welche aminos sind die wichtigsten?

aslo wenn ich mir so die verschiedenen aminobilanzen auf den verschiedenen packungen anschaue gint es doch grosse unterschiede! da frga ich mich welche sind eigentlich die wichtigsten für regeneration und aufbau?:confused:
 
A

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Re: welche aminos sind die wichtigsten?
so da kommt aber eine neue frage auf! hier steht ds die biologische wertigkeit von 100 nicht überschritten werden kann! (bw)aber viele anbieter z.b. der hier www.powerstar.de wirbt mit eineer echt wertigkeit von 125! dann labern die doch müll oder nicht???? denn ihre angaben sind wahrscheilch die in cs (chemical score) diese darf man aber nicht mit der bw gleichsetzten! also wie soll man damit umgehen? pwersatr lügt doch dann?!:confused:
 
Die BW ist ein relativer Wert, der im Bezug auf die Wertigkeit des Eiproteins (=100) berechnet wird. Biologische Wertigkeit von 100 bedeutet, daß aus 100g des zugeführten Proteins 100g Gewebe durch den Körper aufgebaut werden kann. Natürlich kann der Körper aus 100g keine 125g machen.

jeckyll
 
eben darum geht es ja! weil eben viele anbieter behaupten sie könnten eine wertigkeit von 125 und mehr aufweisen! aber ich denke ja das sie die cs angeben und sie als bw verkaufen! diese beiden werte darf mann aber gleichsetzten!
entweder die anbieter wissen das nicht, oder sie wollen uns nur verarschen!
 
Habe mich früher auch mal mit diesem Thema befasst. Eine Biologische Wertigkeit von über 100 ist nicht möglich und damit nur ein Werbeargument mancher (eher vieler) Anbieter. Es gibt sogar Firmen, die schreiben ihren Produkten eine BW von über 160 zu. Ich habe aber mal gehört, dass die BW z.B. in Amerika anders angegeben wird als in Deutschland. Das bedeutet, dass eine BW von 125 in Amerika nicht gleichzeitig 125 in Deutschland ist, sondern weniger. Da aber fast alle Supplements aus dem Ausland kommen wird so eine Angabe natürlich gerne übernommen.
 
Das sind wohl zwei verschiede Sachen, vergleiche Jeckyll
und das

Auszug davon:

Die Biologische Wertigkeit (BW) ist die gängigste Methode zur Bestimmung der Proteinqualität. Sie berücksichtigt die Verdaulichkeit eines Proteins und wird wie folgt ermittelt:
Es werden bei Probanden die Basis-Stickstoffverluste ermittelt, wobei die Ernährung proteinfrei erfolgt. Die Eiweißzufuhr wird dann Schritt für Schritt isoliert erhöht und es wird dabei die Stickstoffbilanz (Maß für Gewebeauf- und abbauvorgänge im Körper) festgehalten. Es wird ermittelt, mit welcher minimalen Proteinmenge ein Stickstoffgleichgewicht gerade eben erreicht wird. Dies bedeutet nämlich, dass mit dieser Eiweißmenge sich Gewebeauf- und –abbau exakt die Waage halten, also die Eiweißversorgung für den Erhalt des Körperbestandes ausreicht.
Aus diesem Wert ergibt sich die BW eines Proteins. Da diese Werte am Menschen ermittelt wurden, haben sie einen sehr prxisnahen Bezug.

Als Basis für die BW wurde Volleiprotein völlig willkürlich als Referenzprotein ausgewählt und bekam, ebenfalls völlig willkürlich, die BW von 100.
Laut BW, kann also das Protein mit der höchsten Wertigkeit vom Körper am besten verwertet werden. Jedoch bedeutet der Wert von 100 beim Vollprotein NICHT, dass auch 100% vollständig vom Körper umgesetzt werden! Der Wert von 100 wurde völlig willkürlich gewählt und dient wie gesagt nur als Basis für die Berechnung der anderen Proteine. Die tatsächliche Menge an körpereigenem Eiweiß, die aus Volleiprotein hergestellt werden kann, liegt in der Realität nicht bei 100%, sondern deutlich darunter.

Man sollte aber auch beachten, dass bei geschickter Kombination von verschiedenen Eiweißquellen (meist tierisches und pflanzliches Protein) durch den gegenseitigen Ausgleich der limitierenden Aminosäuren biologische Wertigkeiten von über 100 erzielt werden können. Es bleibt dennoch weiterhin unmöglich, egal in welcher Kombination, aus 100 g zugeführtem Eiweiß mehr als 100 g körpereigenes Eiweiß aufzubauen.

Der Wert von 136 ist die höchste BW, die jemals im Menschenversuch ermittelt wurde.
Bei dem Wert von 159, den z.B. ein ionenausgetauschtes, hydrolisierten Whey-Protein erreichen kann, handelt es sich um eine errechnte Zahl, wobei Whey-Protein das Non-Plus-Ultra unter den Proteinen bleibt (sowohl theoretisch als auch praktisch).

Die BW kann aber auch durch verschieden Faktoren beeinflusst werden.
So wird z.B. durch die Gesamtkalorienzufuhr und die Gesamtmenge an Eiweiß in der Nahrung 2 wichtige Faktoren. Bei einer überkalorischen Ernährung (z.B. im Bodybuilding beim Muskelaufbau) kommt es zu einer höheren BW für ein Protein als beispielsweise bei einer Kalorienreduktion (z.B. in der Diät), da die Stickstoffbilanz hier negativ ist (anders als in einer Massephase).
Als letzen Punkt sollte man anmerken, dass die BW einer Eiweißquelle sinkt je mehr Protein zugefüht wird. So hat Milchprotein bei einer Zufuhr von 0,2 g pro kg Körpergewicht eine BW, die etwa bei 100 liegt, bei einer Zufuhr von 0,5 g pro kg, was etwa der Minimalzufuhr für eine ausgeglichene Stickstoffbilanz entspricht, eine BW von ca. 80.
 
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