbesserte Versorgung kann sich der Muskel schneller regenerieren und den Querschnitt der Muskelfasern leichter vergrößern. Der Muskel wächst also leichter.
(aus bblex.de)

Das sollte man nicht ueberspitzt sehen, aber Dehnen bringt wirklich was, ob nun statisches Dehnen oder Dynamisches Dehnen ist egal.

Nun meine Frage, sollte man dehnen? Was bringt es effektiv? Wie oft?

Warmmachen -> Krafttraining -> Ausdauer -> Dehnen

3x20-30sec (statische Dehnung) die Muskelpartien die du nicht beansprucht hast, das mach ich in meinem Split so, denn es bringt weniger bis nicht viel die im Pump befindlichen Muskeln zu Dehnen.

Ich benutze z.B. drei Übungen fuer die Beine, die alle unterschiedliche Bereiche abdecken, dann (kommt auf den Trainingstag an) stretching fuer die schulter und brust gleichzeitig.
Wir haben bei uns im Fitnessstudio ein Dehnbereich, das schon sehr vorteilhaft, vorallem wenn die Ladys nach dem Cardio sich dehnen :D

ob jetzt dehnen, oder nicht ist streitsache, aber falls du dehnen möchtest, dann auf keinen vall vor dem training, denn da brauchst du die muskelspannung, ansonsten erhöht sich das verletzungsrisiko
also: falls dehnen, nach dem training ... am besten so unter der dusche

Wer hat dir denn den Scheiss erzählt ?
Das ist totaler Humbug.
 
FALSCH.
Es enstehen µm-große Risse, die Mikrotraumata, in den Proteinverbindungen der Myofilamente des Muskels, d.h. diese Lücken werden gefuellt und der Muskel nimmt an Volumen zu.
Mehr Muskeln kann man also logischerweise eigentlich nicht kriegen, jeder Mensch hat 600+ Muskeln in seinem Körper.



Sagen wir es mal so:
Der Muskel kann nicht optimal wachsen solange du ihn nicht dehnst... warum ?

Code:
Die Muskeln ziehen an den Knochen, damit sie sich in ihren Gelenken bewegen. Das geschieht nicht direkt, sondern mit "Seilen", den Sehnen, die im Muskel und am Knochen angewachsen sind. Diese Seile können reissen oder vom Knochen abreißen, wenn sie unvorbereitet stark belastet werden (zum Beispiel wenn keine Aufwärmphase vor dem Training lag). Um die Sehnen vor solchen Unfällen zu schützen hat der Körper in die Sehnen Belastungsmesser (Rezeptoren) eingebaut. Sobald einer von ihnen meldet, dass eine Belastungsgrenze erreicht wurde, bekommt der betreffende Muskel den Befehl: "Du ziehst Dich UNTER KEINEN UMSTÄNDEN stärker zusammen!"

Dieser Schutzmechanismus ist natürlich sehr sinnvoll, denn er verhindert Schäden an den Sehnen und Muskeln. Aber im Kraftsport verhindert er, dass intensives Training und starkes Muskelwachstum gleichzeitig statt finden. Denn wenn der Muskel wächst wird zugleich seine Sehne immer stärker vorgespannt, weil der Weg zum Ansatz der Sehne am Muskel immer weiter wird. Dieser Ansatz rückt nämlich immer weiter vom Knochen weg, wenn der Muskel wächst. Durch die stärkere Vorspannung werden die Rezeptoren aber schneller Alarm schlagen und dadurch ein intensiveres Training verhindern.

Einen Ausweg aus diesem Dilema bietet das Stretching. Durch regelmäßiges Dehnen der Muskeln wird die Spannung, die im Muskel automatisch vorhanden ist, herabgesetzt. Der Muskel kann dadurch länger werden. Das verringert die Vorspannung der Sehnen. So wird ein wesentlich intensiveres Training möglich.

Durch die geringere Grundspannung des Muskels wird zugleich die Nährstoffversorgung verbessert und der Abtransport von Stoffwechselgiften beschleunigt. Diese Aufgaben übernimmt nämlich die Blutflüssigkeit (Lymphe), die die Zwischenräume zwischen den Zellen und Muskelfasern durchspült. Durch die geringere Muskelspannung sind diese Zwischenräume größer. Durch die verbesserte Versorgung kann sich der Muskel schneller regenerieren und den Querschnitt der Muskelfasern leichter vergrößern. Der Muskel wächst also leichter. [/code
(aus bblex.de)

Das sollte man nicht ueberspitzt sehen, aber Dehnen bringt wirklich was, ob nun statisches Dehnen oder Dynamisches Dehnen ist egal.



