Training nach Gefühl

Servus zusammen!

Wollte mal fragen, was ihr von einem "Training nach Gefühl" haltet. Soll heissen, kein an einen festen Trainingsplan gebundenes Training, sondern ein freies Training nach individuellem Körpergefühl.

Bin nach langer Zeit mit Split auf dieses System umgestiegen und empfinde es derzeit als absolut perfekt. "Höre auf Deinen Körper" und wachse!

Was haltet ihr davon, was spricht für Euch dafür oder dagegen?
 
Ich halte davon sehr viel, dass ist das beste system, nur traue ich mir dass nicht zu, ich kenne mich noch nicht gut genug, daher bleibe ich bei einem festen Plan.
Wenn man es allerdings kann, was aber sehr viel erfahrung verlangt und kenntnisse über den eigenen Körper, dann kann man so gute erfolge erzielen.
Wie gesagt, mir ist dass zu unsicher.
 
Wenn ich immer nur dann trainieren würde,wenn ich auch Bock hätte,dann hätte ich Phasen von 1-2 Monaten gehabt,in denen ich gar nicht gegangen wäre.

Also so viel zum Thema Training nach Gefühl.

Manchmal muss ich mich zwingen und bin dann hinterher auch froh,es getan zu haben.

Zudem wäre es mir zu riskant.

Mfg Del Piero
 
Del Piero schrieb:
Wenn ich immer nur dann trainieren würde,wenn ich auch Bock hätte,dann hätte ich Phasen von 1-2 Monaten gehabt,in denen ich gar nicht gegangen wäre.

Zudem wäre es mir zu riskant.

Nach Gefühl trainieren heisst nicht, dann zu trainieren, wann Du Bock hast, sondern jeden Muskel dann zu trainieren, wenn Du es für richtig hältst (Tagesverfassung, Regeneration des Muskels). Wenn Du keinen Bock hast, hilft Dir ein TP auch nicht weiter ;)

Mit nach Gefühl meine ich, daß Du nicht an festen Tagen trainierst und nicht immer die selben Muskelgruppen.
Kleines Beispiel:
Du trainierst am Montag Brust, hättest am Mittwoch Schulter (nach nem groben TP). Jetzt hast Du am Montag aber so reingehauen, daß am Mittwoch kein Schulter training möglich ist (wenn man auf seinen Körper, und nicht den TP hören würde). Jetzt machst halt am Mittwoch einfach Bizeps und ne Cardio-Einheit und haust am Donnerstag die Schulter rein. Nach dem Prinzip läuft des dann ab... Einfach dann trainieren, wenn der Muskel fit ist, auch wenns von nem TP abweichen würde. Des ganze kann man dann verfeinern, wenn man auch die Übungen danach ausrichtet. Z.B. mal nen reinen Schultertag, dann mal wieder hintere Schulter mit Rücken, vordere mit Brust usw...

Und wieso wäre es Dir zu riskant? Wegen Übertraining usw? Hast Recht... aber ich denke, wenn man echt lernt, dann zu trainieren, wenns sinnvoll ist, kommt man um ein vielfaches weiter...
 
Genau,Übertraining wäre eine Gefahr und mangelnde Regeneration von manchen Muskelgruppen,die für das Training der anderen wichtig wären.

Bsp: schlappe Schulte,anschließend Brusttraining.

Denke,man muss viel Erfahrung haben ,um dies optimal zu praktizieren,dazu muss auch die Ernährung etc. noch stimmen.

Mfg Del Piero
 
Del Piero schrieb:
Genau,Übertraining wäre eine Gefahr und mangelnde Regeneration von manchen Muskelgruppen,die für das Training der anderen wichtig wären.

Bsp: schlappe Schulte,anschließend Brusttraining.

Denke,man muss viel Erfahrung haben ,um dies optimal zu praktizieren,dazu muss auch die Ernährung etc. noch stimmen.

Mfg Del Piero

Genau, hast schon Recht, braucht Erfahrung.
Aber man macht es ja genau deswegen, damit sowas, was in deinem Bsp. beschrieben wird, eben NICHT vorkommt ;) schlappe Schulter --> kein Brusttraining...
 
Master of Disaster schrieb:
Ich halte davon sehr viel, dass ist das beste system, nur traue ich mir dass nicht zu, ich kenne mich noch nicht gut genug, daher bleibe ich bei einem festen Plan.
Wenn man es allerdings kann, was aber sehr viel erfahrung verlangt und kenntnisse über den eigenen Körper, dann kann man so gute erfolge erzielen.
Wie gesagt, mir ist dass zu unsicher.

