wieviel sätze pro trainingseinheit??

falsch , ich rate auf die studien zu hören ..

wieso riskieren dass man was falsch macht wenn mans sicher richtig machen kann ?

aber wird wohl eh kein gemeinsamer standpunkt werden..
 
@ Andy

Da gebe ich Eisenfresser schon Recht. Ich kann mich nicht an dem orientieren, was die schmalen Hungerhaken von der Sporthochschule mir erzählen, wenn meine eigenen Erfahrungen mich eines Besseren belehren. Zumal man den ein oder anderen "Hassprediger" ja kennt. Da läuft schon der ein oder andere Hansel rum. Bei derart praktischen Dingen vertraue ich lieber mir selbst.


dr.evil schrieb:
Darf ich mal kurz ne Frage in den raum werfen. Ich traniere so ca. 45min. obwohl ich den Wert nicht kannte. Aber danach bin ich alle. Ich könnte nicht mehr Trainieren. Nach Brust und Bizeps kann ich nur noch Bauch und Beine bewegen der rest ist fertig. Wie macht ihr das?

evil

Lass Dir nix erklären. Wenn die Jungs 2 Stunden im Studio hängen, dann nur deshalb, weil se mindestens die Hälfte der Zeit "dat muhl schwahde" ;)
 
schon aber interessanterweise sind fast alle berater aller stars schmale hanseler ..

beim bb lässt sichs jetzin höheren kreisen eh nicht vergleichen da gehts dann eher nur noch um die verträglichkeit des körpers ;)
 
Zu dem Argument mit den Schwimmern möchte ich mich auch mal äußern bzw. ein Zitat anbringen:

Nach zuletzt täglich sechs Stunden Schwimmtraining sowie zusätzlich Kraft- und Athletiktraining fliegt Stockbauer mit dem deutschen Schwimmteam am Mittwoch ins Trainingslager nach Mallorca

so gelesen unter: www.faz.net

Bodybuilding scheint die einzige Sportart der Welt zu sein, in der man mit 3 mal 45min Training die Woche erfolgreich ist... wo andere Sportler 20, 30 oder sogar 40 Stunden pro Woche trainieren... :confused:

Gruß
derf
 
Andy3 schrieb:
schon aber interessanterweise sind fast alle berater aller stars schmale hanseler....

Um Sportlern Stoffpläne aufzustellen (und in den meißten Fällen tun "Berater" nichts anderes) muß ich auch nicht unbedingt der Sportlern vorm Herrn sein, es reicht, wenn ich von Medizin und Chemie etwas Ahnung habe.

Man muß bedenken, dass "Stars" schon lange genug trainieren, die brauchen keinen "Trainingsberater" mehr, sondern in erster Linie
#einen Sündenbock,
#einen "Dopeberater" bzw. "Dopelieferer"
und in manchen Sportarten (wie z.B. Bodybuilding) ist noch
#ein Ernährungsberater von Vorteil, obwohl viele "Stars" dort auch genug Ahnung haben, da die Ernährung auch oft etwas individuell gehandhabt werden muß und jeder Sportler seinen Körper nach vielen Jahren schließlich am besten kennt (bzw. sollte).


Sicher gibt es auch "dünne" Leute, die genug Ahnung haben, dem Sportler was beizubringen.

Für mich jedoch sollte ein Trainer zumindest auf einige sportliche Erfahrung bzw. Erfolge zurückblicken können, besser wäre jedoch, vor allem glaubwürdiger, wenn er noch sportlich erfolgreich wäre.


Eisenfresser
 
@ Andy

Bist Du bitte mal so lieb, und gibst mir mal ein paar Links zu solchen 45-Minuten-Studien? Ich hab selber grad keine parat. Das müsste man sich schonmal genauer anschauen.

