Welche Diät zum definieren?

Rubi

New member
Schalom liebe Bodybuilding-Freunde ;)

ich hab in meinem BB-Leben noch nie eine Diät gemacht, hab auch eher nen schnellen Stoffwechsel, also mit Fett keine großen Probleme.
Jetzt würde ich aber gerne ein bisschen härter aussehen und - wenn möglich dauerhaft - so 2 kg abnehmen.
Was sind so eure Erfahrungen in der Defi-Phase. Wie habt ihr euch ernährt und wie habt ihr trainiert?

Hautta rein, rubaff!
 
Ich kann nur sagen, Atkins, Keto oder irgendne andere Modifikation davon..

wennde n bischen bei "succes stories" suchst, findeste meinen Diät-Thread vllt., da steht einiges von mir drin. Training war zeitlich bedingt nicht oft möglich leider, aber ich sah Ende brutal aus, hab da n Bild von, das hab ich hier aber nicht reingestellt, wenn ich diesen Sommer wieder so ausseh, bzw. so wie im letzten Jahr + ein paar kg, dann puuuh, find ich das langsam selber nicht mehr gut ;)
 
So würde ich das auch machen, die 2kg haste schnell unten...
streb mal so ~3,5kg Gewichtsverlust an, da einiges an Wasser dabei sein wird am Anfang und nachher wieder dazukommt.

OffTopic: hat funktioniert ;)
 
@ Tenshi: freut mich!

Ja, dachte da auch schon an Keto, einziges Problem ist, dass ich mittags eigentlich immer in der Mensa esse, da ne Keto durchzuhalten wird schwer. Oder wie seht ihr das?
Tenshi, du bist doch ein qualifizierter Ernährungsexperte, hilf mir mal'n bisschen ;)
 
Entweder du lässt vom Mensaessen dann die KH weg, oder du nimmst dir nochn paar Eier mit jeden Tag oder gehst dir halt noch woanders was holen, n Supermarkt gibts ja sicher ;)
 
Da ist was dran. Hab grad mal deinen Thread gelesen, Marcel. Echt ne super Entwicklung zu sehen :)
Schade, dass du keine echten finalen Pics gepostet hast.
Keto scheint wohl das einzig wahre zum Definieren zu sein, nicht wahr?
 
Ne Low Carb geht ja auch.
Wenn das Mensaessen das einzige ist, wo KHs drin sind ist das ok.
Ansonsten: habt ihr kein Salatbuffet? So ein schöner Salat mit Eiern, Thunfisch, Feta und Grünzeugs... ist nur etwas teuer auf Dauer ;)
 
So ziemlich alles was auf Low Carb basiert (Ätkins würde ich wg. dem gesundheitlichen Aspekt weglassen) ist zum definieren oder generellem Fettanteil Verlust am ehesten zu empfehlen.
 
rubaff schrieb:
Da ist was dran. Hab grad mal deinen Thread gelesen, Marcel. Echt ne super Entwicklung zu sehen :)
Schade, dass du keine echten finalen Pics gepostet hast.
Keto scheint wohl das einzig wahre zum Definieren zu sein, nicht wahr?

Besten Dank :)
Leider hatte ich als ich "fertig" war keine Cam da und ich hatte echt die Schnauze voll und wollte wieder anders essen, daher hab ich keine Endfotos.

Hab eins aufm PC liegen, was ich ein paar Wochen nachher Diät gemacht hab, überlege grad, ob ich mal wieder n Bilderthread eröffnen sollte :rolleyes:


Keto hat bei mir super gewirkt, das Beste war sogar noch, dass ich echt mehr Energie hatte..war nicht müde mittags..kam morgens gut raus..einfach gut ;)
 
Low carb ist her wegen des zusätzlichen "Trockeneffekts" so beliebt. (Ohne KH keine ausreichende Hydration). Man wirkt eigentlich nur "magerer" ohne es zu sein. Aber wie Du Dein Kaloriendefizit zu Wege bringst ist eigentlich egal. Injedem Fall würde ich mit den KHs nicht zu tief gehen.
Und zu schnell abnehmen ist ja bekanntlich nicht das Gelbe vom Ei.
Letztlich spielen nur die Kalorien eine Rolle.
Im Mensaessen kann man diese allerdings nur schwer einschätzen. Zumal man dort recht viel Fett verwendet (ich habe mal regelmäßig in eine solche Küche Einblick erhalten). Auch die sogenannten "Kohlenhydratprotionen" werden stets mit ordentlich Fett versehen. Vor allem die Soßen solltest Du weglassen. Und der Salat, wie auch das Gemüse hat ordentlich "Schmalz" dran.
 
