Es war eher eine "Energie-Rechnung":
Beim Laufen in kcal pro Kilometer (KG = kg Körpergewicht):
bei 9 km/h (6:40) 1,05 x KG
bei 12 km/h (5:00) 0,93 x KG
bei 15 km/h (4:00) 0,95 x KG
bei 18 km/h (3:20) 1,05 x KG
für einen geübten Läufer! Das Energie-Minimum entspricht etwa dem "Normal-Wohlfühl-Tempo".
100 Höhenmeter aufwärts entsprechen vom Energieverbrauch 1km zusätzlich:
W = F * s (Arbeit = Kraft mal Weg)
F = g * m (Schwerebeschleunigung mal Masse, ugs. Gewicht)
W = 9,81 (m/s²) * KG (kg) * 100 (m) | 1 kg*m/s² = 1 Newton
W = 981 * KG (N*m = Newtonmeter = Joule)
W = 0,981 kJ pro kg KG = 0,235 kcal pro kg KG
Der Wirkungsgrad der Muskulatur beträgt ca. 25%, pro Arbeits-kcal entstehen ca. 3 Wärme-kcal
Energieaufwand für 100 HM: 0,235 * 4 = 0,94 kcal pro kg KG - wie 1km bei 12-15 km/h
Ein Marathon mit 800 Höhenmetern (HM ist immer nur bergauf!) entspricht also vom Energieaufwand etwa 50km ... bergab dürftest du kaum "Energie-Vorteile" haben, das Abbremsen kostet mindestens genauso viel Kraft wie in der Ebene zu laufen.
Rechne deine HM-Zeit mal auf 23,5km um, das könnte deinem Flach-km ziemlich nahe kommen.
Meine Beispiel-Rechnung geht auch von der Zeit jedenfalls bemerkenswert genau auf: Mai 02 ein HM mit knapp 100HM in 1:27 (das Gefälle war bei dieser Strecke so sanft, dass es tempowirksam war, insofern insgesamt eher eine Flachstrecke). Nach der Greif-Rechnung ergäbe das theoretisch 3:04 auf den Marathon, auch der übliche 2,1-Faktor ergibt fast dasselbe (3:03). Wenn ich die 3:36 des Fichtelgebirgsmarathons mit 800 HM auf 50km umlege, komme ich auf eine 42km-Durchgangszeit von 3:02 ...
Gruß
chianti