Würde jetzt auch nicht sagen, daß ich Vollprofi bin, aber einen Versuch ist es wert, wie Du selbst sagtest...
 
also um übertraining braucht man sich bei diesem system keine gedanken zu machen! Wenn man kaputt ist gibts 1-2 leichte wochen.
Mir ist dass zu "Riskant", weil ich nicht denke, das ich so für mihz das optimale rausholen kann, im moment zumindest nicht. So ein training macht aber sicher einen riesen spaß, die Pro`s trainieren auch so, ich hab noch nie von einem gehört der mit plan trainiert! Die haben evtl ne grobe aufteilung, an die sie sich aber auch nicht immer halten.
 
@VincentVega

Je erfahrender man wird, umso flexibler und intuitiver werden die Pläne sowieso.
Das geschiet von ganz allein, da man lernt immer mehr auf seinen Körper zu hören.

Ich kann es mir z.B. nicht leisten ohne festen Plan zu trainieren, da ich mich sonst schnell verzetteln würde und meine Leistung nicht auf einen bestimmten Zeitpunkt timen könnte.
Trotzdem ändere ich auch mal ggf. einige Dinge spontan ab, wenn irgenwas nicht passt.


Als BB kann man etwas flexibler trainieren, habe ich früher auch, funktioniert auch ganz gut, aber es besteht dabei eine große Gefahr.
Die Gefahr ist, dass man sich zu sehr auf seine Lieblingsmuskeln bzw. Lieblingsübungen konzentriert.
Ich liebte damals schon das Bankdrücken und das Brusttraining allgemein, hasste aber das Beintraining.
Du kannst dir sicher vorstellen, wie oft ich die Brust trainierte und wie selten die Beine.:D


Mit einem festem Konzept kann das nicht passieren, da man gezwungen ist seinem Schema zu folgen.

Mit der Zeit lernt man auch sein Regenerationsvermögen kennen, so dass man die Tage so planen kann, dass man zum nächsten Training ausgeruht ist.

Im übrigen trainiere ich oft auch noch mit einem leichten Muskelkater und habe dabei trotzdem schon neue Rekorde aufgestellt.

Mit der Zeit verbessert sich ausserdem die Arbeitskapazität, so dass der Körper lernt, mehr zu leisten und sich schneller zu erholen.
 
Eisenfresser01 schrieb:
Die Gefahr ist, dass man sich zu sehr auf seine Lieblingsmuskeln bzw. Lieblingsübungen konzentriert.
Das ist genau die Befürchtung, die ich auch hätte.

Ich denke, für ein Training nach Gefühl ist sehr viel Erfahrung, und noch viel mehr Disziplin nötig. :rolleyes: Da mir letzeres manchmal abhanden kommt, trainiere ich lieber nach Plan. ;)

v.H.
 
Also die ganze "Training nach Gefühl" Sache finde ich persönlich absoluten Schwachsinn. Zum einen sollte man sich seinen Plan in Bezug auf Intensität so erstellen dass ich nach einem Brusttraining zB nicht noch ne Woche warten muss bis ich mich wieder bewegen kann und vielleicht dann auch irgendwann mal wieder n Schultertraining absolvieren kann (denn wer so extrem reinhaut kann davon ausgehen, dass auch wenn der Muskel wieder einigermaßen auf der Höhe ist, das ZNS noch ziemlich am Boden liegt-->das wäre dann ein Rückschritt im Bezug auf die Leistung), zum anderen wächst der Muskel indem er sich auf die von dir gegebenen Reize anpasst. Wie soll er sich aber bitte anpassen wenn du ständig neue Übungen, Wiederholungen und Gewichte auswählst? An was soll er sich da anpassen? Und vor allem wirst du deine BD-Leistung zB eher kaum verbessern wenn du heute BD machst mit hoher Intensität, das nächste mal machst gar kein BD dafür den Butterfly, dann wieder mal BD mit niedrigerem Gewicht als das erste mal...so wird das wohl kaum funktionieren.

Ausserdem schließe ich mich meinen Vorrednern an: Training nach Gefühl bedeutet soviel wie "endlich kann ich meinen Lieblingsmuskel (wahrscheinlich Brust/Bizeps) so oft trainineren wie ich Lust habe, und wenn ich keine Lust auf meine Beine/Waden habe, dann lasse ich sie halt mal weg."

Ich würde jedem einen gut durchdachten Plan mit progressiver, kontinuierlicher Steigerung empfehlen (zB ILB, HST) und nur alle 6-8 Wochen was dran drehen in Bezug auf Übungen, Wdhs usw. Das Prinzip der Variation eben.
 
zum anderen wächst der Muskel indem er sich auf die von dir gegebenen Reize anpasst.

