Stretching Artikel auf Kurt´s HP

Dehnen ist eine Form von

Muskelerwärmung, allerdings
eben sehr umstritten. Es gibt genau
so viele Erkenntnisse dafür, als dagegen.

lg Angi
 
auch nicht zum Thema, aber

Du bist in einer Wohnheimleitung
(wie Du schreibst)tätig. Sind da alle Deiner
Meinung?
Selbst die Wohnheimregeln, stellen Leute
in Frage, weil sie in einigen Regeln keinen
positiven Sinn sehen, oder? Diese sind
doch aber auch auf Herz und Nieren geprüft!

Sollen hier alle nur Hurra schrein und den
Bückling machen, selbst wenn einige Dinge
in der Praxis ganz anders aussehen, als hier
Glauben gemacht wird, dass kann nicht der
Sinn der Sache sein.
Ein Forum ist immer ein Gedankenaustausch
und dabei sollte man auch auf andere Aussagen
mit fachlicher Argumentation reagieren.
Das heißt auch, dass man mal dumm rumquasseln
kann, es muß nicht alles tot ernst behandelt
werden. Aber Dinge die "TOD" ernst sind, die sollten
nicht einfach mit dummen Bemerkungen abgehakt werden.
Wo bitte steht denn, dass wir alle einer Meinung über
wissenschaftliche Erkenntnisse sein müssen?

lg Angi
 
Re: auch nicht zum Thema, aber

Hallo Angi,

mir gehören die Wohnheime, und die Regeln, die ich hier aufstelle, müssen eingehalten werden, sonst können die Gäste gehen. Da ich immer (seit 5 JAhren) sehr gut besucht bin, können diese Regeln nicht so verkehrt sein. Aber Angi, das ist doch nun hier vollkommen fehl am Platz. Die Disskussionen über: ich kann Kurt nicht leiden, Du bist verblödet, Du bist Theoretiker u.s.w., sind doch echt langsam langweilig. Und seit Tagen ließt man fast nichts anderes, wenn bestimmte Personen teilnehmen. Du ich will hier niemanden zu nahe treten, Ihr könnt hier echt tun was Ihr wollt.

Ich habe durch dieses Forum und vor allem von Thomas und Kurt viel gelernt. Ich höhre mir auch Meinungen an, lese sie hier auch durch, aber wenn es dann Konkret werden soll, dann doch lieber Erfahrung mit Grundlagenwissen gepart. Internisten, Sportmediziner geben mir wichtigste Infos, und Erfahrungen von anderen Sportlern können das unterstreichen oder sie geben andere Erfahrungen wieder. Ich werde dann sicher drüber nachdenken und sondieren was gut für mich ist. Aber wenn Grundlagen fehlen, kann nicht viel gutes bei rumm kommen, wenn man seine Erfahrungen über alles stellt.

Diese Erfahrung musste ich machen, als ich mich einem Fitnesstrainer in Berlin anvertraute. Aber damit muß ich zurechtkommen und es ist kein Grund hier ewig nur Beleidigungen zu posten, nur weil ich von Fitnestrainern ohne med. Grundlagenwissen nichts mehr halte.
 
Gegenfrage; wer beleidigt hier im Forum

die Leute?
Eine geordnete Diskussion ist nicht
durch meine permanent wiederkehrenden
5 Worte nicht zu stande gekommen, das
war eben Kurt. He, der Junge ist ein fachlich
gut quallifizierter Arzt, aber kein GOTT, der
das alleinige Anrecht auf Bildung hatte und
damit auch alle krumm und lang heißen darf,
die gegenteilige praktische Erfahrungen haben?
Ich bin kein gläubiger Mensch, deshalb glaube
ich nicht, sondern stelle Erfahrungen, die die
vorhandene Theorie bestätigen immer in den
Vordergrund.
Ich habe durchaus Respekt vor Fachwissen,
aber woran macht ihr das fest, an einem
Dr. Titel? (nicht gegen Kurt, sondern allgemein)


lg Angi
 
Re: weder noch

zu 1)
Ihr meint ja immer, das Forum besteht nur aus Laien in fast jeder Hinsicht. Du vergisst aber, dass sich so manch einer auch in technischen Dingen und insbesondere mit Datenbanken etc. besser auskennt als Du. Was willst Du uns mit Deinem technischen Fehler sagen? Normalerweise ist es nicht möglich, unter einer anderen Identität zu posten als unter seiner eigenen. Durch den Primärschlüssel und der Anmeldeprozedur sollte die Identität eindeutig sein. Ist es nicht vielleicht so, dass Kurt unter Deinem Login gepostet hat? Dies wäre eine plausible Erklärung.

