Fx88
New member
Gelenkschmerzen hoffe ich nicht bei einem Training zu bekommen , denn ich glaube da würde man falsch trainieren .
Da täusch dich mal nicht! Gerade als Anfänger mutet man seinen Gelenken oft zuviel zu. Angenommen du machst jetzt an einem Tag 40 Sätze Bankdrücken mit 10 Wdh, dann tun dir trotz richtiger Ausführung die Gelenke weh. Du magst jetzt sagen "wer macht denn schon soviel!?". Ok ist ein Argument, allerdings viele Anfänger trainieren jeden Tag, wenn sie dann nach einem GK-Plan trainieren und sich denken "ich muss immer alles geben" dann kommt diese tägliche schwere Belastung schnell meinem Beispiel nahe.
Überbelastung wirkt sich sicherlich nicht nur auf Muskulatur, sondern auch auf stützende Teile des Körpers. Allerdings denke ich, dass man bei richtiger Ausführung zuerst die Muskulatur richtig schrotten muss, um Gelenkschmerzen zubekommen, sprich wenn die Gelenke trotz Aufwärmen und korrekter Ausführung weh tun, sollte man etwas pausieren.
Also gut . Ich als Anfänger bin sehr motiviert und ich verspühre keine Nachwirkungen vom Training am Vortag , da ich mich durch gute Ernährung , Dehnübungen , Sauna , guten Schlaf und keinen Stress , super erholt habe .
Lese ich daraus, dass du jeden Tag trainieren gehst? (wegen "vortag" , oder meinst du nur "das vorherige Training")
Denn Anfänger denken häufig, dass tägliches Training auch die meisten Fortschritte bringt. Ich denke solchen Anfängern sollte man lieber die richtige Philosophie beibringen, anstatt den Puls zu messen.
Ich habe mit einem 2er Split trainiert (trainiere immernoch danach) und habe pro Übung 5 Sätze gemacht mit ziemlich viel intensität. Bei 4 TE in der Woche habe ich dann 2x Kreuzheben und 2xKniebeugen a 5 Sätze gemacht. Bei der 4. TE habe ich schon gemerkt (obwohl ich keinen Muskelkater hatte), dass ich das Trainingsgewicht der letzten Einheit nichtmehr halten konnte. Das kann jetzt tagesabhängig sein, allerdings tippe ich einfach auf Überbelastung.
Hier gab es letzt eine Diskussion über das 5x5-System. Ich weiß nicht, ob es dir geläufig ist. Kurzform: Du trainierst 5 Sätze mit 5 Wdh und gleichbleibendem Gewicht. Wenn du 5 Sätze mit 5 Wdh bei dem Gewicht hälst, dann erhöhst du das nächste mal wenn du diese Übung machst das Gewicht ein wenig un versuchst wieder 5x5 zu schaffen. Langfristig steigert man sich kontinuirlich.
Pat sagte dazu, dass er das System als 3x5 anwendet (also nur 3 Sätze a 5 Wdh) und sich dadurch teilweise bremsen musste, weil er sich enorm steigert.
Worauf ich eigentlich hinaus will ist, dass häufig weniger oft mehr ist (natürlich muss die Intensität stimmen). Wenn man das einem Trainierendem beibringt und sagt: "Du gehst 2-3 mal die Woche mit einem GK-Plan trainieren, übertreibst es nicht mit den Sätzen und schreibst dir immer deine Gewichte auf" und man dann erkennt, dass er stärker wird, dann denke ich sind alle Anzeichen von Übertraining nicht erforderlich. Wenn man diese Anzeichen nämlich sieht kann es theoretisch schon zu spät sein. Der Puls kann auch ein Möglichkeit sein, mag sein, allerdings verlasse ich mich auf meine Kraft. Wenn man stärker wird, dann ist der Körper nicht im Übertraining. Wenn die Ernährung passt und der Schlaf, dann MUSS man stärker werden. Andernfalls macht man zu wenig (das würde man aber sicherlich merken) oder wahrscheinlich zu viel.
Natürlich muss auch wirklich sichergestellt werden, dass die Ernährung auch passt oder das Training (Intensität, Ausführung) wirklich richtig sind. Allerdings wenn diese Faktoren nicht stimmen, dann kann man soviel Puls messen, wie man will und wird nie auf einen grünen Zweig kommen.
Sorry für den vielen Text