schläge/tritte auf die brust

Chonkwon

New member
bei partnerübungen mit schutzweste gehört es natürlich dazu, dass man tritte auf die brust bekommt.
da jetzt auch infolge der taebo/bodycombat/und was es sonst noch alles gibt - welle immer mehr frauen ins kampftraining kommen, wird mir häufig die frage gestellt, ob schläge auf die brust möglicherweise irgendwelche langzeitfolgen haben könnten. und da ich mich vorher noch nie mit so etwas auseinandersetzen musste, hab ich natürlich überhaupt keine ahnung.
irgendjemand ne idee? als trainer ratlos zu sein, ist ziemlich peinlich :)

http://www.taekwondo-bammental.de/INF/chonkwon.gif
 
welche Langzeitfolgen meinst du?

keine frau muss davor angst haben, wenn sie eine schutzweste trägt.

gruß, kurt
 
Re: welche Langzeitfolgen meinst du?

naja, man sollte diese schutzwesten nicht überschätzen. es ist nicht gerade so, dass man mit einer superpolsterung als michelinmännchen getarnt auf die kampffläche geht.

mit langzeitfolgen meine ich beispielsweise die bedenken einer dame im training, die panische angst davor hat, das sich knoten bilden könnten.

ich formuliere mal um: gäbe es bedenken, wenn man keine weste bzw. eine weste mit miserabler dämpfung tragen würde?

http://www.taekwondo-bammental.de/INF/chonkwon.gif
 
ich wüsste nicht, welche

welche knoten sollten das sein? eine bindegewebige "knoten"bildung in der weiblichen brust durch die stöße scheint mir äußerst unwahrscheinlich, ich wüsste nicht, wie die entstehen sollten. und ein fibroadenom hat eher eine hormonelle ursache. was eher passieren kann, sind hämatome, aber die resorbieren sich ja in der regel. evtl. kann die brustdrüse in mitleidenschaft gezogen werden, wenn der schlag im bereich der brustwarze erfolgt. ohne schutzweste sollte niemand, auch kein mann kämpfen. ich denke hier v.a. an die gefahr einer contusio cordis. die dämpfung ist weniger wichtig, hauptsache, die energie des schlages bzw. stoßes wird "gebremst" und die mechanische belastung "verteilt".
eine "panische" angst ist jedenfalls nicht angebracht. aber zur beruhigung kann frau ja einmal im jahr eine mammographie und zweimal im jahr eine mammasonographie bei ihrem gynäkologen machen (sofern er es kann, ansonst beim radiologen). an sich ist diese vorsorge erst ab dem 50. lebensjahr angezeigt.

gruß, kurt
 
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