Programm zu messen der max. Leistung

garret

New member
Hier gab es doch mal irgendwo nen Link zu nem Programm, wo man die maximale Bankdrückleistung messen konnte, wenn man eingibt, wieviel Kilo man wie oft schafft.
 
Das war -soweit ich mich erinnern kann- Kokolores.

Bei Manchem mag´s ja passen, aber bei mir z.B. hatte das ausgespuckt, daß ich 160 kg drücken könne. Schön wär´s ja:rolleyes:

sam
 
garret

Die beste und für mich genaueste Rechnungstabelle ist die hier....

Mit dieser Rechnung liegt man mit +/-2,5 Kg an seinem Max.-Gewicht.

Je geringer die Wdh., um so genauer das Ergebnis, am besten sind 5-3-er Wdh., um sein 1RM zu berechnen.


Ich gehe immer so vor:

Man beginnt mit 6-er Wdh., leichtem Gewicht, erhöht so lange, bis 6 Wdh. schwer werden, dann kleine Steigerung um 2,5Kg und weiter, die Wdh., die man jetzt erreicht, sollte man für die Berechnung heranziehen und das jeweilige Gewicht mit dem Faktor aus angehangener Tabelle multiplizieren.


Eisenfresser
 
@Eisenfresser :
will ja nicht klugscheißerisch erscheinen , aber das is doch ziehmlich sinnlos , wenn nicht einberechnet wird , wie langsam/schnell man drückt , oder ?
weil beim max gewicht gehts ja nur ums schaffen und da versucht mans ja beim bd ned unbedingt mit sekunden mitzählen *g*
 
@Andy3

Ich versteh deine Frage bzw. Anmerkung nicht.

Die Tabelle stellt lediglich einen Richtwert da.

Solche Tabellen sind sehr sinnvoll, wenn man sein 1RM (Max.-Gewicht für 1 Wdh.) bestimmen möchte, jedoch nicht unbedingt immer Max.-Test`s ausführen will.

Eisenfresser
 
Finde solche Tabellen auch schlecht. Der eine schafft z.B 12Wh bei 80% von 1RepMax während ein anderer nur 5Wh schafft. Das hat hauptsächlich was mit der Muskelfaserverteilung zu tun. Das Ergebnis würde in diesem Fall absolut falsch werden.

Wieso nicht einfach mal nen Maxtest machen?
 
Stinktier

Ich kann dir sagen, wieso so eine Tabelle sehr nützlich ist,

Es gibt nur 2 Möglichkeiten, um seinen annähernden Max.-Wert (1RM) zu ermitteln:

Einmal eine sehr genaue und einmal eine etwas ungenauere.

1.
Durch eine Max.-Kraft-Phase über mehrere Wochen, nicht aber durch einen einzelnen Max.-Kraft-Test, da man, um so nah wie möglich an sein Max.-Gewicht heranzukommen, eine neuronale Anpassung benötigt, die man nur über mehrere Max.-Trainingseinheiten erreichen kann.

Bei einem Max.-Kraft-Test ausser der Reihe, vielleicht sogar nach oder während eines Hypertrophie-Zykluses, ist die Muskulatur gar nicht in der Lage das max. herauszuholen, dazu gehört wie gesagt ein längerer Anpassungsprozeß.

Jeder Wettkampf-Bankdrücker bereitet sich auf Meisterschaften mit steigenden Gewichten, in den letzten Wochen vor dem Wettkampf im Max.-Kraft-Bereich (3-1 Wdh.), vor, da sich die Muskulatur optimal anpassen soll, um gute Max.-Kraft-Ergebnisse zu bringen.

2.
Die zweite Möglichkeit ist der rechnerische Weg, ausgehend von einer höheren Wdh.-Zahl, bei der man einen Richtwert erhält, der auf jeden Fall dichter an seinem eigentlich Max.-Wert liegt, als bei einem einzelnen willkürlichen Max.-Kraft-Test.

Es gibt viele versch. Formeln, wobei nicht alle gleich sind, sind sind brauchbar, andere wieder nicht.


Jeder Sportler ist logischerweise individuell versch., weswegen die Ergebnisse auch versch. ausfallen.

Deswegen kann der rechnerische Weg auch nur einen Richtwert darstellen.

Weiterhin braucht ein Bodybuilder eigentlich keine Max.-Kraft-Bestimmung, für Powerlifter aber ist es unerlesslich.

Wenn man natürlich über mehrere Wochen im unteren Wdh.-Bereich (4-2 Wdh.) arbeitet, ist es besser einen einzelnen Max.-Kraft-Test, zu Bestimmung seines 1RM, einzuschieben, als diesen Wert rechnersch zu ermitteln.

Des weiteren ist bei Powerliftern die regelmäßig Wettkämpfe bestreiten, diese spezielle Max.-Kraft-Ermittlung meist nicht nötig, da man immer vom letzten Max. aus dem Wettkampf oder Training ausgeht und versucht sich zyklisch zu steigern.


