Ich sehe absolut keinen Grund, hohe Kadenzen zu bevorzugen. 4-2-4 würde bedeuten, daß man in der HT Anwendung zwischen 4 - max 6 Wiederholungen ausführt, um in der relevanten TUT zu bleiben.
Von der hohen Belastung für das ZNS will ich gar nicht reden, das Halten von 2 Sekunden finde ich auch nicht besonders sinnvoll, ebenso wie den Unsinn u.U Endkontraktionen herbeizuführen.
Ich habe jetzt schon einige pn's erhalten in denen immer wieder nach sinnvollen Intensitäten im HT Training gefragt wurde. Noch vor kurzem haben wir das Thema mit klaren Aussagen u.a von Eisenfresser abgearbeitet. Stichwort 1RM als intensitätsbezogene Größe für das Training.
Hat offensichtlich wirklich keiner gelesen

Mit einer vernünftigen Trainings und Intensitätssteuerung, so wie sie Eisenfresser auch betreibt, kommt man besser und vor allem schneller ans Ziel.
Wer sich ewig dem MV hingibt, muß damit rechnen Gefahr zu laufen, das nächste Training noch in der stark ketobolen Phase zu absolvieren. In dem Fall wäre es sogar besser, die TE sausen zu lassen.
Hat doch im Prinzip schon jeder erlebt, daß gleiche Training, das man z.B in Woche 1 gut gemeistert hat, ist auf einmal in Woche 2 kaum zu schaffen. Frust kommt auf und man ackert noch härter um wieder auf das Niveau des Erreichten zu kommen.
Und genau das ist grundverkehrt. Es liegt auf der Hand, daß der Körper sich den Belastungen noch nicht angepaßt hat - ergo runter mit der Intensität ! Aber das sollte eher die "Notbremse" sein.
Besser ist, wenn man mit Hilfe einer maßvollen Intensitätssteuerung von unten nach oben arbeitet. So lernt man viel schneller die Reaktionen des eigenen Körpers zu verstehen. Aber dazu muß man erst Mal sein Ego besiegen und das ist immer viel größer als man selbst erahnt.
MfG, Hart