Er soll sich ja gerade nicht an die Reize anpassen,sondern durch immer neue zum Wachstum stimuliert werden.

An was soll er sich da anpassen?

An nix,warum auch?

Wie soll er sich aber bitte anpassen wenn du ständig neue Übungen, Wiederholungen und Gewichte auswählst?

Das soll er ja gerade nicht,neue Belastungsreize rufen neue Adaptationserscheinungen hevor->z.B. das Wachstum eines Muskels.

Periodisieren wäre da ein Stichwort.

Mfg Del Piero
 
war vorhin zu faul zu antworten aber del piero hats schon übernommen *g*
wenn du schon hier was von HST und ILB erzählst, dann frag ich mich ob du diese sytem üerhaupt verstanden hast!
1+2+3 t ist die logische weiterentwicklung von HST und wie siehts denn da mit anpassung und Übungen aus? ;)
 
Ich verstehe Training nach Gefühl ein bischen anders,d.h an Tagen an denen ich mich mich sehr gut fühle darf es ruhig etwas mehr Gewicht oder ein ein zusätzlicher Satz sein,bei schwachen dementsprechend weniger.

Einfach drauflos trainieren in punkto Übungsauswahl und Satzzahl ist auf Dauer
bestimmt nicht von Erfolg gekrönt,wo ist der Anhaltspunkt für ein weiterkommen?
Ich persönlich bevorzuge einen strukturierten Plan incl.führen eines Trainingslog.

Beste Grüsse

Wotan71
 
Philo84 schrieb:
Ausserdem schließe ich mich meinen Vorrednern an: Training nach Gefühl bedeutet soviel wie "endlich kann ich meinen Lieblingsmuskel (wahrscheinlich Brust/Bizeps) so oft trainineren wie ich Lust habe, und wenn ich keine Lust auf meine Beine/Waden habe, dann lasse ich sie halt mal weg."

Da hast Du was absolut falsch verstanden. Für jeden der einigermaßen bei der Sache ist, sollte klar sein, daß ein Training nach Gefühl nicht ein wahlloses Rumtrainieren ist... :rolleyes:

Einen gewissen Rahmen habe ich mal vorrausgesetzt, weil ich dachte, ich muss nicht dazusagen, daß es klar sein sollte, daß man nicht 5 mal die Woche Brust trainiert...
Stell's Dir so vor: du schreibst alle Muskelgruppen auf nen Zettel und streichst nach jedem Training die gerade trainierten Muskelgruppen durch. Du darfst jede/jede große Muskelgruppe erst dann wieder trainieren, wenn alle anderen durch sind. Sollte eigentlich klar sein?!

Irgendwie scheint einfach nicht klar zu sein, was ich meine...

Ich meine auch nicht, daß ich einmal Bankdrücken mache und einmal Butterfly und beim nächsten mal dann aufm Laufband stehe und das als Brusttraining durchgehen lasse.
Aber wenn ich mal kein Bock auf hartes Bankdrücken habe, lasse ich es eben weg. Und ich habe auch nicht davon gesprochen, daß man sich nach nem Brusttraining ne Woche nicht bewegen kann. Aber 2 Tage später ein Schultertraining kann hart werden. Wenn das bei Dir noch nie so war, hast vielleicht evtl. doch was falsch gemacht :p


wotan71 schrieb:
Ich verstehe Training nach Gefühl ein bischen anders,d.h an Tagen an denen ich mich mich sehr gut fühle darf es ruhig etwas mehr Gewicht oder ein ein zusätzlicher Satz sein,bei schwachen dementsprechend weniger.

Einfach drauflos trainieren in punkto Übungsauswahl und Satzzahl ist auf Dauer
bestimmt nicht von Erfolg gekrönt,wo ist der Anhaltspunkt für ein weiterkommen?
Ich persönlich bevorzuge einen strukturierten Plan incl.führen eines Trainingslog.

Beste Grüsse


Wotan71

Genau so in etwa verstehe ich es auch.
Nur, daß es statt nem Satz mehr oder weniger auch mal ne Übung mehr oder weniger sein darf. Oder mal ne komplett andere Übung. Oder nach dem Rückentraining einfach mal nix mehr und dafür Bizeps am nächsten Tag.