Widar schrieb:
Low carb ist her wegen des zusätzlichen "Trockeneffekts" so beliebt. (Ohne KH keine ausreichende Hydration). Man wirkt eigentlich nur "magerer" ohne es zu sein.

Und woher hast du das? Bevor ich dir die genauen Vorgänge erkläre (was du leicht googlen kannst) von Low Carb, möchte ich erstmal wissen, worauf du diese amüsante These stützt. Ich leite seit Jahren Figurkurse zur Körpferfettreduktion in Zusammenarbeit mit Ärzten, welche für die Blutwerte meines Klientel verantwortlich sind mit einer enorm hohen Erfolgsquote was Körperfettreduktion und starke Verbesserung der gesamten Blutwerte anbelangt.

Der Rest, mit dem Kaloriendefizit stimmt - ist aber wohl jedem Bekannt. Die Kalorische Bilanz trifft immer zu, der Weg diese für sich zu nutzen ist aber immer ein anderer und nicht immer gesund.
 
welche Art von Training empfehlt ihr eigentlich in Kombination mit einer Low Carb Defi oder auch Defi allgemein ?

moeglich oftes Training ,MV ,moeglichst schwere Gewichte und wenige Wdh ,mittelschwere Gewichte und Wdh im klassischen HT Bereich ?
 
LowCarb

Und noch eine Frage zu LowCarb:

Wie viel g KH sollte man denn so pi mal daumen maximal zu sich nehmen pro Tag? Gibts da auch sowas wie Ladephasen? Zusätzliches Cardio?
Wäre auch über gute Links zu diesem Thema dankbar!
 
Tarantino schrieb:
Und woher hast du das? Bevor ich dir die genauen Vorgänge erkläre (was du leicht googlen kannst) von Low Carb, möchte ich erstmal wissen, worauf du diese amüsante These stützt. Ich leite seit Jahren Figurkurse zur Körpferfettreduktion in Zusammenarbeit mit Ärzten, welche für die Blutwerte meines Klientel verantwortlich sind mit einer enorm hohen Erfolgsquote was Körperfettreduktion und starke Verbesserung der gesamten Blutwerte anbelangt.

Der Rest, mit dem Kaloriendefizit stimmt - ist aber wohl jedem Bekannt. Die Kalorische Bilanz trifft immer zu, der Weg diese für sich zu nutzen ist aber immer ein anderer und nicht immer gesund.

Zum einen loben viele Low-Carber immer wieder die entwässenernde Wirkung dieser Diäten. Zum anderen besteht ein klarer Zusammenhang zwischen Hydration und KHs. Dieser Artikel http://www.dr-moosburger.at/pub/pub045.pdf (Du musst leider etwas suchen, um die Stelle zu finden, weil der Artikel eigentlich ein anderes Thema behandelt, und dieser Zusammenhang nur gestreift wird) erklärt es ganz gut. Ansonsten könnte ich nur auf Ernährungs- und Biochemie-Grundlagenliteratur verweisen. Im Netz gibt es da kaum etwas Verlässliches.

Ich habe ja nicht gesagt, dass Low-carb schlecht ist. Sie ist bei einer abrupten Umstellung ganz dienlich, weil sie zunächst sehr sättigend wirkt und damit ein Kaloriendefizit und die Disziplin nicht so strapaziert.
Der Entwässerungseffekt (weniger auf der Waage und "hübscher" im Spiegel) motiviert zusätzlich. Sicherlich kein zu vernachlässigender Faktor bei Deinen Klienten.

Die Blutwerte verbessern sich bei Übergewichtigen immer, wenn sie mit Kalorienreduktion beginnen.

Gruß
 
Widar schrieb:
Die Blutwerte verbessern sich bei Übergewichtigen immer, wenn sie mit Kalorienreduktion beginnen.

Übergewicht hin oder her, die Blutwerte haben sich bisher bei jedem verbessert, der mir bekannt ist und diese Diät durchgeführt hat.

Ansonsten: ich führe meine Diäten schon seit Jahrem nach diesem Schema (meistens reine Keto, manchmal AD) und es ist für mich die einzige Möglichkeit eine wirklich gute Defi zu erreichen und gleichzeitig ein Maximum an Muskulatur zu erhalten. Desweiteren fühle ich mich fitter, bin leistungsfähiger und brauche deutlich weniger Schlaf.
Der Sache mit der Hydration kann man entgegenhalten, dass die Muckis in der Keto immer recht ausgezerrt wirken.
 
