@Skyguide
Bis auf meine Ansicht nach der Effektivität eines Schnellkrafttrainings nach dessen Prinzipien habe ich nichts anderes behauptet.
Ich halte explosive Bewegungen auch für verletzungsfördernder, sicher nicht für Anfänger geeignet. Ich rate auch zu kontrolliert langsamer Übungsausführung. Auch die Trennung gemäß der Zielsetzung ist sinnvoll.
Natürlich bestimmt (u. a.) die maximale statische Kraft die mögliche dynamische Kraft. Allein deswegen sind entsprechende Trainingszyklen sinnvoll, um beidem Rechnung zu tragen.
Die übliche Unterteilung eines Trainings bei schnellkraftorientierten Sportarten besteht in einer ersten Vorbereitungsphase mit wiederholten submaximalen Krafteinsätzen und einer zweiten mit maximalen mit 90-100% 1-RM. Das führt nach einigen Studien nicht zwansläufig zu Verbesserungen der Explosivkraft.
Mir sin nicht sehr viele vernünftige Studien hierzu bekannt. Diejenigen aber, die ich kenne, wurden mit explosiv-isometrischen Kontraktionen durchgeführt, was uneinheitliche Ergebnisse brachte. Nur sind explosiv-isometrische Kontraktionen nicht mit explosiv-dynamischen gleichzusetzen, die Ergebnisse, ob positiv o. negativ, insg. kritisch zu betrachten.
Wenn Du eine Studie zur Hand hast, in der mit explosiv-dynamischen Kontraktionen gearbeitet wurde, bei der eine nicht-signifikanten Steigerung der Explosivkraft das Resultat war, wäre ich sehr interessiert.
jeckyll