Verzicht auf Abendessen

dissonanz

New member
Hallo an alle!

Einige Leute in meinem Bekanntenkreis berichten davon, dass sie sehr gute Ergebnisse erzielt haben, wenn sie das tägliche Abendessen auslassen und hungrig ins Bett gehen.
Nach Recherchen im Internet hat ein User (auf einem anderen Forum) behauptet, das Wachstumshormon (Somatotropin) könne nur 20% seiner Wirkung entfalten, wenn vor dem Schlafen gehen etwas gegessen würde - ganz egal ob Eiweiß, KH oder Fett.
Andere User berichten, sie hätten schnellen und effektiven Fettabbau, bei Verwenden dieser Methode und würden sich morgens viel ausgeschlafener und erholter fühlen.

Das steht allerdings im Gegensatz zu dem, was ich über das Somatotropin gelesen habe. Denn Stress und Hunger würden sich negativ auf dessen Ausschüttung auswirken.


Kann jemand genaue Angaben dazu machen und evtl. sogar von eigenen Erfahrungen berichten?


Gruß
dissonanz
 
Für den Muskelaufbau kann ich gerade nichts sagen, aber es gibt tatsächlich die Methode des "Intermitted Fastings" für den Fettabbau, bei dem man zwischen 16 (für normale Menschen) und 24 (für die kranken Menschen :D) nichts isst.
Dabei ist es aber besonders wichtig, dass man eben NICHT hungert, sprich die Zeiten so wählt (z.B.: für 16 Stunden: 20Uhr-12Uhr), dass man sich nicht zu Tode hungert, sondern das ganze gut überbrücken kann.
Die Methode mit 16 Stunden hat bei mir gute Ergebnisse gebracht (3 kg runter), allerdings ist es so, dass man bei der Verlängerung auf 24 Stunden das natürlich nicht mehr täglich macht, sondern 2, höchstens 3 Fastentage die Woche reinschiebt.
 
Ein sehr interessanter Artikel.

Eine kalorienreiche Abendmahlzeit verringert die Wachstumshormonfreisetzung; umgekehrt können die normalerweise in der Nacht stattfindenden Wachstumshormonspitzen noch vermehrt werden, wenn der Magen leer ist.

Dies stellt wiederum die Aussage, man solle vor dem Schlafen möglichst Einweiß aufnehmen, um Nachts Muskeln aufzubauen, in Frage.
 
Endlich mal ein interessanter Artikel!

Kurz meine "Erfahrung". Ich habe mal in einer Zeit (in der Zeit bin ich in wenigen Wochen von 72 auf 80 Kilo gesprungen) mir nachts um 3 Uhr den Wecker gestellt, um Magerquark mit Osaft zu trinken, was immer neben mir am Bett stand. Aufgewacht, getrunken, weitergepennt. Wie in Trance lol
Naja jedenfalls habe ich in dieser Zeit die besten Ergebnisse erzielt. Ob das jetzt am nächtlichen Quark trinken lag, oder dass ich durch die nächtliche "Mahlzeit" einen positiven Kalorienhaushalt hatte, oder ob es zufall war kann ich nicht sagen.
 
Dies stellt wiederum die Aussage, man solle vor dem Schlafen möglichst Einweiß aufnehmen, um Nachts Muskeln aufzubauen, in Frage.

Die Annahme, dass man den Körper ständig von aussen versorgen muss halte ich sowieso für Unsinn, an der Graphik in diesem Artikel siehst du, dass der Körper eine Speicherkapazität für Eiweiss von mindestens 24 Stunden hat und dass das meiste Eiweiss eigentlich von internen Umbauvorgängen kommt.
 
das ist schon richtig, das die wachstumshormonfreisetzung im nüchterenen zustand besser läuft. der effekt ist aber nicht so groß wie man denkt.
 
nach neueren erkenntnissen scheint es für langfristige gewichtsreduzierung wirklich optimal 3 hauptmahlzeiten zu essen und sich bei den zwischenmahlzeiten zurückzuhalten bzw. diese ganz zu streichen.
 
Ich glaube, ich würde das gar nicht packen nur drei mal am Tag zu essen bzw. ich müsste permanent hungrig herumlaufen. Aber auch einige Low-Carb-Diätformen unterstreichen die These, mit den drei Mahlzeiten.
Es wäre demnach auch schwierig einen Kalorienüberschuss zu erzielen, da man durchschnittlich an die 1.000 kcal auf einen Schlag aufnehmen müsste.
 
Ich esse 1800 kcal auf einmal. Geht ganz gut wenn man sich mal daran gewohnt hat. Und ich wills selber kaum glauben. Nichts hat bis jetzt besser geklappt. Hat schon einiges an Überwindung gekostet das mal auszuprobieren.
 
mit besser klappen mein ich Durchführbarkeit der Ernährung, Körperfettanteil reduzieren, wenig Hungergefühl wenn ich die Kalorien reduziere, keine Fressattacken, erhalten bzw. Aufbau Muskeln.
Gibt noch viele weitere Vorteile wo sich aber jeder selber ein Bild machen sollte. Gutes Buch dazu wäre Hofmekler - Die Warrior Diät ... leider nur auf Englisch und seine Argumente sind nicht immer zu durchschauen, aber funktionieren tuts ...
 
Is doch iwie komisch auf der einen Seite wird jetzt seit wie viele. Jahren mit wiss. Studien argumentiert das mehrere Mahlzeiten am Tag besser sind Zn dann aufeinmal widerspricht die naechste Studie
Naechste Studie das. Ich glaube man muss einfach gucken was auf bei einem am besten anschlaegt. Ich glaube das es eh ned so eng drauf ankommt mit dem Eiweiß ueber Nacht . Voralle
Weils ja schon gesagt wurde das der Koerper laenger Eiweiß speichern kann . Es gibt ja auch viele Sportler die abends aus gesundheitlichen gruenden spaet nichts mehr Futtern und sie haben meist auch ned grade Wenig mukkis.
 
der ganze ernährungsmüll ist schwachsinn. JEde zweite studie wiederspriht sich selbst oder einer anderen ;). Ich esse generell 1 mal am tag richtig was ( 1700-2000 kalorien) und einmal 600 kalorien und baue gut auf. Wer alle 2 h wie die BBler in der nacht aufstehen will und quark würgen, kann das gerne machen ;), ich halt nix davon.
 
der ganze ernährungsmüll ist schwachsinn. JEde zweite studie wiederspriht sich selbst oder einer anderen ;). Ich esse generell 1 mal am tag richtig was ( 1700-2000 kalorien) und einmal 600 kalorien und baue gut auf. Wer alle 2 h wie die BBler in der nacht aufstehen will und quark würgen, kann das gerne machen ;), ich halt nix davon.
Und genau darauf kommt es an. Herumexperimentieren und dadurch für sich selbst ein Optimum finden.

Generell sollte man bei Studien etwas vorsichtig sein. Wer hat sie motiviert, was sind die Voraussetzungen, ...
 
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