Nein, niemand außer mir kennt mein Login. Wie gesagt, ich weiß nicht, woran es lag und es lohnt sich meines Erachtens nicht, eine Erklärung zu finden, so lange das Problem nicht öfter auftaucht. Dass mir andere in datenbanktechnischen Fragen überlegen sind, weiß ich. Ich bin ja auch Sportwissenschaftler, kein Programmierer. Wenn ich mit einem Experten auf diesem gebiet eine rechthaberische Diskussion beginnen würde, bei der ich "meine Meinung" zu dem Thema durchsetzen wollte, dann würde ich den gleichen Fehler machen, wie jemand, der ohne fachliches Hintergrundwissen mit mir über Energiebereitstellung diskutiert.

zu 2)
Dagegen gibt es nichts Nachteiliges zu sagen. Es gibt aber auch Leute außer Euch beiden, denen ebenfalls wissenschaftliches Denken und Handeln nicht fremd ist, die hier aber unnötigerweise (oder unfairerweise?) nieder gemacht werden.

Das ist völlig richtig. Jemand der sich auf einem Gebiet gut auskennt und auf der Basis fundierter Erkenntnisse ratschläge gibt, wird hier auch nicht niedergemacht. Ich habe es mir lediglich zum Ziel gemacht, solche Aussagen zu widerlegen, die nach aktuellem Wissensstand als falsch gelten. Ich bin der Meinung, der Großteil unserer Forenbesucher erwartet von uns, hier wahre Informationen zu finden. Von gut gemeinten, nett ausgedrückten Ratschlägen hat niemand etwas.

zu 3)
Das ändert nix an meiner Aussage. Wenn jemand auf der Grundlage von evidence based Erkenntnissen informiert, dann ist davon auszugehen, dass er zu einer bestimmten Frage dasselbe erzählt wie ich. Gibt es einen Widerspruch, dann hat einer Unrecht. Sollte ich derjenige sein, dann gebe ich natürlich zu, bestimmte Arbeiten und Forschungslinien zu einem Thema nicht gekannt oder verstanden zu haben. Da ist nix dabei. Ich wehre mich nur dagegen, dass andere im Stile einer politischen Debatte ihre persönliche Ansicht (i.S. von Vermutung) gegen fundiertes Grundlagenwissen stemmen wollen, nur um einen persönlichen erfolg gegen mich oder Kurt einzufahren. Dass ich nicht zu allem in der Sportwissenschaft etwas weiß, ist völlig klar. Daraus mache ich kein Geheimnis. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich das jemals behauptet habe und Kurt meines Wissens auch nicht.

zu 4)
Worthülsen bzgl. FAQ: Damit bestichst du nicht gerade in Präzision in der Formulierung. Worauf willst du hinaus? Was meinst du mit Licht, welches auf mich geworfen wird?

state-of-the-art
bedeutet eigentlich auf dem neuesten Stand der Technik. In diesen Fragen geht es weniger um Technik, sondern um eine sich permanent weiter entwickelnde Befundlage. unter state-of-the-art Information verstehe ich eine Wissensvermittlung, die zum betreffenden Thema auf dem dem aktuellen Stand der Forschung fußt.

Thomas

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keine konkrete Kritik

In Antwort auf:

dass sowohl Thomas als auch Kurt in mehreren Bereichen eben nicht so viel Bescheid wissen, wie sie hier vorgeben.

Du provozierst auf polemische Art und Weise und wirst nicht konkret. Auf welchem Gebiet gebe ich vor etwas zu wissen und werde diesem Anspruch nicht gerecht? Nenne konkrete Beispiele, wenn du dich hier schon präsentieren willst.

Thomas

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Re: die Aussagen stammen aber

In Antwort auf:

Unwahr = Lüge
Sagen wir mal so, unwahr beinhaltet keinen Vorsatz. Dass du hier schon allzu oft Ratschläge gegeben hast, die in der Sache falsch sind, ist kein Geheimnis. Du wurdest dann auch meistens zum Wohle desjenigen, der ursprünglich gefragt hat, korrigiert. Was hat das mit Sekte zu tun?

