Schulter OP ... wirklich nötig?!

storm_66

New member
Hallo!

Möchte mich mal kurz vorstellen:

komme aus dem südlichen niederösterreich und trainiere bereits seit über 20 jahren.

seit ca 10 jahren quält mich immer wieder meine bizepssehen. mal ein programm wo sie sich gar nicht meldet, mal wo´s wieder mehr schmerzt ...

seit ca 1/2 jahr ist es aber anders. die schmerzen gehen nicht mehr weg, werden schlimmer. von er typischen bizepssehnenstelle (innenseite) zieht sich der schmerz über die schulter und dann wieder runter richtung ellenbogen.

es gibt mitlerweile kaum noch eine übung die ich schmerzfrei absolvieren kann.

auch das aufstehen aus dem bett, das hochheben meiner tochter, alles bereitet mir probleme.

arzt nr 1 meinte nach einer pause und das kleben eines pflasters wird es sich wieder normalisieren

arzt nr 2 hat mir über 2 wochen spritzen gegeben ... genial: die schmerzen waren komplett weg ... 2 tage nach der letzten spritze aber wieder voll da

arzt nr 3 war gestern dran:

sportarzt, ist bekannt bei schulterangelegenheiten, hat erfahrung mit bodybuildern, footballspielern, handballspielern, ...

meint dass ist eine typische beschwerde bei den 3 oben genannten sportarten (nennt sich irgendwas mit tri....).

- bizepssehne entzunden
- irgendeine knochenmarksentzündung (typisch bei bodybuildern und entsteht nach jahren überanspruchung oben am schlüsselbein)
- schleimbeutelentzündung

gibt nun 2 möglichkeiten:

- aufhören zu trainieren (weil es wird immer, immer wieder kommen)
- von ihm operieren lassen

bei dieser op würde er den verlauf der bizepssehne verändern, ca 1 cm beim knochen ausfräsen, schleimbeutel entfernen

er meinte dass ich dann nach ca 3 monaten schonung ein leben lang eine ruh hätte.

Nun bin ich ziemlich am grübeln:

- ist es das wert?
- gibt es nicht doch eine andere lösung?
- will ich mir das leisten (weil es privat wäre)?

Hat jemand damit erfahrung? Was würdet ihr tun?

ratlos ...

LG,

storm_66
 
was für rehamassnahmen hast du denn in den letzten jahren so alles unternommen?
wie sah dein Training aus?

oder hast du einfach stumpf immer weiter trainiert?
 
Hallo,

ich hab einfach immer wieder mein programm geändert, bei den schmerzhaften übungen wie brust, bizeps einfach eine andere übung, einen anderen winkel gewählt.

es war ja bis vor einem halben jahr nicht wirklich sooo schlimm.

aktuell merke ich es sogar schon bei kniebeugen.

LG,

Peter
 
Nur so interessehalber: was kostet eigentlich so eine Operation.
Im übrigen hab ich schon oft von Leuten gehört, denen eine Operation unumgänglich angetragen wurde un bei denen die Probleme wieder verschwunden sind.
Ich würde mir jedenfalls Zeit lassen und versuchen das Problem selbst anatomisch zu verstehen; oft ist sowas einfach eine chronische Fehlbelastung, die einem aus reiner Gewohnheit richtig vorkommt. Also verstehen und Bewegungsabläufe ändern.
 
ist schwer zu sagen ob da konservativ noch was zu machen ist.
die sache hätte man von anfang an anders angehen müssen!

die cortisonspritzen werden das gelenk weiter geschädigt haben.

am ehesten kannst du dir von einem Physiotherapeuten helfen lassen.
ich habe die erfahrung gemacht das man immer etwas machen kann. wie viel dir das bei der verschleppten sache noch bringt ist aber schwer abzuschätzen.
 
Hast Du Dich an dieser Stelle mal verletzt? Oder ist es von selbst aufgetreten?
Die Frage jetzt bitte nicht falsch verstehen: machst Du regelmäßig (täglich) Dehnungen?

Ich hatte mal ähnliche Beschwerden. Die gingen mit ausreichenden Muskeldehnungen nach einiger Zeit von selbst weg.
 
Zurück
Oben