Trainingslog führe ich auch und gewisse Grundübungen gehören in jeden Plan rein. Darum gehts auch nicht, es geht einfach darum, nicht nach einem festen Plan zu trainieren, sondern einen gewissen Rahmenplan am jeweiligen Trainingstag erst "fein zu tunen".
Und ich lasse die Beine an nem Tag, an dem ich absolut null Bock drauf habe lieber weg, und versuche mich fürs den nächsten Tag zu motivieren. Kommt einfach besser und bringt meiner Meinung nach mehr!
 
VincentVega schrieb:
Genau so in etwa verstehe ich es auch.
Nur, daß es statt nem Satz mehr oder weniger auch mal ne Übung mehr oder weniger sein darf. Oder mal ne komplett andere Übung. Oder nach dem Rückentraining einfach mal nix mehr und dafür Bizeps am nächsten Tag.

Trainingslog führe ich auch und gewisse Grundübungen gehören in jeden Plan rein. Darum gehts auch nicht, es geht einfach darum, nicht nach einem festen Plan zu trainieren, sondern einen gewissen Rahmenplan am jeweiligen Trainingstag erst "fein zu tunen".
Das meinst du also mit "Training nach Gefühl".

Das ist aber nichts besonderes, denn so geht jeder erfahrende Sportler vor.

Ich sage immer: "Warum einen starken Tag verschenken oder an einem schwachen Tag alles geben???", d.h. ich höre immer auf meinen Körper und trainiere nach Gefühl.

Das bedeutet wenn ich mich schwächer fühle (was bei jedem mal vorkommt, man hat nicht immer gute Tage), gehe ich nicht auf Rekord sondern trainiere leichter, entweder hole ich mir dann mein Trainingsgefühl über das Volumen, also leichteres Gewicht höhere Umfänge oder ich führe an solchen Tagen einige komplett neue Übungen aus und experimentiere ein wenig herum.

Man sollte also immer sein jeweiliges Training individuell nach seinem Energie-und Kraftvermögen abstimmen.

Wobei es auch hier Ausnahmen gibt.
Ich hatte schon meine besten Trainingseinheiten, wo Rekorde fielen, an Tagen wo ich überhaupt keinen Bock und ein völliges Scheißfeeling hatte.

Meißt schätze ich meine Verfassung erst nach meinem Aufwärmprogramm ein.
Wenn ich mich danach immer noch scheiße fühle, wirds wohl nichts mehr, aber auch da irre ich mich manchmal.

Und ich lasse die Beine an nem Tag, an dem ich absolut null Bock drauf habe lieber weg, und versuche mich fürs den nächsten Tag zu motivieren. Kommt einfach besser und bringt meiner Meinung nach mehr!

Stell's Dir so vor: du schreibst alle Muskelgruppen auf nen Zettel und streichst nach jedem Training die gerade trainierten Muskelgruppen durch. Du darfst jede/jede große Muskelgruppe erst dann wieder trainieren, wenn alle anderen durch sind.

Davon halte ich nichts, man braucht schon eine gewisse Ordnung und Reihenfolge.

Nicht jeder Muskel braucht den selben Wechsel von Belastung-Erholung.

Eine Muskelgruppe kann häufiger belastet werden, weil sie schneller regeneriert, bei andere Muskelgruppen muß man längere Regenerationszeiten einplanen.



Versuche längerfristig die optimalen Zeiträume zu finden, inden du die Wachstumsreize setzt.





Ich habe auch manchmal Tage, an denen ich einfach nicht genug bekomme und richtig Bock auf pumpen habe.
An diesen Tagen hänge ich am Ende der regulären Traininseinheit noch einige Pumpübungen an.

In erster Linie trainiere ich weil es mir Spaß macht und ich mein Training liebe, ja sogar brauche.

Es geht nicht nur immer darum an schlechten Tage das Training zu verkürzen, sonder auch darum an spitzen Tagen sein Training evtl. sogar etwas zu verlängern.



In der Regel gilt: "Was mir Spaß macht, darin bin ich auch gut bzw. werde gut."

Wer sein Training liebt oder zumindest mag, ist schon auf dem richtigen Weg, der Erfolg kommt dann von ganz allein!!!
 
VincentVega schrieb:
Aber wenn ich mal kein Bock auf hartes Bankdrücken habe, lasse ich es eben weg. Und ich habe auch nicht davon gesprochen, daß man sich nach nem Brusttraining ne Woche nicht bewegen kann. Aber 2 Tage später ein Schultertraining kann hart werden. Wenn das bei Dir noch nie so war, hast vielleicht evtl. doch was falsch gemacht :p

Vielleicht hast du aber auch etwas falsch gemacht :p

Dieses "willkürliche" Training verwendet doch auch Markus Rühl. Schaut doch mal in seiner DVD, da sagt er, dass er ne grobe Richtlinie hat, KEIN Log führt, und so trainiert, wie es gerade geht (Umstände, Verfassung, Motivation).