Alleine in diesem Posting ist schon wieder ein Logikfehler. Du beschreibst einen kausalen Zusammenhang. Demnach sei die Tatsache, dass Bänder aus kollagenem (straffem) Bindegewebe bestehen, der Grund dafür, dass Dehnen keinen Schaden anrichtet. Wie kommst du darauf? Stell dir mal vor, ein Sportler würde trainings- oder wettkampfvorbereitend seine Bänder dehnen, etwa sein Sprunggelenk bis zur Schmerzgrenze supinieren oder Kniedistorsionen provozieren, um seine Kreuzbänder zu dehnen...schaden kann´s ja nicht deiner Aussage nach, schließlich sind die Bänder ja aus Bindegewebe.

Ich will hier jetzt nicht klugscheißen oder dir zu nahe treten, sondern dich lediglich etwas dafür sensibilisieren, welche Verantwortung man übernimmt, wenn man anderen Menschen trainings und damit einhergehend gesundheitsrelevante Ratschläge gibt.

Thomas

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aus empirischer Sicht nicht

auch hier muss ich widersprechen:

Es gibt Untersuchungen, die eindeutig belegen, dass durch Dehnen Muskelkater verstärkt bzw. erst provoziert wird (s. Wiemann), aber nicht eine einzige, die die Notwendigkeit des Dehnens im Rahmen von Aufwärmen deutlich herausstellt.

Nicht verwechseln: Wir wissen, dass durch Dehnen die Beweglichkeit erhöht wird, und zwar kurz- und langfristig. Für manche Sportler ist das notwendig. Die Annahme, Dehnen wirke verletzungsprophylaktisch oder ist ein wichtiger Teil des Aufwärmens, ist niemals bestätigt worden nud reine Vermutung. Wenn ein Sportmediziner sagt:" Die Ursache für Ihren Muskelfaserriss liegt darin, dass Sie unmittelbar vor der Belastung nicht gedehnt haben", dann ist diese Aussage nicht mit dem aktuellen Stand der Dehnforschung vereinbar.

Thomas

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oki doki

kausaler Zusammenhang- steht für Dich
für begründeder Zusammenhang, ich hab aber
nichts begründet. Nicht einmal das angedeutet,
was Du hineininterpretierst und das als
Sportwissenschaftler, das ist schon arg.

Immer in Bezug auf das Dehnen betrachtet,
bin ich für ein solches, um eben das Risiko
Bänder zu zerren e.t.c. zu minimieren.
Deine Ausführungen(Traumdeutung) nur weil ich näher
auf die Beschaffenheit der Bänder eingegangen bin,
ist schon etwas extrem, was Du daraus schlußfolgerst
ebenso.
Ich hab so etwas nie behauptet, aber wenn Du solche
Sachen in meine Bänderbeschreibung hineinlegst und Du
damit Leute meinst aufzuklären, dann mach ruhig.

So lange es dieses Für und Wieder in Bezug auf
die Richtigkeit des Dehnens, von Seiten der Fachwelt
gibt, sag uns wonach wir uns richten sollen?
Welche Literatur findest Du perfekt?
Ich bin gespannt.

lg Angi
 
Oje

geht aus diesem Posting etwa ein Geltungsbedürfnis hervor?

Keine Angst, dass Hookesche (schreibt man übrigens mit e nach Hook) Gesetz ist mir geläufig und dass die relative Dehnung der Quotient aus Längenänderung und Ausgangslänge ist weiß ich noch dunkel aus dem Physik Grundkurs in der Schule. Die relative Dehnung und die materialspezifische Elastizitätskonstante sowie die Spannung kann ich ins Verhältnis setzen. Dafür müsste ich ins Physikbuch gucken, wofür ich zu faul bin. Jedenfalls traue ich mir durchaus zu, diese Formel nach der Längenänderung unfallfrei aufzulösen, allerdings ist es aus Sicht der Dehnforschung nicht wirklich relevant.
Dehne ich einen Muskel in vivo, dann erhalte ich eine Kraft- Längenkurve, die mit der von Gummi absolut keine Ähnlichkeit hat. Vielmehr zeigt sie zunächst nur geringe Anstiege und aber einer Länge von etwa 100% einen exponentiellen Anstieg. Das hängt damit zusammen, dass mehrere verschiedene plastische, parallel- und serienelastische Elemente im Bewegungsapparat an der messbaren Spannung, die einer passiven Dehnung entgegengesetzt wird, beteiligt sind.