Warmmachen -> Krafttraining -> Ausdauer -> Dehnen

3x20-30sec (statische Dehnung) die Muskelpartien die du nicht beansprucht hast, das mach ich in meinem Split so, denn es bringt weniger bis nicht viel die im Pump befindlichen Muskeln zu Dehnen.

Ich benutze z.B. drei Übungen fuer die Beine, die alle unterschiedliche Bereiche abdecken, dann (kommt auf den Trainingstag an) stretching fuer die schulter und brust gleichzeitig.
Wir haben bei uns im Fitnessstudio ein Dehnbereich, das schon sehr vorteilhaft, vorallem wenn die Ladys nach dem Cardio sich dehnen :D



Wer hat dir denn den Scheiss erzählt ?
Das ist totaler Humbug.[/QUOTE]Wow Respekt für den Beitrag.Würde nur gerne eins anmerken das Cardio mit Ausnahme von Abwährmen nach meiner Erfahrung besser getrennt trainiert wird.
 
Wer hat dir denn den Scheiss erzählt ?
Das ist totaler Humbug.


Ich glaub da sind hier ein paar Leute anderer Meinung ;)

Meine Meinung ist, An Trainingstagen dehnen ganz sein lassen und immer!! über vollen RoM trainieren. Und dann kann man je nach Bedarf an trainingsfreien Tagen, wenn man keinen Muskelkater hat vorausgesetzt, vernünftig dehnen, nach aufwärmen versteht sich(ich machs immer nach dem Ausdauertraining).
 
Meine Meinung ist, An Trainingstagen dehnen ganz sein lassen und immer!! über vollen RoM trainieren. Und dann kann man je nach Bedarf an trainingsfreien Tagen, wenn man keinen Muskelkater hat vorausgesetzt, vernünftig dehnen, nach aufwärmen versteht sich(ich machs immer nach dem Ausdauertraining).

1)Ich trainiere grundsätzlich keine Muskeln die sich im Pump befinden(d.h. die ich an diesem Tag trainiert habe).

2)Dynamisches Dehnen ist nur sinnvoll VOR dem Kraftraining mit voriger Erwärmung.
Nach dem Training sollte man sich statisch Dehnen.


3)Muskelkater bringt nichts für den Muskelaufbau, sondern spricht dem eher entgegen.

4)Dehnen verbessert die Regenerationszeit der Muskeln.

--
Bei GK-Plänen ist es sinnvoll eine extra Trainingseinheit (Cardio) mit einhergehender Dehnung in den Regenerationstagen zu machen, da stimm ich dir voll und ganz zu.

Ich sehe aber kein Grund bei Split-Plänen die Zeit nicht zu nutzen und die nicht trainierten Muskelgruppen zu dehnen, vorallem wenn ich nur 20-30min trainiere (mit Pausen).
--

dr.gumpert zu dynamischen Dehnen schrieb:
Im Gegensatz zum statischen Dehnen / Stretching kommt es beim dynamischen Dehnen (auch: intermittierendes Dehnen) nicht zu einer dauerhaften Streckung, sondern der Muskel wird kontinuierlich in die Länge gezogen und wieder gelockert.
Jedoch handelt es sich hierbei nicht um eine ruckartige Streckung, sondern um eine gezielte, kontrollierte, wiederholte Bewegung. Wird die Bewegung federnd oder wippend ausgeführt, spricht man vom ballistischen Dehnen / Stretching
Dynamisches Dehnen wurde in der Vergangenheit oftmals kritisiert, bei der richtigen Durchführung sind jedoch positive Effekte zu erzielen.
Angewandt wird das dynamische Dehnen vorwiegend bei Schnelligkeitsleistungen und im Kraftsport.

Vorteile des dynamischen Dehnens:
Die inter- und intramuskuläre Koordination, das heißt die Koordination einzelner Muskelgruppen zueinander, werden geschult; die komplexen Bewegungen erfordern eine entsprechende neuromuskuläre Steuerung, die durch die zahlreichen Bewegungswiederholungen jedes Mal neu gebahnt / geübt wird.
Die lokale Durchblutung wird gefördert.
 
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