Als Folge eines Lärmtraumas ist das möglich. Wenn kein HWS- Problem dahintersteckt, wie Skyguide schon sagte, gibt es keine richtige Therapiemöglichkeit. Auch die Infusionen sind meist erfolglos, egal nach welchem Schema sie durchgeführt werden. Auch andere Substanzen haben meist nicht den gewünschten Erfolg.
Es ist i. A. auch so, wie Du es beschreibst, daß es bes. dann auffällt, wenn wenig Umgebungsgeräusche da sind. Durch die Ümgebungsgeräusche wird das Piepen maskiert. Darauf beruht auch das Prinzip eines Tinnitusmaskers. Das ist ein kl. Gerät, das ein Hörgeräteakustiker anpaßt, ähnlich wie ein Hörgerät. Dieses Gerät generiert eine Ton, der das Piepen überdeckt, also maskiert. Ob so etwas für Dich in Frage kommt, muß ein Arzt nach entsprechender Untersuchung entscheiden.
Weiter gibt es die Retraining Therapie, hier wird ein sog. Softmasker eingesetzt, welcher ein Rauschen produziert und das Piepen nicht vollständig überdeckt, im Gegensatz zum oben beschriebenen Tinnitusmaskers. Sinn u. Zweck ist, den Kontast zw. diesem Piepen und dem produzierten Rauschen so weit zu reduzieren, daß sich das Gehirn an dieses Rauschen zu gewöhnen. Der Tinnitus tritt dabei in den Hintergrund. Es wird also eine Art "Gehirnprogrammierung" durchgeführt. Ich würde einen HNO-Arzt darauf ansprechen.
jeckyll