Vorher sag ich dazu auch nichts, außer: Auch wenn die Glykogenspeicher nicht laut piepsen, daß sie leer seien, weiß man die Signale seines Körpers schon gut zu deuten nach ein paar Jahren. Und man kann auch gut im Voraus abschätzen, wie man am jeweiligen Tag "drauf ist". Spätestens nach dem ersten Satz.
Mit genügend Erfahrung kann man schon sehr exakt sagen, wann der Körper noch kann, und wann nicht mehr. Ich jedenfalls kann das.


Und das sind an einem Tag eben 35 Minuten, am anderen 75 Minuten. Da einen Richtwert von 45 anzugeben kann schon mal ganz schön weit daneben liegen. Wir reden hier ja von Menschen, nicht von genormten Maschinen.



Allerdings ist es andererseits richtig, gerade Anfängern solche Richtwerte vorzugeben, um wenigstens "Schlimmeres" zu verhindern. Man sieht ja immer wieder Neulinge zwei Stunden lang ihren Bizeps quälen, oder sieben Tage in der Woche trainieren.


sam
 
Also ich denke das jeder für sich selber herausfinden muss wie oft und wie lange er trainiert. Ich zum beispiel trainiere auch länger als 45minuten und ich mache gute Fortschritte ob es im Gewichtsteigern oder beim Körpergewicht ist. Manchmal habe ich auch keinen Bock auf training gehe trotzdem hin und versuche bestmöglichst dann mein Plan durch zu ziehen. Ich denke von nichts kommt nichts und man muss es richtig machen. ;)
 
@sam:
nein , ich hab keine direkten studien , nur zitate ohne angaben aus meinen sportbüchern in der schule halt und da haben wir krafttraining und muskelaufbau explizit durchgenommen..

klar , hab ja selber geschrieben , dass ich s selbst nicht so mache , 45min ist ja sowieso nur auf ne bestimmte geschätzte pause und intensität angegeben , aber ich denk halt man kann dabei am wenigsten falsch machen , weil die jungs doch etwas ahnung haben..
und genau auf die leute , die auch teilweise noch nach 15 jahren 2 stunden trainieren will ich raus , weil wir sind hier ja in nem forum , wo alle halbwegs aufgeklärt sind , aber trotzdem machens noch 95% der leute so falsch
 
Tenshi schrieb:
@benny2

ich kann mich an zeiten erinneren, wo du immer gepredigt hast, die 45min.-Grenze nicht zu überschreiten ;)

jepp, stimmt. gerade wo ich noch HIT gemacht habe war ich ein absoluter verfechter davon.

aber ich habe mit der zeit auch dazugelernt und muss sagen, dass es mM nach heute besser ist, wenn man sich nach dem körper richtet, und nach nix anderem. ich sage ja auch, gerade für anfänger sind bestimmte richtlinien, wie z. b. 45 oder 60 min, sicherlich sinnvoll. doch wer länger trainiert udn die signale seines körpers versteht, der sollte so etwas vergessen, weil er dann auf seinen körper hören kann.
 
Naja, ich denke damit sind wir doch zu einer recht zufriedenstellenden Übereinstimmung gekommen. :)

Grobe Zeitrichtlinien für Einsteiger um Fehler zu minimieren.
Und mit den Jahren kommt dann die Erfahrung, wie man sich optimal nach der eigenen Physis richtet.


sam
 
Sam Hain schrieb:
Naja, ich denke damit sind wir doch zu einer recht zufriedenstellenden Übereinstimmung gekommen. :)
Grobe Zeitrichtlinien für Einsteiger um Fehler zu minimieren.
Und mit den Jahren kommt dann die Erfahrung, wie man sich optimal nach der eigenen Physis richtet.
so sieht es aus ;) :)
 
regeln und prinzipien

ich bin zwar kein anhänger von langen einheiten, aber eisenfresser plädiert grundsätzlich für "idelogiefreies" bodybuildung und das finde ich erstrebenswert

ich denke unser sport ist oft zu anfällig für irgendwelche scheinbar "unumstößlichen" regeln und prinzipien

der fortgeschrittene athlet wird das für sich herausnehmen, was nützlich ist und das lassen, was ihm nichts bringt

(bruce lee: "absorb what´s usefull, reject what´s useless")
 
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