Wachstumsreiz

Waldquelle

New member
ok leute,

damit der muskel wächst muss bekannterweise ein reiz gesetzt werden.
nun wie reagiert der muskel nun genau???

1) der muskel wird bis aufs äußeste belastet (hohe gewichte)
dadurch merkt er, dass er sich besser vorbereiten soltle und wächst. (einfach ausgedrückt)

aber reicht es auch wenn ich moderat trainiere?

funktioniert es quasi auch so dass:

2) der muskel moderat (nicht mv aber dennoch hohe gewichte) trainiert wird und dennoch, obwohl nicht an die belastungsgrenze trainiert wurde der muskel checkt:" aha da benützt mich wer ich muss größer werden".


kurz gesagt wächst der muskel auch wenn nicht an die belastungsgrenze trainiert wurde (MV). oder "denkt" sich der muskel dann:" ja fürs nächste mal reichts schon ich wachs nicht".


ps: ich weiß es is deppat formuliert - aber bitte lests euchs trozdem durch :)
 
Natürlich wächst der Muskel auch wenn man nicht bis zum MV trainiert.
Mache Profi Bodybuilder trainieren nie bis zum MV.

Als bsp. Lee Haney oder Reg Park die nie bis zum MV trainiert haben.
Sogar davor warnen wie Haney der sagte das MV etwas negatives ist.

Aber man sollte doch schon schwer genug trainieren um den Muskel zum wachsen anzuregen.
 
ich halte den begriff wachstumsreiz von vornherein für fragwürdig. es ist ja nicht so, dass es sich beim muskelwachstum um einen prozess handeln würde der schon vollkommen durchschaut ist, wo man sagen kann wenn ich dies oder jenes mache ist der reiz gesetzt und die folge davon ist muskelwachstum. was da alles genau wie mit einspielt können ja selbst experten eher nur in ansätzen erklären. die ganze unsicherheit wird ja allein schon dadurch deutlich, dass immernoch niemand sicher sagen kann was genau muskelkater ist und warum dieser entsteht bzw. warum nicht.
 
dr darden sagt, man müsse, um maximalen wachstumsreiz hervorzurufen, auch maximales, aber dennoch nur einmaliges muskelversagen herbeiführen.

ich beziehe mich hier auf das buch "massive muskeln in 42 tagen", in dem superslow (10/5) kombiniert mit vorermüdungssätzen in form von supersätzen propagiert werden
 
Incobus schrieb:
dr darden sagt, man müsse, um maximalen wachstumsreiz hervorzurufen, auch maximales, aber dennoch nur einmaliges muskelversagen herbeiführen.

ich beziehe mich hier auf das buch "massive muskeln in 42 tagen", in dem superslow (10/5) kombiniert mit vorermüdungssätzen in form von supersätzen propagiert werden


dr.x sagt dies, dr.y sagt jenes. dass es mehr als einen weg gibt sollte aber mitlerweile klar sein.
 
Jeder muss selber herausfinden, was für ihn das beste ist.
Es gibts auf dem Bereich des bodybuilding kaum allgemeingültige Regeln.
 
@kaffir:
ich denke das sollte jedem klar sein, dass manche doktoren hit und die anderen volumen empfehlen. ich habe ja auch nur lediglich EINE meinung wiedergegeben. ich finde in meinem beitrag z.b. keinen ausdruck, der dr. darden als DEN doktor hinstellt, der immer recht hat. ich gehe davon aus, dass leute, die mein posting lesen, sofort bemerken, dass es halt nur EINE richtung darstellt. andere habe ich ja gar nicht erwähnt, weil jeder weiß, dass es eben noch andere gibt, mit denen auch etliche bbs ordentlich an masse zulegen können.
ich hab in meinem beitrag nichmal meine eigene meinung zu diesem thema kundgetan, es kann mir also keiner vorwerfen ich würde dradens hit-methode als die einzig richtige darstellen.
 
Ein moderates Training reicht aus um ein Muskelwachstum herbeizuführen. Wenn man vom 1RM ausgeht, setzt schon ein Muskelwachstum ab einer Intensität von 30% ein. Bsp. 100Kg BD Maximum = 30 Kg Trainingsleistung.

Allerdings ist das recht theoretisch. Es ist immer noch nicht klar, welche Intensität optimal ist. Es gibt zwar Anhaltspunkte, jedoch reagieren Trainierende nicht homogen. Manche erreichen die besten Ergebnisse mit hohen Intensitäten und geringen Volumen, andere sind mit hohen Volumen und moderaten Intensitäten deutlich besser bedient.

