Nein, ich war bereits zu Hause.

Ich beklage mich manchmal über Rückenschmerzen wenn ich zu viel sitze. Wenn ich den halben Tag auf den Beinen bin existieren diese Beschwerden nicht. Kommt wohl auch auf den Körper an.
Dann mal zu deinenPunkten

1. Ja, Robuster - und warum?

Genau, weil sie nicht so zimperlich mit sich sein konnten, wie wir es sind.
2. Sicher haben sie sich auch mal gesetzt. Aber den Großteil ihrer Zeit, und das weiß man, verbrachten sie damit, neue Reviere zu suchen, Nahrung zu jagen, und Nahrung zu sammeln. Die brachten es auf ordentlich Kilometer pro Tag.
3. Natürlich. Ich mag den vergleich trotzdem, weil vieles was heute Standard ist, eigentlich unnatürliches Verhalten - zumindest in Körperlicher Hinsicht(!) - ist.
4. Die wurden nicht älter als 30, ja. Das lag aber nicht an ihrer Ernährung, und nicht an ihrer Lebensweise, sondern schlicht an der Tatsache, dass der Mensch damals eben nicht an der Spitze der Nahrungskette stand, und der Umgebung mehr ausgeliefert war. Betrachtet man gewisse Ureinwohner, stämme, die es heute noch gibt, und die noch auf ähnliche weise leben, stellt man fest, dass sie ohne Medizin gleich alt, oder älter, als wir werden, bei besserer Körperlicher Verfassung. Für mich ist das Beweis genug, dass man sich an unseren Vorfahren ein Beispiel nehmen kann.
5. Die meisten Sportler, die tatsächlich weit kamen, haben ihre Bürojobs aufgegeben, oder haben Jobs, die viel Bewegung erlauben.
Natürlich, "Sitzen" ist in der Gesundheitsprioritäten Liste vergleichweise weit unten, da gibt es ganz andere Dinge, auf die man viel eher achten sollte - da gebe ich dir komplett recht. Trotzdem ist es etwas, das eben viel zu lange und zu oft getan wird in der heutigen Gesellschaft. Wenn man das also für sich selbst ändern möchte, geht das ganz einfach. Nur die Umstellung ist lästig.