Eisenfresser

P.S.: Natürlich kann man auch ausser der Reihe einen Max.-Kraft-Test ausführen und diesen Wert als Richtlinie heranziehen, aber man sollte sich im klaren darüber sein, das dieser Wert unter dem eigentlichen Max.-Kraft-Wert liegt.
 
Interessantes Thema. Ich arbeite ja auch schon seit langer Zeit mit maxk Versuchen um daraus entsprechende Intensität für HT Zyklen abzuleiten. Und ich kann nur zu 100% die Aussagen von Eisenfresser bestätigen.

Als ILB-ler, habe ich schon seit langer Zeit die Ableitung von Intensitäten aus einem Testsatz von 10 Wiederholungen kritisiert. Das ist der größte Blödsinn aller Zeiten. In diesem Zusammenhang habe ich alles an Daten gesammelt was ich nur kriegen konnte. Z.B leisteten Probanden bei der Übung Latziehen in einem Intensitätsbereich von 90% zwischen einer und 19 (!) Wiederholungen.

Daraus läßt sich leicht erkennen, daß zur rechnerischen Ermittlung des 1 RM, um wenigstens halbwegs konkrete Schlüsse zu ziehen, der Testwiederholungsbereich möglichst gering sein sollte. Ich bevorzuge den Bereich 3 - 5.

Wer übrigens seine Maxk Leistungen gründlich versauen will, der schiebe einmal einen Kraftausdauerzyklus ein, soviel zur Neuro-anpassung.

Als protollierende Maßnahme, mache ich gern zwischendurch maxk Versuche in dem bereits genannten Bereich. Für den BB ist das zwar in der Tat nicht notwendig, aber insbesondere bei der Trainingsumstellung lassen sich daraus interessante Verläufe ableiten.

MfG, Hart
 
hi

thx fuer die berechnung @ eisenfresser


fuer mich ist das ganz praktisch, da ich mit 17 jahren noch nicht ausem wachstum bin und hohes gewicht bei geringen whd das /höhen)wachstum einschränkt :)

mfg guy
 
@Eisenfresser

Er will ja wissen was er hier und jetzt drückt und nicht was er nach einer evt. Maxkraftphase drücken könnte.

Wenn es darum geht ein neues Maxgewicht nach einem Progressivplan zu bestimmen nimmt man halt das alte Maxgewicht + 5%. Das ist um längen genauer, wie Deine Berechnung, wie auch Harts Beitrag zeigt.
 
@Stinktier

Hören wir auf sinnlos zu streiten, garret fragte nach einem Programm zu Max.-Berechnung, da er anscheinend Bedarf hat und ich habe ihm eines reingestellt, was meiner Meinung relativ genau ist.

Jeder wie er es mag.

Eisenfresser
 
hi,

ich habe im buch "anaboles tr" eine noch feiner abgestufte tabelle - auch zur errechnung von % gewichtsverteilungen, werde das mal - sobald ich digitmäßig wieder kann - posten

so long
 
Um eins klarzustellen, ich habe nicht Eisenfresser's Tabelle kritisiert, sondern das Standardverfahren der ILB'ler.

Die von mir genannten möglichen Wiederholungen in dem entsprechenden Intensitätsbereich entsprechen einer nicht (!) homogenen Testgruppe von Probanden, eingeschlossen Trainingsunerfahrene, die völlig zusammengewürfelt die genannten Leistungen erbrachten.

Auch die rechnerische Ermittlung des 1RM ist eine individuelle Sache, kann aber sehr genau ausfallen je nach Sorgfalt des Ausführenden. Als guten Anhaltspunkt, kann man durchaus die Verfahren von Eiserfresser heranziehen. Eins sei aber angemerkt, auch das Testen will erlernt werden. Ein einzelner Test ist von geringer Aussagekraft. Er spiegelt auch das momentane 1RM nicht korrekt wieder.

Das merkt man sofort, wenn man innerhalb eines kurzen Zeitabschnitts, indem es kaum möglich ist, eine Adaption herzustellen, die Tests wiederholt. Z.T gibt es dabei erhebliche Abweichungen.

Ich empfinde es auch als müßig in dieser Angelegenheit Erbsen zu zählen. Eisenfresser hat seine Zeit darauf verwandt, Möglichkeiten aufzuzeigen. Und was er beschrieben hat, ist auch kein Unsinn.

Im Übrigen sollte das Ziel einer Diskussion nicht auf den "Sieg" angelegt sein, sondern auf den Gewinn.

MfG, Hart
 
Original geschrieben von Hart
Wer übrigens seine Maxk Leistungen gründlich versauen will, der schiebe einmal einen Kraftausdauerzyklus ein, soviel zur Neuro-anpassung.
Kann ich aus eigener, leidvoller Erfahrung voll bestätigen.:(

sam
 
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