wozu eigentlich 100% intensität??

@Hart
Ich bin dabei an einer ILB variante zu basteln. Nicht das mich der kraftverlust während der KA so stört, aber es ist viel zeit die man nicht benutzt um kraft und hypertrophier zu trainieren. Als ausgangsidee bin ich davon ausgegagen das man kraft/hypertrophie gleichzeitig mit ausdauer trainieren kann. Den was macht man anders wenn man jogt, und dies hindert einen schliesslich nicht daran kniebeugen zu machen. Die idee ist also ein klassisches bodyweigth workout zu machen dauer etwa 30-45 min 3*/woche + die klassiche ausdauer und 2-3x GK oder 2er split. Nach 3 wochen fühl ich mich wohl ohne ein zeichen von übertraining.

mfg joker
 
@ Master, das ILB Prinzip ist schon interessant, keine Frage. Aber es ist in der Urform nur bedingt empfehlenswert. Aus diesem Grund hatte ich mich recht früh mit Modifikationen befaßt, was für einen Aufschrei des Entsetzens bei der sektenähnlichen hardcore-ILB Gemeinde gesorgt hatte.

Ich hatte ja schon das Vergnügen mich mit joker und Eisenfresser an anderer Stelle über ILB bzw. intensitätsgfesteuerte Verfahrensweisen gepflegt zu unterhalten. Man könnte sagen, daß wir alle ILB'ler sind, wenn eine gezielte Intensitätssteuerung zum Einsatz kommt. Die Frage ist doch, wo man hin will ? Mir geht's um Masse. D.h im Klartext, daß das klassische ILB Verfahren für mich ungeeignet ist. Also verbiege ich das Prinzip für meine Zwecke, so wie es Joker für seine Belange anpaßt.

@ Diesel, bei meinem MD folge ich keinem festgelegten Plan, sondern bestimmten Prinzipien. Nach einem gründlichen moderaten Aufwärmen, fange ich mit dem ersten Zirkel, bestehend aus 5 Übungen an. Dabei sind die Übungen nicht immer gleich, aber immer antagonistisch mit kurzen Pausen < 20 sek. Die Gewichtsbelastung ist am Anfang moderat und steigert sich dabei kontinuierlich um den Kreislauf allmählich auf Trab zu bringen.

Nach dem ersten Zirkel gibt's 2 Minuten Pause. Im zweiten Zirkel sind die Übungen etwas anders, mit deutlich gesteigerter Gewichtsbelastung.
Danach wieder 2 Minuten Pause.

Im 3. Zirkel wird es dann richtig hart. Dort kommen nur noch schwere Grundübungen zum Einsatz, die den Kreislauf richtig pushen. Richtig gemein ist z.B die Kombi Kniebeugen und danach Schulterdrücken.
Oder schwere Klimmzüge und danach schwere Dips. Rudern / Bankdrücken sind auch nicht zu verachten.

Die Besonderheit ist, daß ich das Training täglich ausführe. Dabei dient mir der dritte Zirkel als Indikator. Werden die gewohnten Leistungen dort nicht mehr erreicht, werden 1-2 Tage Pause eingelegt, mit verstärkter Eiweißzufuhr und erhöhten KH Entzug. (sinnloses) Fett und schlechte KH's sind selbstverständlich vom Ernährungsplan gestrichen.

MfG, Hart

P.S: Durfte mich heute morgen wieder über einen "verlorenen" Zentimeter freuen. Ist kein Wasser, ich führe ein genaues Gewichtsprotokoll und achte penibel auf eine exakte Flüssigkeitszufuhr.
 
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