Eine stetige Progression ist grundsätzlich erfolgreich. Das setzt aber logischer Weise vorraus, daß man bei konsequenter Beibehaltung zwangsläufig in den grenzwertigen Bereich kommt, der da heißt MV.

MfG, Hart
 
Hart schrieb:
Ein moderates Training reicht aus um ein Muskelwachstum herbeizuführen. Wenn man vom 1RM ausgeht, setzt schon ein Muskelwachstum ab einer Intensität von 30% ein. Bsp. 100Kg BD Maximum = 30 Kg Trainingsleistung.

Allerdings ist das recht theoretisch. Es ist immer noch nicht klar, welche Intensität optimal ist. Es gibt zwar Anhaltspunkte, jedoch reagieren Trainierende nicht homogen. Manche erreichen die besten Ergebnisse mit hohen Intensitäten und geringen Volumen, andere sind mit hohen Volumen und moderaten Intensitäten deutlich besser bedient.

Eine stetige Progression ist grundsätzlich erfolgreich. Das setzt aber logischer Weise vorraus, daß man bei konsequenter Beibehaltung zwangsläufig in den grenzwertigen Bereich kommt, der da heißt MV.

MfG, Hart

Dass bei 30 kg bezogen auf 100 kg 1 RM ein Muskelwachstum erreicht wird, halte ich allerdings fuer sehr theoretisch. Das mag viell bei jmd funktionieren, der gerade angefangen hat zu trainieren, aber keineswegs bei jmd. der schon laenger trainiert. Dann wuerde die Muskelausdauer meiner Meinung nach komplett an Bedeutung verlieren. Kenne auch keinen bei dem dies so funktioniert haette, soll heissen, keinen der schon Jahre trainiert und mit einer derartigen Intensitaet Ergebnisse (Hypertrophie).
Allerdings ist dies auch immer abhaengig von der jeweiligen Muskelfaserverteilung, sowohl individuenspezifisch als auch muskelspezifisch. Wie schon bekannt, liegen beispielsweise in der Wadenmusk. zum grossen Teil Typ I Fasern vor, weswegen es auch von Vorteil ist, sie mit vielen WH zu trainieren. Da waere die Angabe dann deine Angabe durchaus sinnvoll.

Ansonsten vollkommen deiner Meinung :)


MfG Sebbel
 
@ Sebbel, nicht das das jetzt falsch verstanden wird. Mit 30% Intensität zu trainieren soll keine Empfehlung sein. Hierbei handelt es sich lediglich um die Hypertrophieschwelle. Solche Intensitäten sind nur nach einer Atrophie empfohlen. Das man damit wunschgemäß aufbauen kann, ist natürlich nicht drin.

Eine sinnvolle Intensitätssteuerung ist im Training jedoch von überragender Bedeutung. Eisenfresser's lineare Steigerung bei 5x5 bietet dabei eine solide und vernünftige Grundlage und ist Kraft der Übersichtlichkeit im Gegensatz zu den meist komplexeren Intensitätssteuerungen wie ILB, HST usw. insbesondere für die weniger trainingserfahrenen erste Wahl.

MfG, Hart
 
@Hart

Ich denke eine einfache periodische Vorgehensweise, inder man über einen Zeitraum von 12-16 Wochen die Wdh.-Zahlen (und ggf. die Satzzahlen) senkt und dabei die Trainingsgewichte erhöht, ist ein geradliniger und solider Progressions-Weg.

Später, wenn man seinen Körper besser kennt, wird man zwangsläufig einige Trainingsaspekte ändern und sein Training an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen, um es optimaler und produktiver zu gestalten.

Ein Muskelversagen ist nicht notwendig, wird aber, wie Hart schon schrieb, längerfrsitig nicht immer vermeidbar sein.



Das Problem bei ILB- und HST-Varianten (die ohne Frage, da sie sich an einer periodischen Vorgehensweise orientieren, produktiv und logisch sind) ist das sie oft für einen Beginner viel zu kompliziert in der Durchführung sind, da es einfach viel zu abstrakte Trainingsmodelle sind, die meistens sehr kompliziert dargestellt werden.

Ein längerfristig produktives Training muß einer periodischen Progression folgen und vor allem einfach durchführbar sein.


