Neues zur Körperfettmessung

kurt1

New member
Scanner macht Körperfett sichtbar

Maschine lokalisiert und misst gleichzeitig


Norwich (pte, 04. Sep 2003 13:30) -
Wissenschaftler des Institute of Food Research http://www.ifr.bbsrc.ac.uk haben eine Maschine entwickelt, die innerhalb von 30 Sekunden das Körperfett lokalisiert und misst. Der Scanner erstellt gleichzeitig ein genaues 3D-Bild des Körpers und misst die Wirkung des Körpers auf ein elektromagnetisches Feld. Die Kombination dieser beiden Messungen ermöglicht, laut New Scientist http://www.newscientist.com die Verteilung von Fett und Wasser im Körper genau festzustellen.

Das Verfahren des Wissenschaftlers Henri Tapp ist ausgereifter als bisher bekannte Verfahren, da sichtbar wird, wo genau sich das Körperfett befindet. Die untersuchte Person steht im Scanner während ein Detekorring den Körper vermisst. Gleichzeitig wird von acht elektrischen Spulen, die ebenfalls auf diesem Ring angebracht sind, ein elektromagnetisches Feld erzeugt. In Zukunft soll dieses Verfahren unter anderem bei der Diagnose von Erkrankungen der Leber zum Einsatz kommen. Derartige Erkrankungen führen zu übermäßiger Wasserretention durch den Körper.
(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Michaela Monschein,
email: monschein@pressetext.at,
Tel. +43-1-81140-0
 
Grundsatzfrage

Welchen Nutzen hat man davon zu wissen wo das Körperfett sich befindet? Ausser einem chirurgischen Eingriff kann ich mir keine Möglichkeit vorstellen die Verteilung des KF zu beeinflussen. Spot-Fettreduktion gibt's ja nicht. Daher hat man trotz des Wissens um die Verteilung des KF keine Möglichkeit dagegen oder dafür etwas zu tun.
Wo also liegt der Zusatznutzen dieser neuer Methode gegenüber den herkömmlichen Methoden?

Wäre interessant, was du als Fachmann - aber auch alle anderen dazu meinen?

liebe Grüsse
Rik
 
Ausnahmsweise...

...hat sogar TOL ein Anwendungsgebiet genannt. Vgl. Link in meinem Posting. :winke:

LG,

René
 
preis?

ìch nehme mal an, dass so eine messung ähnlich teuer wie ein mrt ist. hoffentlich bleiben zukünftig abnehmforen verschont von topics mit dem titel "wie bekomme ich die 300ml unten links noch weg".

ich muss aber zugeben, dass ich es unheimlich interessant fände, mal so ein 3d bild zu sehen. bei meinem mrt vom knie war ich schon begeistert (vom bild, nicht vom knorpel :))

http://www.taekwondo-bammental.de/INF/chonkwon.gif
 
Re: t-online.de

Wobei dann der Informationsgehalt dieser Seite zu hinterfragen wäre :p
Schon alleine die ersten beiden Sätze sind lächerlich:"Fitnesswillige werden künftig ihre Problemzonen noch gezielter trainieren können als bisher. Ein Fettscanner, soll dies möglich machen."
Und wie das funktionieren soll ist mir auch irgendwie schleierhaft:"Nach der Analyse schlägt es Übungen vor, mit welchen man die versteckten Pfunde am besten los wird."
Der Rest scheint ja zu stimmen ... wobei ich gerne wüßte ob das hier stimmt:"Bestimmte Formen der Körperfettverteilung gelten als Risikofaktor für Herzerkrankungen und Diabetes. Nimmt der Arzt nun die Körperfettverteilung des Patienten genau unter die Lupe, kann er ihm helfen vorzubeugen, bevor gesundheitliche Probleme entstehen." Ist das net egal wo das fett hängt? (Bauch, Rücken, Arme oder wie auch immer?)
 
Re: würde nicht ein 3D-MRT/CT vom computer

du hast im prinzip recht. ich habe schon über die "genauen", aufwändigen (und teuren:winke:) methoden der körperfettmessung schon informiert, siehe archiv.

gruß, kurt
 
Ich sag mal

lieber Kleiner,

als Laie, nicht unbedingt. Soviel ich weiß wird hauptsächlich aus dem viszeralen Fettgewebe des Bauchraums Fett ans Blut abgegeben, das dann die "Plaquebildung" unterstützt, was wiederum für die Verengung (Arteriosklerose) der Arterien führt und letztendlich zu einer Behinderung des Blutflusses, wodurch sich der im Blut befindliche Sauerstoff auf der anderen Seite der Engstelle oder des Verschlusses nicht ausreicht, was zu einem Absterben des Gewebes führt, also entweder Herzinfarkt oder Schlaganfall, je nachdem wo sich die Engstelle oder der Verschluß befindet. Aber Kurt wird uns das medizinisch korrekt erläutern!!

Gruß Rainer
 
Re: t-online.de

In Antwort auf:

Fitnesswillige werden künftig ihre Problemzonen noch gezielter trainieren können als bisher. Ein Fettscanner, soll dies möglich machen. Dieses neue Gerät zeigt genau an, wo sich im Körper überschüssige Fettpolster befinden. Nach der Analyse schlägt es Übungen vor, mit welchen man die versteckten Pfunde am besten los wird.
Soviel zum Thema "Spot Reduction". Ich glaube, Robert T. Online sollte sich mal etwas besser informieren, bevor er so einen Unsinn verbreitet :), oder?
LG,

Felix
 
Re: t-online.de

Klar, ich habe ja auch bewußt einen :winke: hinter den Link gesetzt. Wenigstens aber konnte TOL einen konkreten Anwendungsbereich für alle körperdysmorph Gestörten genannt werden. :winke:

Ob man durch die Maschine wird tatsächlich Krankheitsbilder deutlicher erkennen können, überlasse ich einmal der Bewertung von Kurt. Hier denke ich, genügt vielfach aber schon der optische oder der Kneif-Test. Den Körperfettgehalt sieht man den Menschen meist unzweifelhaft an. Daher kann man auch bei rundlichen Menschen schnell auf Risikogruppen schließen. Dazu bedarf es keiner Analyse aufs Gramm genau. :winke:

LG,

René

LG,

René
 
wie auch die bisher bekannten verfahren der körperfettmessung zb. mit waagen ist auch dieses nicht eichbar, mit hohen messungenauigkeiten behaftet und von mehr als zweifelhaftem praktischen nutzwert.
im übrigen halte ich es mit einem meiner vorredner: wer einen bierbauch hat, braucht keine digitale aufnahme desselben, um seine problemzone zu erkennen, ein spiegel reicht vollkommen.
 
damit rennst du offene Türen bei mir ein

hallo micky,
wie oft, glaubst du, hab ich das schon gepostet...

gruß, kurt
 
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