Sollte also dieses Posting tatsächlich aus fachlicher Neugier und nicht aus Profilierungssucht, dann kannst du dir zu diesem Thema mal Klee/Wiemann 2000 durchlesen. (Bei der Jahreszahl bin ich mir nicht ganz sicher)

Thomas

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Re: Dehnen ist eine Form von

Das würde mich echt interessieren. Was dagegen? Ich laufe nur noch und am anfang jeder Tour immer sehr langsam, weil ich dachte ich muß mich "erwärmen". Gerade jetzt im Winter. Was sagst Du dazu. Ist das Quatsch? Habe mich wieder vergessen anzumelden.

Gruß Rebecca
 
Re: oki doki

In Antwort auf:

kausaler Zusammenhang- steht für Dich
für begründeder Zusammenhang, ich hab aber
nichts begründet. Nicht einmal das angedeutet,
was Du hineininterpretierst und das als
Sportwissenschaftler, das ist schon arg.
Du benutzt die kausale Präposition "da", ergo ist dies ein kausaler (durch Begründung geknüpfter) Zusammenhang. Jetzt schreibst du, du hast nichts begründet und ich würde das hinein interpretieren. Möglicherweise hast du es anders gemeint. Wenn du es aber so schreibst, dann führt das sicher nicht nur bei mir zur Verwirrung.

Thomas

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Re: Dehnen ist eine Form von

Hallo Rebecca,

Dehnen dient primär der unmittelbaren sowie langfristigen Erhöhung der maximalen Bewegungsreichweite. Es wird zwar durch ausgiebiges Dehnen auch die Durchblutung etwas erhöht, doch erkauft man sich diese Mehrdurchblutung sehr teuer, d.h. mit hohen mechanischen Spannungen.
Ballistisches also federndes Dehnen kann auf neuronaler Ebener unmittelbar folgende Reaktivkraftleistungen positiv beeinflussen, es ist aber darauf zu achten, dass es nicht zum Creeping-Phänomen kommt (zu diesem Begriff findest du einige Postings im Archiv)

Soll man vorm Laufen Dehnen?

Nein, nicht wirklich. Unabhängig davon musst du dich vor einer niedrig intensiven Grundlagenausdauereinheit nicht aufwärmen, zumindest nicht aus Sicht der Verletzungsprophylaxe. Aus energetischer Sicht ist es ratsam, langsam mit dem Lauftempo hochzufahren, damit der Körper seinen Stoffwechsel langsam an den erhöhten Energiebedarf anpassen kann.

Aber dennoch macht Dehnen zur Erhöhung und Erhaltung der Beweglichkeit Sinn. Wenn du z.B. dreimal pro Woche läufst und keine Zeit findest, eine eigene Dehneinheit zu machen, dann musst du Laufen und Dehnen miteinander koppeln. Ich würde dann die Muskulatur durch einen fünfminütigen Trab etwas erwärmen und dann das Dehnprogramm durchführen, anschließend laufen. Unmittelbar nach dem Laufen kann Dehnen durch die hohen Spannungen Muskelkater verstärken, besonders dann, wenn es durch Beragbläufe oder Tempoeinlagen schon zu kleinen Mikrorissen in den Z-Scheiben der Muskelzellen gekommen ist.

Ganz wichtig: Solltest du dir eine Muskelverletzung zuziehen, die über einen normalen Muskelkater hinausgeht, etwa Zerrung oder vielleicht sogar einen Riss, dann ist Dehnen absolut tabu.

Gruß und viel Spaß beim Laufen,
Thomas

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stimmt!