Ich mich mal mit einem Forscher hier in Freising ausgetauscht: Dort haben sie bei allen Probanden, die eine Kalorienreduktion durchführten, die gleiche Blutwertverbesserung festgestellt; egal ob low-car, low-fat, oder einfach nur low ;) . Besonders bemerkenswert war aber, dass intensives und regelmäßiges Training noch eine erhebliche Verbesserung ins Spiel brachte. (Die Probanden haben dann übrigens die Diäten gewechelt und trotzdem dieselben Verbesserungen gezeigt, was bedeutet, dass es tatsächlich nicht auf die Diät ankam). Aber eine Studie macht ja noch keinen Sommer (und zur Hand habe ich sie leider auch nicht).

Das mit der Entwässerung ist doch vor allem einer der Gründe, warum die BBler für die Bühne diese Diät bevorzugen.


Zu stark würde ich aber mit den KHs nicht runtergehen, wenn man diese Diät denn durchführen will. 1. wegen der Leistungsfähigkeit 2. wegen einer (möglicherweisen) Dehydrierung 3. weil Insulin ein kataboles Hormon ist (Muskelaufbau/ Muskelerhalt)

Gruß und weiter guten Appetit ;)
 
Eben. Desweiteren lässt sich der Insulin Spiegel bei Low Carb Diäten sehr gut kontrollieren, sofern man kein Ausdauerathlet ist der eine Tour de France oder ähnliches mitmacht. Und zwar in einem relevanten Bereich um durchaus weiter Muskelaufbau zu erzielen und gleichzeitig Fett abzubauen. Da kannst du dich noch so oft mit Ärzten usw. unterhalten, meine Erfahrungsberichte und ein Klientel von mittlerweile über 90 Leuten in den letzten Jahren (u.a. auch mit einem Doktoranten der Universität Bayreuth) zeigen es deutlich auf. Nicht umsonst konsultieren Ärzte nach wie vor Ernährungsberater, da ihr Wissenstand diesbezüglich Jahrzehnte hinterher hinkt.

Proteinreiche Nahrung hat eine wesentlich höhere Nährstoffdichte im Gegensatz zu Kohlenhydrathaltiger Nahrung, was umso mehr für bessere Blutwerte spricht. Natürlich spielt der Sport und die Umstellung an sich eine relevante Rolle, aber nicht eine gänzliche!

Low Carb Ernährungsumstellungen sind und bleiben nicht nur in meinen Augen die effizienteste und zugleich gesündeste Art Fett zu reduzieren und Muskeln zu erhalten / aufzubauen!

Und da Tenshi imho auch eine gute Ausbildung in diesem Bereich genossen hat und damit sein Geld verdient, und Low Carb scheinbar auch nicht wirklich abgeneigt ist, behaupte ich einfach mal dreist im Recht zu sein ;)
 
Tenshi schrieb:
;)

aber nunmal auch in Bezug auf Fettaufbau/Fetterhalt :)


Verdammt! Ich meinte ANABOLES Hormon. Verzeihung.
Ohne Insulin findet nämlich keine Einlagerung von Aminosäuren in die Muskezelle statt. "Die Interaktion des Insulins bzw. seine Kreuzreaktion mit IGF-I- Rezeptoren verschieben den Eiweißstoffwechsel in die anabole Richtung und steigern die die Eiweißsynthese in der Muskelfaser." ("Biologische Grundlagen von Kraft und Schnellkraft" in: Komi, Paavo (Hrsg.), Kraft und Schnellkraft im Sport, S. 79.)
(Also:
Zu stark würde ich aber mit den KHs nicht runtergehen, wenn man diese Diät denn durchführen will. 1. wegen der Leistungsfähigkeit 2. wegen einer (möglicherweisen) Dehydrierung 3. weil Insulin ein anaboles Hormon ist (Muskelaufbau/ Muskelerhalt)


Und eine Diät, die diesen Prozess beeinträchtigt, ist sicherlich nicht sinnvoll.

Aber um es noch einmal klar zu schreiben: Ich bin nicht gegen low-carb, sondern für einen richtigen Umgang mit dieser Ernährungform.
Wie jemand seine Speckrollen loswird, ist doch vollkommen egal, solange er weiß, was die Wirkungen seiner Methoden sind.
Versteht meine Ausführungen nicht als Angriff gegen irgendetwas.

Auf der Bühne ist der "Trockeneffekt" sicher wünschenswert.
Also noch einmal: Guten Appetit
 
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