Tiefe Kniebeugen - doch eine höhere Belastung?

-Pat-

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Hallo!

Ich hab gerade diesen Thread in einem anderen Forum gefunden: Klick mich!

Es geht mir hauptsächlich um die Kommentare von "Magma", er vertritt ja eine ganz andere Ansicht als die meisten hier: Also was sagt ihr dazu? (v.a. Leute, die sich mit dem Thema auseinander gesetzt haben)

Grüße
-Pat-
 
A

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Re: Tiefe Kniebeugen - doch eine höhere Belastung?
Hallo!
Ich hab jetzt nur die erste Seite durch, da ich mich nicht extra anmelden wollte, aber zum Thema selbst kann ich eh nur aus eigener Erfahrung sprechen.

Ich mach Kniebeugen so weit runter, bis der Oberschenkel FAST in der Waagerechten ist. Alles was drunter ist, spür ich im Knie.
Und mit der fast waagerechten Ausführung hab ich bis jetzt die besten Ergebnisse erzielt, bzw. es auch am besten gespürt und zwar in den Muskeln und nicht in den Knien.

So meine Erkenntnis.

Mfg, Daniel
 
mach mal kb mit freiem oberkörper vorm spiegel. Du wirst sehen, dass ab einer gewissen 'grenze' dein becken einknickt und du somit einen buckel machst. Über diese grenze würd ich dw auch nie gehn... Lg
 
@blubber boy

Ich hoffe, du meinst nicht mich! Ich achte sehr auf meine Ausführungen und da knickt gar nix ein...
 
das becken knickt ab einem gewissen winkel immer weg. Kann man zwas 'wegtrainieren' aber das ist nur für strongmen sinnvoll. Ich komm bis 95grad runter.
 
hab mir nur den ersten post durchgelessen. stimmt soweit, rein mechanisch ist der druck unter der kniescheibe bei ca. 90 grad am hoechsten.
es ist allerdings deutlich besser diesen punkt fluessig zu durchqueren als hier die bewegung zu stoppen.
ausserdemn kann man bei der tiefen beuge deutlich weniger gewicht verwenden dadurch relativiert sich das mit der hoeheren belastung auch wieder.
des weiteren wird durch die tiefe beuge der beinbizeps besser trainiert was wiederrum zu einer grundsaetzlichen entlastung des kniegelnks fuehrt.
 
@Blubber Boy:

Das Wegknicken des Beckens liegt an fehlender Flexibilität in den Beinbeugern und der Hüftmuskelschlinge.

Außerdem gibt sich das meistens bei hohem Gewicht von selbst wieder, sprich bei richtigem Arbeitsgewicht.
 
hab mir nur den ersten post durchgelessen. stimmt soweit, rein mechanisch ist der druck unter der kniescheibe bei ca. 90 grad am hoechsten.
es ist allerdings deutlich besser diesen punkt fluessig zu durchqueren als hier die bewegung zu stoppen.
Er meint aber -->
dieser 90 Grad Punkt ist nicht gefährlich, magisch oder sonstwas. Es ist halt nur der Wendepunkt, weil ab da die Kräfte mehr und mehr ins Gelenkinnere wandern...Entscheidend für die Belastung der Kniegelenke ist der Vektor also die Zugrichtung der wirkenden Kräfte. Die sind mit zunehmenden Kniewinkel immer ungünstiger!
 
Mal den ganzen Hebelkram außer Acht gelassen wirkt auf Grund der Anatomie des Kniegelenks immer eine Normalkraft auf die Kniescheibe. Das ergibt sich daraus das sie von Bändern oben und unten gehalten in statischer Position gehalten wird und sich deren Zugkräfte zu einer resultierenden Vereinen die senkrecht auf der Kniescheibe steht.

Bei 90° Beugung hätte diese Resultierende einen Winkel 45°, in vollständiger Hocke würde sie knap über 50° kommen schätze ich.

Jetzt ist nur relevant wie groß die Auflagefläche der Patella untern diesem Winkel ist-. Hab grad kein Anatomie Buch zur Hand. Aber ich meine sie ist größer als bei 45° ;)
 
Da studier ich Maschinenbau im 4. Semester und kann garnicht folgen :D:D:D

Also ich gehe nicht bis über 45° ... ich mache vorher Stopp und gehe wieder hoch.
 
A

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Re: Tiefe Kniebeugen - doch eine höhere Belastung?
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