Da gebe ich Dir Recht, es sorgt aber "nur"
bei wissenschaftlich geprägten Menschen
zu einer anderen Deutung. (bitte nicht negativ
werten)
Nimm nur mal Deine Gedankengänge, ein
fachlich nicht ausgebildeter Freizeitsportler,
würde nie auf diese Deine Schlußvolgerung
kommen, weil er da keinen Zusammenhang sieht!
Lediglich jemand, der Dein fachliches Hintergundwissen
hat, kann da einen Zusammenhang hineinlegen!
Frag mal ganz normale Besucher von Fitness-Studios,
wo sich das Kreutzband befindet, einer von 10nen gibt
Dir die richtige Antwort.(nur als Beispiel)

Aber nochmals zur Literatur, da hast Du mir keinen
Rat mitgegeben, heißt das, Du bist in Bezug auf
das Dehnen auch unschlüssig.
Ist beim Dehnen nicht der wichtigere Faktor, dass
man dies richtig tut, als vielmehr, ob Dehnen richtig ist?

lg Angi
 
*Vollverwirrung*

empirischer Sicht-auf Erfahrung beruhend - genau da
setze ich immer an und werde jedes mal als
"Dummschwätzer" hingestellt, denn es fehlen ja die
reinen wissenschaftlichen Fakten.
Thomas, wenn es eine unumstößliche Antwort mit
Fakten und Daten gibt, wo ?
z.B. bei "Stretching-das Expertenhandbuch,
Haug/Heidelberg- 1997, dort heißt es, " Nur
wenige Untersuchungsergebnisse zu dieser Frage
können heute als gesichert angesehen werden, d.h.
es liegen selbst der Wissenschaft zu diesem Thema
noch sehr wenig und uneinheitliche Ergebnisse vor."

Schlußvolgerung?

lg Angi
 
Kleine Bibliografie zum Thema Dehnen

In Antwort auf:

Thomas, wenn es eine unumstößliche Antwort mit
Fakten und Daten gibt, wo ?
Na dann viel Spaß beim Stöbern. Die meisten Arbeiten sind übrigens neuer als 1997. Es hat sich in der Dehnforschung seit Kathrin Albrechts Expertenhandbuch einiges getan:

Dietrich, L./Berthold, F./Brenke, H.: Muskeldehnung aus sportmethodischer Sicht. In: Medizin und Sport 25 (1985), 52-57.
Freiwald, J.: Dehnen - ist ein Paradigmenwechsel notwendig? Vortrag anlässlich der 3. Tagung der dvs-Sektionen Biomechanik, Sportmotorik und Trainingswissenschaft 1998 in Darmstadt.
Freiwald, J.: Stretching - Möglichkeiten und Grenzen. Therapeutische Umschau 55, 4 (1998) 267-272.
Freiwald, J., Engelhardt, M., Jäger, M., Gnewuch, A., Reuter, I., Wiemann, K., Starischka, S.: Dehnung - genügen die bisherigen Erklärungsmodelle? Sportverletzung - Sportschaden. 12, 6 (1998) 54-59.
Friede, M./ Kuciej, Z.: Der Einfluß des Dehnens auf die Schnellkraftleistung im Dehnungs-Verkürzungszyklus beim Vertikalsprung. (Unveröffentlichter Projektbericht). Darmstadt: Institut für Sportwissenschaft 2000
Fürst, D. O.: Titin, ein molekalarer Gigant regiert im quergestreiften Muskel. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin (1999). 50, 218 - 222.
Henning, E./Podzielny, S.: Die Auswirkung von Dehn- und Aufwärmübungen auf die Vertikalsprungleistung. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin 45 (1994), 253-260.
Jöllenbeck, T. / Wiemann, K.: Filamentäre Quellen der MuskeI-Ruhespannung und die Behandlung muskulärer Dysbalancen.
Klee/Wiemann: Zur Problematik des Dehnens in der Gymnastik - theoretische und experimentelle Überlegungen. PDF-Datei
Klee, A. / Wiemann, K. / Jöllenbeck, T.: Meßstation zur Erfassung des Dehnungswiderstandes, der Viskosität sowie dynamischer und statischer Kraftparameter in vivo. In: WIEMEYER, J. (Hrsg.): Forschungsmethodische Aspekte von Bewegung, Motorik und Training im Sport. 3. gemeinsame Tagung der dvs-Sektionen Biomechanik, Sportmotorik und Trainingswissenschaft, 17. - 19.09.98, Darmstadt. (1999) (im Druck).
Künnemeyer, J./Schmidtbleicher, D.: Entwicklung der Gelenkbeweglichkeit durch RNS. In: Sportverletzung Sportschaden 11 (1997), 106-108
Loy, R.: Schluß mit den Aufwärmriten vor dem Sport. In: Fußballtraining (2000) 11/12, 18-22 Markmann, M.: Beweglichkeitstraining. Kinder und Jugendliche. In: Magglingen 55 (1998) 4, 12-14.
Müller, C./ Waldmann, V.: Der Einfluß des Dehnens auf die Schnellkraftleistung im Dehnungs-Verkürzungszyklus beim Vertikalsprung. (Unveröffentlichter Projektbericht). Darmstadt: Institut für Sportwissenschaft 2000
Ott, H./Schönthaler, S./ Ohlendorf, K./ Kindermann, W./ Schmidtbleicher, D.: Forschungsprojekt: Auswirkungen von Beweglichkeitstraining auf neurophysiologische (Teil1) und biochemische Variablen (Teil 2)
Quelle: BISp Jahrbuch 1999 S. 93 - 100
Schönthaler, S.R./ Ohlendorf K./ Ott, H./Meyer, T./ Kindermann, W./ Schmidtbleicher, D.: Biomechanische und neurophysiologiscIle Parameter zur Erfassung der Dehnbarkeit von Muskel-Sehnen-Einheiten. In: Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin 49 (1998) 81 223-230.
Ullrich, K./ Gollhofer, A.: Physiologische Aspekte und Effektivität unterschiedlicher Dehnmethoden. In: Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin 45 (1994) 91, 336-345.
Viidik, A.: Elastomechanik histologischer Gewebe. In: Cotta, H./ Krahl, H./ Steinbrück, K. (Hrsg.): Die Belastungstoleranz des Bewegungsapparates. Stuttgart 1980, 124-136
Wiemann, K. In: Carl/Mechling/Quade/ Stehle (Hrsg.): Krafttraining in der Sportwissenschaftlichen Forschung. Köln 1995, S. 84-124.
Wiemann, K., Leissner S.: Extreme Hüftbeugefähigkeit von Turnern - Sind längere ischiokrurale Muskeln die Ursache? TW Sport und Medizin. 8 (1996) 2, 103-108.
Wiemann, K.: Effekte des Dehnens und die Behandlung muskulärer Dysbalancen. In: Siewers, M., Muskelkrafttraining. 2000. Bd. 1: Ausgewählte Themen. Alter, Dehnung, Ernährung, Methodik (S. 95-120).
Wiemann, K./Klee, A.: Dehnen und Stretching - Effekte, Methoden, Hinweise für die Praxis. In: Sportpraxis 40 (1999) 3, 8-12 (a). In: Sportpraxis 40 (1999) 4, 37-41(b).
Wiemann, K./ Klee, A./ Stratmann, M.: Filamentäre Quellen der Muskel-Ruhespannung und die Behandlung muskulärer Dysbalancen. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin 44 (1998), 4, 111-118.
Wiemann, K. / Fischer: Ruhespannung und Muskelkater. Sportwissenscbaft 27, (1997. S. 428 436).
Wiemann, K./ Kamphövner, M.: Verhindert statisches Dehnen das Auftreten von Muskelkater nach exentrischem Training? Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin 46 (1995), 411-421.
Wiemann, K./ Klee, A: Die Bedeutung von Dehnen und Stretching in der Aufwärmphase vor Höchstleistungen 4/5. 2000 in leistungssport (Literaturliste interessant)
Wiemann, K.: Beeinflussung muskulärer Parameter durch unterschiedliche Dehnverfahren. In: HOSTER, M./NEPPER, H.-U. (Hrsg.): Dehnen und Mobilisieren. Waldenburg 1994b, 40-71.
Wiemann, K.: Muskeldehnung und Stretching. In: ZICHNER, L./ENGELHARDT, /FREIWALD, J.: Die Muskulatur Sensibles, integratives und meßbares Organ. Rheumatologie - Orthopädie. Bd. 3. Wehr 1994a, 211-230.
Wiemann, K./ Klee, A.: Muskeldehnung zur Leistungsverbesserung im Sprint. Unveröffentlichter Forschungsbericht, Bundesinstitut für Sportwissenschaft Köln 1992.
Wiemann, K.: Präzisierung des LOMBARDschen Paradoxons in der Funktion der ischiocruralen Muskeln beim Sprint. Sportwissenschaft 21(1991b), 4, 413-428.
Wiemeyer, J.: Beweglichkeitstraining im Sport. In: SINGER, R. (Hrsg.): Neuere Aspekte des Konditionstrainings. Darmstadt 2001 121-155 (a)
Wiemeyer, J.: Der zielgerichtete Einsatz von Auf- und Abwärmen im Sport. In: SINGER, R. (Hrsg.): Neuere Aspekte des Konditionstrainings. Darmstadt 2001, 157-171 (b)
Wiemeyer, J.: Stretching - eine sinnvolle Vorbereitungsmaßnahme im Sport? Kritische Diskussion kurz-, mittel- und langfristiger Effekte statischen Dehnens. 2001. Spectrum der Sportwissenschaften.
Wiemeyer, J./ Albrecht, K.: Dehnen, unverzichtbar, nutzlos oder gefährlich? pdf-Manuskript (2000)
Wiemann, K.: Beeinflussung muskulärer Parameter durch ein zehnwöchiges Dehnungstraining. Sportwissenschaft 21 (1991a), 3, 295-306.
Wydra, G./Schneider, K.: Auswirkungen verschiedener Entspannungsverfahren auf die Veränderung der Befindlichkeit. Universität Saarland 2001. Homepage Downlaod (pdf-Datei: wellness.pdf) (im Druck)
Wydra, G.; S. Glück; K. Roemer: Kurzfristige Effekte verschiedener singulärer Muskeldehnungen. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin 50 (1999). S. 10-16.
Wydra, G./Glück, S.: Dynamisches Dehnen in der Sporttherapie? Gesundheitssport und Sporttherapie 2000 (im Druck).
Wydra, G.: Stretching - ein Überblick über den aktuellen Stand der Forschung. Sportwissenschaft 27 (1997), 4, 409-427
Wydra, G./Bös, K./Karisch, G.: Zur Effektivität verschiedener Dehntechniken. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin 42 (1991), 9, 386-400.
Glück, S./ Gölkel, B./ Schwarz, M./ Wydra, G.: Veränderung spezifischer Parameter verschiedener Formen des Dehnens. pdf-Manuskript. www.uni-saarland.de (2001)


