Polynomstapler
New member
Es ist mir bekannt, dass dieses Thema hier vor einiger Zeit durchdiskutiert wurde. Ich hatte den Eindruck, dass es dem aktuellen sportmedizinischem Wissensstand entsteht, dass ein Muskelanteil nicht getrennt trainiert werden kann, sondern der Muskel stets als eine Einheit funktioniert.
Wenn man nun aber z.B. den Muskulus trapezius als Beispiel nimmt, der auch aus drei Teilen, deren Faserverläufe sich noch etwas stärker unterscheiden als jene des M. pectoralis major.
Da haben wir den Pars descendens, der für die Elevation verantwortlich ist, den Pars transversa, der für die Retraktion zuständig ist und den Pars ascendens, der für die Depression zuständig ist. (Lassen wir die anderen Funktionen übersichtshalber weg). Nun kann man dieses Anteile ja einzeln kontrahieren und so verschiedene Bewegungen ausführen. Entsprechend sind die einzelnen Muskelanteile ja auch durch verschiedene Übungen unterschiedlich stark trainierbar.
Es ist ja keinesfalls so, dass ein Muskel sich stets als Ganzes kontrahiert, sondern es können einzelne Muskelfasern einzeln angesteuert werden. Laut einem Dozenten soll es sogar Leute geben, die einzelne Segmente des M. rectus abdominis kontrahieren können.
In der Physiotherapie trainiert man bei bestimmten Problemen laut Dozenten auch gezielt einzelne Muskelteile, indem man spezielle Übungen über nur einen ganz kleinen Anteil des möglichen maximalen Bewegungsradius ausführt.
Mittlerweile habe ich zwei Dozenten bei uns an der Uni gefragt, ob man die Anteile des M. pectoralis major speziell trainieren kann. Beide antworteten mit "Ja, natürlich." So soll man den Pars abdominalis ("unterer Brustmuskel") mit Überzügen trainieren können. Beim Bankdrücken würden diese kaum trainiert.
Nun bin ich natürlich etwas verwirrt, wenn mir Unidozenten, die übrigens vom Fach sind, diese Antwort geben.
Ich richte mich v.A. an alle, die stets so starr behaupteten, dass ein gezieltes Training des unteren Brustmuskels nicht möglich sei (Sam Hain, Jeckyll, etc.): Rückt raus mit euren Quellen und Argumenten.
Wenn man nun aber z.B. den Muskulus trapezius als Beispiel nimmt, der auch aus drei Teilen, deren Faserverläufe sich noch etwas stärker unterscheiden als jene des M. pectoralis major.
Da haben wir den Pars descendens, der für die Elevation verantwortlich ist, den Pars transversa, der für die Retraktion zuständig ist und den Pars ascendens, der für die Depression zuständig ist. (Lassen wir die anderen Funktionen übersichtshalber weg). Nun kann man dieses Anteile ja einzeln kontrahieren und so verschiedene Bewegungen ausführen. Entsprechend sind die einzelnen Muskelanteile ja auch durch verschiedene Übungen unterschiedlich stark trainierbar.
Es ist ja keinesfalls so, dass ein Muskel sich stets als Ganzes kontrahiert, sondern es können einzelne Muskelfasern einzeln angesteuert werden. Laut einem Dozenten soll es sogar Leute geben, die einzelne Segmente des M. rectus abdominis kontrahieren können.
In der Physiotherapie trainiert man bei bestimmten Problemen laut Dozenten auch gezielt einzelne Muskelteile, indem man spezielle Übungen über nur einen ganz kleinen Anteil des möglichen maximalen Bewegungsradius ausführt.
Mittlerweile habe ich zwei Dozenten bei uns an der Uni gefragt, ob man die Anteile des M. pectoralis major speziell trainieren kann. Beide antworteten mit "Ja, natürlich." So soll man den Pars abdominalis ("unterer Brustmuskel") mit Überzügen trainieren können. Beim Bankdrücken würden diese kaum trainiert.
Nun bin ich natürlich etwas verwirrt, wenn mir Unidozenten, die übrigens vom Fach sind, diese Antwort geben.
Ich richte mich v.A. an alle, die stets so starr behaupteten, dass ein gezieltes Training des unteren Brustmuskels nicht möglich sei (Sam Hain, Jeckyll, etc.): Rückt raus mit euren Quellen und Argumenten.