Eisenfresser
 
was soll n das schwachsinnige posting jetzt?

es war scheinbar ironie, aber glaub mal nicht, dass dr darden wirklich glaubt, dass jeder in diesen 6 wochen unglaubliche muskelmasse aufbauen kann. natürlich hört sich der titel des buches so an, als sei es ein wunderprogramm. aber es werden nun einmal wirklich wichtige und richtige apsekte erwähnt, nämlich eine hit-variante, mit der, das steht wohl außer frage, etliche athlethen große muskelmasse aufbauen konnten/können. deshalb finde ich es auch ziemlich dreist dieses buch nur auf grund seines anlockenden titels zu verurteilen.
ich mein, das isn buch, mit dem der kerl sein geld verdienen möchte. wenn du absolut trockene, schwierige texte haben willst, solltest du wissenschaftliche experimente, unveröffentliche roh-studien lesen, die eben noch nicht zu einem lesbaren text zusammengefasst wurden. oder lies dir mal das buch krafttraining von zatsiorsky durch. wenn du auf so trockene texte stehst, bitte, ich hab mit am zuletzt genannten buch die zähne ausgebissen weiterzulesen, weil es so unglaublich langweilig war.
 
ich habe da verschiedene ansichten.

ich glaube, dass man ersteinmal die begriffe klären sollte. was ist MV, was ist erschöpfungsgrenze.

ich denke, dass ab und an mal ein satz bis zur erschöpfungsgrenze vertretbar ist, auch bei sehr hohem volumen, klappt bei mir auch.

MV bedeutet bei mir, dass der muskel bis zum absoluten versagen geführt wird, was bedeutet, dass negative, intensiv-wdh, etc.. angehängt werden müssen.

gerade in den ersten jahren ist weder MV noch ein train bis zur EG sinnvoll bzw. notwendig. wer allerdings schon 2-3 jahren trainiert, kann öfter an die EG stoßen als anfänger oder wneig fortgeschrittene.

ich habe auch schon von der 30% schwelle gehört, würde es, wie die anderen als viel zu niedrig ansetzen. aber wurde ja shcon gesagt

der vorteil bei ILB, etc.. ist einfach der, dass alles genau vorgegeben ist und man sich nicht um die intensität nach gefühl kümmern muss, weil es klare vorgaben gibt. ist für anfänger okay, aber oft zu kompliziert.

5x5, 4x10, 5x12, etc.. sind sicherlich gute methoden der progressiven steigerung, aber ist es vom gefühl abhängig mit wie viel gewicht man trainiert, wie viel man sich steigert, wann man das gewicht erhöht, etc..

das kann gerade bei anfängern ein problem darstellen, da sie ihren körper nicht kennen. wer die ersten 2-3 jahre hinter sich hat und sein körper kennt, für den ist so ein sytsem perfekt, aber dem rest würde ich eine mischung raten, aus ILB und 5x5 :D ;)

fazit:

MV oder ein train bis zur EG ist die ersten jahre unnötig, später immer mal wieder vertretbar. jedoch meine ich, dass MV nie sinnvoll ist, da der muskel genug erchöpft ist wenn man die positive phase nicht mehr alleine bewältigen kann.

lg
 
In deinem Schlußwort hast Du einen wesentlichen Punkt angerissen. Die Sache ist, daß MV eigentlich nichts schlimmes ist, aber wie damit umgegangen wird, ist schon problematisch. Da machen Leute die wildesten Verrenkungen, da wird schon 5 reps vor Schluß abgefälscht, bis man gar nicht mehr erkennen kann, um welche Übung es sich eigentlich handelt.

Das ist natürlich Unsinn, da nur die Regeneration unnötig verlängert wird - und gefährlich, weil das Verletzungsrisiko unverhältnismäßig ansteigt. Für mich gilt - eine Wiederholung, die nicht mehr sauber ausgeführt werden kann ist ungültig. Jede Wiederholung die danach noch ausgeführt wird ist überflüssig.

Nach meinen bisherigen Erfahrungen gibt es zwei große Fraktionen. Die einen, die behaupten, daß nur max. Intensitäten Erfolg versprechen und die anderen die behaupten, daß geringe Intensitäten genau das gleiche Ergebnis bringen.

Ich würd mal sagen, daß die Wahrheit, wie so oft, irgendwo in der Mitte liegt.

MfG, Hart
 
hart, du triffst es auf den punkt.

ich bin der meinung, dass ein raining bis zur EG nichts schlechtest ist, nur sollte es überlegt angewandt werden. wer in jedem satz an die EG trifft, für den ist es, natürlich auch je nach volumen, zu viel. außerdem sollte man nur selten, wenn überhaupt, abfälschen.

wer MV und die EG überlegt nutzt, dem kann nix passieren.

lg
 
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