Ich glaube aber nicht, dass hier viele so trainieren können und dabei viel Erfolg hätten. Es fehlt einfach die Erfahrung, wobei ich mich da auch einschließe.
 
stefan. schrieb:
Dieses "willkürliche" Training verwendet doch auch Markus Rühl.


Der spielt aber in einer ganz anderen Liga. Ein Mr. O Teilnehmer der permanent hardcore auf Stoff ist lässt sich meiner Ansicht nach nur schwer mit nem Hobby BBler vergleichen. Und das ist eben genau das Problem (meiner Ansicht nach). Die Leute orientieren sich an den falschen Punkten...aber das kommt jetzt zu weit vom Thema ab...


Aber der Muskel soll sich eben doch Anpassen!!! Wenn er sich nicht Anpassen würde wäre dein Training quasi für´n Arsch!!!
Du setzt im Training Reize, was sich in Mikrotraumen bemerkbar macht, dein Körper passt sich als natürliche Reaktion an diese Reize an, repariert die traumatisierten Gewebe--> Anpassungsreaktion=Hypertrophie! Ganz grob gesagt. Aus diesem Grund sollte möglichst alle 1-4 Trainingseinheiten das Trainingsgewicht gesteigert werden-->Progressive Belastungssteigerung! Ist dies nicht der Fall, sind die Trainingsreize irgendwann nicht mehr überschwellig, somit findet keine Anpassung mehr statt--> Keine Leistungssteigerung mehr. Darauf basiert auch ILB. Ich denke damit kenne ich mich doch ganz gut aus. Bei HST kommen dann eben noch andere Faktoren dazu, also Dinge wie Proteinbiosynthese und deren maximale Stimulation, aber ich denke ich muss das HST Prinzip hier jetzt nicht breit treten...

1+2+3 t kenne ich nicht, lass mich aber gerne belehren ;)
 
Del Piero schrieb:
zum anderen wächst der Muskel indem er sich auf die von dir gegebenen Reize anpasst.

Er soll sich ja gerade nicht an die Reize anpassen,sondern durch immer neue zum Wachstum stimuliert werden.
Muskelwachstum ist die Anpassung! ;)



Eisenfresser01 schrieb:
Ich hatte schon meine besten Trainingseinheiten, wo Rekorde fielen, an Tagen wo ich überhaupt keinen Bock und ein völliges Scheißfeeling hatte.
Das kenne ich. An Tagen, an denen ich eigentlich daheim bleiben wollte, mich dann aber doch dazu durchgerungen habe, ins Studio zu gehen, konnte ich oft höhere Gewichte nehmen, als sonst. :eek:



stefan. schrieb:
Dieses "willkürliche" Training verwendet doch auch Markus Rühl. Schaut doch mal in seiner DVD, da sagt er, dass er ne grobe Richtlinie hat, KEIN Log führt, und so trainiert, wie es gerade geht (Umstände, Verfassung, Motivation).
Dazu muss man aber auch sagen, dass Rühl ein Ausnahmeathlet ist. ;) Wie Du aber bereits gesagt hast, ist da auch 'ne Menge Erfahrung mit im Spiel.



Philo84 schrieb:
1+2+3 t kenne ich nicht, lass mich aber gerne belehren ;)
Ich denke, hier ist 3-2-1 Training gemeint, in dem alle 3 Phasen (Max, HT, KA) in einer Trainingseinheit absolviert werden:
3 Sätze Maximalkraft
2 Sätze HT
1 Satz KA

v.H.
 
van Helsing schrieb:
Ich denke, hier ist 3-2-1 Training gemeint, in dem alle 3 Phasen (Max, HT, KA) in einer Trainingseinheit absolviert werden:
3 Sätze Maximalkraft
2 Sätze HT
1 Satz KA

v.H.

Nein, das ist falsch.
1-2-3+T ist ein Trainingssystem, das von einem Ex-User (fängt mit "S" an und hört mit "m" auf), der hier nicht genannt werden darf, entworfen wurde.
Man trainiert die drei Kraftarten in einer Woche, aber jede TE nur eine Kraftart. Außerdem hat man eine leichte, eine mittlere und eine schwere Woche.
Falls jemand Interesse an diesem System hat, kann er mir eine PM schreiben, da jeder Link sowieso gleich gelöscht/editiert werden würde :)
 
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