Ich bin eher der Meinung, dass sich die Qualität der Gene auf das Schlafpensum auswirkt. Wer gute Gene hat braucht weniger Schlaf und lebt dank ihrer auch länger (gutes Immunsystem, gute Regenerationsfähigkeit des Körpers, geringere Anfälligkeit gegenüber Suchtmitteln...). Wer schlechtere Gene hat ist natürlich in diesen Punkten benachteiligt und benötigt womöglich auch mehr Schlaf.
Dadurch Schlafen Menschen, die lange leben automatisch kürzer und Menschen die eine kürzere Lebenserwartung haben brauchen mehr Ruhe.
Würde das zutreffen, dann spielt es keine Rolle, ob ihr euren Wecker ne Stunde früher stellt, blos damit ihr 7 statt 8 Stunden schlaft. Euch selbst könnt ihr damit vielleicht täuschen, aber der biologischen Uhr wird das ziemlich egal sein.
Also gilt wohl eher: Wer lange lebt schläft weniger. Und nicht: Wer wenig schläft lebt länger. Macht euch also darüber keine Gedanken. Dank der ständig voranschreitenden Medizin ist wohl jeder, der ab den 80er Jahren geboren wurde (und das Glück hat in den Industrienationen zu leben) so gut wie unsterblich. In dreißig Jahren spätestens hat man das Gen, das für das Altern von Zellen verantwortlich ist identifiziert und dann steht der biologischen Unsterblichkeit nichts mehr im Wege (Und um Krankheiten muss man sich dann wohl auch keine Sorgen mehr machen). Nur beim Überqueren der Straße sollte man dennoch nach links und rechts schauen

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Zum Thema zurück: Schlaft so viel ihr wollt. Solange euer durchschnittliches Schlafpensum nicht unter 7 oder über 10 Stunden klettert, glaube ich, dass das keine Auswirkungen auf eure Lebenserwartung haben wird!
Gute Nacht!
Edit: @Anubis:
2 bis 4 Stunden schlafen ist sicher nicht gesund. Wenn er das zu häufig mcht schwächt er damit sein Immunsystem und legt damit den Grundstein für schwerwiegende Erkrankungen im Alter. Das er danach voller Energie steckt hat nen anderen Grund. Bei derartigem Schlafmangel schüttet der Körper diverse Hormone aus (Adrenalin, Endorphine...) um den Körper über den Schlafmangel hinwegzutäuschen (Er ist dan quasi gedopt, so als ob er Aufputschmittel genommen hätte). Das ist evolutionsbiologisch bedingt, denn wenig Schlaf bedeutete früher meist: Man ist auf der Jagd, oder: Man ist auf der Flucht. Und in beiden Fällen kann man Müdigkeit ganz schlecht gebrauchen. Nehm deinen Freund dann mal genauer in Augenschein, wenn er so wenig geschlafen hat. Seine Pupillen sind vermutlich geweitet, er ist fahrig und eventuell auch nervös. Zwar könnte er beim Krafttraining ganz gute Leitungen bringen, aber mit Muskelaufbau wäre dann trotzdem nichts, da der Körper alle verfügbaren Nährstoffe für eventuelle körperlichen Notreaktionen horten würde und den Muskelaufbau auf eine unbestimmte Zeit nach der Stresssituation verschieben würde. Rate ihm also nächstes mal davon ab, die Nacht durchzumachen.