Trainingsfrequenz

Gelenkschmerzen hoffe ich nicht bei einem Training zu bekommen , denn ich glaube da würde man falsch trainieren .

Da täusch dich mal nicht! Gerade als Anfänger mutet man seinen Gelenken oft zuviel zu. Angenommen du machst jetzt an einem Tag 40 Sätze Bankdrücken mit 10 Wdh, dann tun dir trotz richtiger Ausführung die Gelenke weh. Du magst jetzt sagen "wer macht denn schon soviel!?". Ok ist ein Argument, allerdings viele Anfänger trainieren jeden Tag, wenn sie dann nach einem GK-Plan trainieren und sich denken "ich muss immer alles geben" dann kommt diese tägliche schwere Belastung schnell meinem Beispiel nahe.

Überbelastung wirkt sich sicherlich nicht nur auf Muskulatur, sondern auch auf stützende Teile des Körpers. Allerdings denke ich, dass man bei richtiger Ausführung zuerst die Muskulatur richtig schrotten muss, um Gelenkschmerzen zubekommen, sprich wenn die Gelenke trotz Aufwärmen und korrekter Ausführung weh tun, sollte man etwas pausieren.

Also gut . Ich als Anfänger bin sehr motiviert und ich verspühre keine Nachwirkungen vom Training am Vortag , da ich mich durch gute Ernährung , Dehnübungen , Sauna , guten Schlaf und keinen Stress , super erholt habe .

Lese ich daraus, dass du jeden Tag trainieren gehst? (wegen "vortag" , oder meinst du nur "das vorherige Training")

Denn Anfänger denken häufig, dass tägliches Training auch die meisten Fortschritte bringt. Ich denke solchen Anfängern sollte man lieber die richtige Philosophie beibringen, anstatt den Puls zu messen.

Ich habe mit einem 2er Split trainiert (trainiere immernoch danach) und habe pro Übung 5 Sätze gemacht mit ziemlich viel intensität. Bei 4 TE in der Woche habe ich dann 2x Kreuzheben und 2xKniebeugen a 5 Sätze gemacht. Bei der 4. TE habe ich schon gemerkt (obwohl ich keinen Muskelkater hatte), dass ich das Trainingsgewicht der letzten Einheit nichtmehr halten konnte. Das kann jetzt tagesabhängig sein, allerdings tippe ich einfach auf Überbelastung.

Hier gab es letzt eine Diskussion über das 5x5-System. Ich weiß nicht, ob es dir geläufig ist. Kurzform: Du trainierst 5 Sätze mit 5 Wdh und gleichbleibendem Gewicht. Wenn du 5 Sätze mit 5 Wdh bei dem Gewicht hälst, dann erhöhst du das nächste mal wenn du diese Übung machst das Gewicht ein wenig un versuchst wieder 5x5 zu schaffen. Langfristig steigert man sich kontinuirlich.
Pat sagte dazu, dass er das System als 3x5 anwendet (also nur 3 Sätze a 5 Wdh) und sich dadurch teilweise bremsen musste, weil er sich enorm steigert.

Worauf ich eigentlich hinaus will ist, dass häufig weniger oft mehr ist (natürlich muss die Intensität stimmen). Wenn man das einem Trainierendem beibringt und sagt: "Du gehst 2-3 mal die Woche mit einem GK-Plan trainieren, übertreibst es nicht mit den Sätzen und schreibst dir immer deine Gewichte auf" und man dann erkennt, dass er stärker wird, dann denke ich sind alle Anzeichen von Übertraining nicht erforderlich. Wenn man diese Anzeichen nämlich sieht kann es theoretisch schon zu spät sein. Der Puls kann auch ein Möglichkeit sein, mag sein, allerdings verlasse ich mich auf meine Kraft. Wenn man stärker wird, dann ist der Körper nicht im Übertraining. Wenn die Ernährung passt und der Schlaf, dann MUSS man stärker werden. Andernfalls macht man zu wenig (das würde man aber sicherlich merken) oder wahrscheinlich zu viel.
Natürlich muss auch wirklich sichergestellt werden, dass die Ernährung auch passt oder das Training (Intensität, Ausführung) wirklich richtig sind. Allerdings wenn diese Faktoren nicht stimmen, dann kann man soviel Puls messen, wie man will und wird nie auf einen grünen Zweig kommen.

Sorry für den vielen Text ;)
 
ich gebe FX recht. habe mit 14 zu trainieren angefangen... aus heutiger sicht zu früh. vorallem waren es damals noch richtige "hardcore-bodybuilding" studios. von den damals dort anwesenden habe ich nur schwere Grundübungen gelernt. betonung liegt auf schwer... heute habe ich mit dem einen oder anderen Gelenk ab und zu probleme...
 
Teilweise muß auch ich dir recht geben . Aber welches ist nun die richtige Philosophie .
Täglich jede Muskelgruppe mit einem Satz je 20 Wh. So kann man sicher jeden Tag trainieren ohne ins Übertraining zu kommen und setzt dabei , allerdings nur wenig Wachstumsreize , daß dafür aber 365 mal im Jahr . Oder das andere Extrem , jede Mukelgruppe nur 1 mal in der Woche bei 3 Sätzen je 5 - 8 Wh , bis zum positiven oder sogar auch bis zum negativen , Muskelversagen . Oder liegt die Wahrheit in der Mitte , oder gar ganz wo anders ?
 
Jeden Muskel 2 mal die Woche!


MfG
Jay

bei großér Intensität wäre das auch nicht zu empfehlen!!



@fredialf
jeden Tag zu trainieren , ist total schwachsinnig !!
es gibt prinzipiell verschiedene Systeme , die alle funktionieren

allerdings musst du auch die Größe der Muskeln beachten..d.h. die Oberschenkel wirst du mit normalem Volumentraining niemals mit 3 Sätzen total ausreizen

wie das mit Hit oder ähnlichem aussieht , kann ich leider nicht sagen!
 
die Oberschenkel wirst du mit normalem Volumentraining niemals mit 3 Sätzen total ausreizen

Ziel des Trainings ist es mMn aber auch nicht die einzelnen MG so zu "missbrauchen", dass man am nächsten Tag nicht mehr laufen, oder sich bewegen kann, sondern sich regelmäßig bei den Gewichten zu steigern, wodurch man stärker und muskulöser wird.


MfG
Jay
 
also ich trainiere immer so hart ;)

auch wenn man so hart trainiert , kann man sich steigern!

Eventuell fällt die Steigerung sogar stärker aus ,da der Muskel stärker gereizt wurde und daraus resultierend auch mehr gewachsen ist!!

dafür ist die Regenerationszeit da !!
die Tage nachm Training sind als komplette Erholung gedacht.
 
Anfangs habe ich ca. 16 Sätze für große und 9-12 für kleine MG gemacht und der MK anschließend war nicht stärker, als jetzt, wo ich für große MG 8-10 und für kleine MG 4-5 Sätze mache.

MfG
Jay
 
Ich meine nur, dass mehr nicht mehr ist, sondern vielleicht sogar weniger. Niemand behauptet das Gegenteil, ich meinte nur, weil du geschrieben hast, dass du einen Muskel intensiver reizt.

MfG
Jay
 
ich stimme vollkommen mit dir überein,dass gerade im BB weniger mehr ist bzw sein kann !

Die Intensität ist nicht nur von der Satzzahl abhänig
 
A

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