@Flashfucker69
Ich sprach von "rehabilitativen Bereich". Und damit sind wir nicht mehr beim Gesunden. Und den verlassen wir, wenn die vorhandene Anatomie erhöhte Drücke bedingt.
Die beschriebenen Verhältnisse treffen auf einen Gesunden zu, die Vergrößerung der Kontaktfläche hat natürlich den Sinn einer besseren Druckverteilung, "normale" Anatomie vorrausgesetzt.
Theoretisch deshalb, weil ein 0° Winkel, also ein "Durchdrücken" der Beine, zu Gelenkbeschwerden führen Soll
Kommt drauf an, in welcher Position Du durchdrückst (stehend, sitzend) und wie weit Du über die 0° rauskommst (5-10° liegen in der Norm).
und lässt sich demnach von den Beinen auf jegliches Gelenk übertragen
In keinster Weise.
Das Abstoppen erhöht kurzfristig den Druck, da bei Bewegungsumkehr die konzentrische Kontraktion einsetzt. Eine negative Bewegung abzustoppen erfordert kurzfristig eine hohe Muskelspannung. Erfolgt dieses abstoppen abrupt, ist die Spannung entsprechend größer. Hängt damit auch von der Geschwindigkeit der Bewegung ab.
@Mr. Satan
Sind deine Knie gesund, kannnst Du das im Prinzip halten wie Du magst. Ich habe nirgendwo gesagt, 60-120° sei ungesund. Die 90°-Empfehlung ist eine Sicherheitsempfehlung. Ebenso der Ratschlag, bei Kniebeugen nur soweit runter zu gehen, bis die Oberschenkel parallel zum Boden sind (ist mehr als 90°).
@Mischi
dass der Retropatellare Druck ja abnimmt mit Steigender Knieflexion
Nur bei Konstanz der übrigen einflußnehmenden Faktoren. Die besteht aber nicht.
Zum allgemeinen Verständnis: Ein Knorpelschaden durch Druckwirkung im Training entsteht nicht an der kompletten Knorpelfläche. Ursache ist eine lokale Spitzenbelastung in einem kleinen Knorpelbereich. Un die entsteht durch die o. a. "außerhalb der Norm" stehenden Faktoren. Das bedeutet, daß sich ein solcher Schaden zunächst auch nur an einer kleinen Knorpelzone zeigt.
jeckyll