Tenshi hat schon recht. Am Ende machts die Mischung.
Aber einige Isofanatiker vergessen etwas ganz entscheidendes:
Die Regeneration.
Und zwar ergibt sich eine Art Training-Regenerations-Syntax:
Durch Grundübungen werden wir in mehreren Körperregionen deutlich stärker. Ausserdem, je öfter man diese Grundübungen ausführt, umso mehr werden wir uns in deren Auführung und zwangsläufig in der Kraft verbessern. Heisst also, je mehr Grundübungen wir ausführen, umso besser.
Nun sind in Grundübungen eben auch kleinere Muskelgruppen stark miteinbezogen, z.b. Im Rückentraining durch Kreuzheben, Klimmzüge und Langhantelrudern der Bizeps.
Je mehr Grundübungen wir also ausführen, umso mehr sind kleinere Muskelgruppen mitbelastet. Was bedeutet, dass nachfolgende Isoübungen wie z.b. für den Bizeps unnötig werden oder den Muskel überfordern und er eine längere Regenerationsphase benötigt.
Implizierend heisst das: Je mehr Grundübungen man macht, umso weniger Isoübungen sind erforderlich bzw. wünschenwert.
Allerdings hat auch der Penis recht, wenne er sagt, bei Isoübungen werden mehr Muskelfasern aktiviert.
Wie lösen wir also den Konflikt zwischen Grundübung für mehr Kraft und Masse und Isoübungen für gezieltes Muskelgruppentraining.
Der Schlüssel dazu lautet Persiodisierung und dynamische Trainingsumstellung.
Um Abwechslung zu gewährleisten, schraubt man in gewissen Zeitintervallen die Grundübungszahl herunter und führt dafür mehr Isoübungen für einzelne Muskelgruppen aus. Danach steigt man wieder auf Grundübungen um und lässt Isoübungen größtenteils weg (Eben je nach Art des Trainings, Übungsauswahl etc...)
So denke ich ist das für beide Seiten ein zufriedenstellender Kompromiss.