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Ich weis zwar nicht, was das imping... Syndrom ist, aber mit der Schulter ist nicht zu spaßen!
MfG
Thomas
Was versteht man unter dem Impingement-Syndrom?
Sperriger Name, einfache Erklärung: Das englische Verb ‚to impinge‘ bedeutet anschlagen, aufprallen. Im Schultergelenk ist es durch Reizung und Degeneration von Sehnen und Schleimbeuteln zu eng, der Kopf des Schultergelenks schlägt an das Schulterdach. Wer ist vom Impingement-Syndrom betroffen?
Etwa 10% der Bevölkerung leiden unter dem Schulter-Impingement. Am häufigsten betroffen sind Sportler, die mit ihren Armen Überkopfbewegungen ausführen wie etwa Hand- und Volleyballer, Schwimmer, Speerwerfer und Bodybuilder. Ebenso häufig findet sich diese schmerzhafte Erkrankung auch bei Menschen, die einen Beruf mit Überkopfarbeit ausüben wie etwa Maler oder Flugzeugmechaniker. Was sind typische Anzeichen für ein Impingement-Syndrom?
Durch die Einengung der Sehne unter dem Schulterdach sind bestimmte Bewegungen des Armes schmerzhaft. Die Sehne wird beim Impingement förmlich ein- oder abgeklemmt. Belastungsabhängige Schulterschmerzen sind daher die Folge. Beim Anheben des Armes zur Seite oder nach hinten (besonders ausgeprägt bei abrupten Bewegungen oder unter Belastung) treten zum Teil stärkste Schulterschmerzen auf, die sehr oft auch am Oberarm - meist außen - wahrgenommen werden können. Je nach Dauer der Erkrankung werden weitere Symptome wahrgenommen wie Schulterschmerzen bei Nacht. Ein Liegen auf der betroffenen Schulter ist dann nicht mehr möglich. Auch spontane, belastungsunabhängige Schmerzen etwa beim Autofahren treten ebenso auf wie Schmerzen bei Druck auf den vorderen Gelenkspalt.
Die Beweglichkeit des Schultergelenkes kann im Verlauf des Impingement deutlich abnehmen, was als sekundäre Schultersteife oder frozen shoulder bezeichnet wird.
Wie entsteht das Impingement-Syndrom?
Die Schulter ist das beweglichste, leider aber auch das instabilste Gelenk des menschlichen Bewegungsapparates. Im Gegensatz zu den meisten anderen Gelenken wird die Stabilität hier nicht primär durch die Knochen, sondern durch Bänder und den Muskelapparat gewährleistet. Mehrere Muskeln bilden die sogenannte Rotatorenmanschette. Diese sorgt für die Stabilität des Gelenks, indem sie den vergleichsweise großen Oberarmkopf in seine kleine Gelenkpfanne zieht. Dieser komplexe Aufbau auf engem Raum ist leider sehr anfällig für Schädigungen wie Impingement oder auch das Auskugeln (Luxation). Weitere an der hohen Beweglichkeit beteiligten Partner wie die Sehnen und Bänder werden ebenfalls eingeengt, die Reibung und die dadurch entstehende Entzündung verursacht die starken Schmerzen. Im schlimmsten Fall werden die Strukturen so lange strapaziert, bis es zu einem (Teil) Riss der Sehnen kommen kann, der die Rotatorenmanschette deaktiviert.
Die Einengung kann durch eine angeborene ungünstige Formgebung des Schulterdaches durch Verschleißerscheinungen oder auch Einlagerungen von kleinen Kalkfragmenten in die Sehne.
(Graphik oder Röntgenbild)
Wie diagnostiziert man das Impingement-Syndrom?
Die Diagnose erfolgt nach der Anamnese vor allem durch bildgebende Verfahren. Der Ultraschall gibt über Schleimbeutel und Sehnen, das Röntgen über die knöchernen Verhältnisse und die Magnetresonanztomografie (MRT) über alle Strukturen des Gelenks eine Übersicht.
Übersicht Therapieverfahren (die geeignete Methode wird durch die jeweils individuelle Indikation bestimmt):
Die Diagnose erfolgt nach der Anamnese vor allem durch bildgebende Verfahren. Der Ultraschall gibt über Schleimbeutel und Sehnen, das Röntgen über die knöchernen Verhältnisse und die Magnetresonanztomografie (MRT) über alle Strukturen des Gelenks eine Übersicht.
Das Problem ist, ein normaler Hausarzt ist damit sicher überfordert. Die sind meistens nur darauf fixiert, Rentner mit Billigtabletten zu versorgen, damit die Pharamindustrie Geld verdient. Dazu brauchst einen guten Sportarzt. Der versteht was dahinter steckt, und kann Dir wahrscheinlich auch helfen.Werde nächste woche mal zum Hausarzt gehen und schauen was er dazu meint.