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Muskelerwärmung

Hallo Thomas,
ich habe nie irgendwelche Dehnübungen gemacht. Ich hatte auch die Nachricht von Angi nicht richtig gelesen. Ich laufe langsam los um meine Muskulatur zu erwärmen. Gerade im Winter habe ich immer das Gefühl, ich bin steif wie ein brett wenn ich los laufe. Und dadurch das Gefühl, wenn ich irgendwie falsch auftrete, ich könnte mir eine Zerrung holen. Ich laufe besser, wenn ich es ganz langsam angehe um dann nach ca. 5 min schneller zu werden. Wie gesagt ich habe das Posting von Angi falsch gelesen. Da Sie auf eines von meinen reagierte, dachte ich Sie meint, das Muskelerwärmung umstritten sei. Dehnübungen habe ich eigendlich nie gemacht. Vielleicht in den 2 Jahren meiner "Laufzeit" 5 oder 6 mal. Ich sah es eigendlich nie ein. Wozu sollte ich "Dehnen" ?
 
schön! Und wo ist die "unumstößliche Erkenntniss"

Vielmehr geht es hier "Einer gegen den Anderen"!

Aber einige kenne ich noch nicht, da bin ich
gespannt drauf, nur werde ich wieder Darstellung
und Gegendarstellung, Erkenntnis gegen erneute
Erkenntnis u.s.w. finden, damit bin ich nicht zufrieden
und ich werde es nie sein.

Die Versuchsgruppen sind auch immer Sportartabhängig,
schon deshalb kann und wird es hier nie eine
einheitliche Lösung geben, deshalb sollte man "Dehnen"
auch nicht verallgemeinern, es gibt kein Ja oder Nein, sondern
nur ein Vielleicht. Vielleicht schützt es vor Verletzungen in
manchen Bereichen der sportlichen Betätigung und in
anderen wiederum ist es nicht notwedig, dass sollte dann
aber auch individuell angewandt werden und nicht verallgemeinert.

lg Angi
 
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