Aufwand und Nutzen
Also ich hab' mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen: sind nicht schon alleine verschieden große Menschen verschieden zu berechnen? Kleines Beispiel: Fliegende. Eine zierliche Ausdauersportlerin wie z.B. Uschi macht 3 Sätze zu 10 Übungen mit sagen wir 10kg. Durch die Länge ihrer Arme legen die Gewichte eine definierte Strecke Wegs zurück. Ihr Körpergewicht wird angegeben, ebenso die bewegte Last und die Pausen. Ein KT-Hüne wie z.B. pingelchen mit seinen >1,90 muß durch die höhere Bewegungsamplitude bei der gleichen Übung wesentlich mehr Weg, ergo mehr Arbeit und daher mehr Kalorien aufwenden, bei gleicher Übung und wesentlich höherem GU!
Das gilt eigentlich für fast alle KT-Übungen, denn der Lastweg definiert sich i.d.R. über die Länge der Extremitäten und nicht über das Gewicht des Athleten. Ganz im Gegensatz zu Sportarten, wo der Sportler seinen Körper und damit eine definierte Last über eine statistisch hochrechenbare oder genau definierte Strecke bewegt (Badminton, Laufen etc.) Da macht so ein Rechnerchen (etwas) Sinn.
Erhebt sich zudem die Frage des Aufwand/Nutzen-Verhältnisses: da so gut wie niemand auf Schuß die Länge seiner Arme oder den Bewegungsradius seiner Unterschenkel herbeten kann, verzichtet man eben zugunsten der Praktikabilität bei Online-Rechnern einfach auf Sportarten, die derlei Parameter erfordern. Stell Dir mal vor, Du sitzt im Internet-Cafe und einer fängt an, mit dem Lineal sein Bein abzumessen! Da weißt Du dann, daß er auf dieser Site hier gelandet ist
Reichlich abgespaced, ja klar, aber es macht Spaß. Ich glaube auch, daß hier bis jetzt noch nie so intensiv über dieses Rechending philosophiert wurde
http://www.kallepister.de/totalgym.jpg