Muss eine ISO-Übung ins Bizepstraining?

tiga

New member
Hi,
habe bisher immer eine ISO Übung ins Bizeps Training miteingebaut. Jetzt habe ich am Montag, neben 3 Sätzten SZ-Curls, noch 3 Sätzte am Kabelzug im liegen gemacht.Ich hoffe ihr wisst was ich meine. Hat mit besser gefaöören, weil ich da nicht abfälschen kann. Muss ich aber eine ISO Übung machen?

mfg tiga
 
Eine Iso-Übung ist ja da um den Muskel den man trainieren möchte GEZIELT zu übersäuern. Also eine ISO-Übung sollte im Trainingsplan vorkommen, bzw. ich hab schon immer eine ISO-Übung eingebaut gehabt.

Mir fehlt deswegen vielleicht auch die Erfahrung wie es aussieht, wenn man keine ISO-Übung verwendet, vielleicht weiss jmd. anderes einen besseren Rat!
 
Trainier doch einfach wie folgt:
-2x LH-Curls
-2x Konzentrationscurls
-2x Scottcurls

>>nach MGK.

Mfg Del Piero
 
grundübungen und isos

wer auf masse geht, kommt meiner meinung nach nicht um die (oft unagenehmen) schweren grundübungen herum; eines der wenigen argumente in einer aufbauphase isos zu machen, ist, durch unilaterale übungen unsymmetrien zu vermeiden bzw die körperseiten gleichmäßig zu entwickeln, aber sonst?


gruss
 
ja ich hasse irgedwie eingedrehte curls oder hammercurls, weiss auch nicht wieso, aber anscheinend muss ich sie wohl machen...
 
NEIN man braucht definitiv keine Iso-Übung!
Auch finde ich Sechs Sätze für den Bizeps zu viel, aber muss jeder selbst wissen.
Vier würden es locker tun in nem Volumenplan
 
Original geschrieben von Tenshi
Gut, dann braucht aber im Umkehrsatz auch keine Grundis;)

wollt ich auch grad schreiben!
Mit hilfe von isos kann man mehr fasern aktivieren, man fördert die intramuskuläre koordination, der körper muss sich nicht auf mehrere körperteile konzentrieren, wie es bei der intermuskulären der fall ist ---> effektiver, am effektivsten sind demnach auch unilaterale übungen...
aber macht das spaß?
mir nicht!;)

Mein Training:

3 Sätze Langhantelcurls 60 kilo 3 reps
2 Sätze Machinencurls 40 Kilo 15 reps
2 Sätze Hammercurls 9 Kilo :rolleyes: :D 20 reps...
 
-2x LH-Curls
-2x Scottcurls
-2x Konzentrationscurls

wäre mgk.
ich trainiere meistens danach, streue aber noch einen satz hammercurls ein nach den LH-Curls :)
 
Original geschrieben von Master of Disaster
wollt ich auch grad schreiben!
Mit hilfe von isos kann man mehr fasern aktivieren, man fördert die intramuskuläre koordination, der körper muss sich nicht auf mehrere körperteile konzentrieren, wie es bei der intermuskulären der fall ist ---> effektiver, am effektivsten sind demnach auch unilaterale übungen...

Puh, der Herr hat wohl geübt :D
was sind denn unilaterle Übungen?

Mein Bizepstraining:

enge Klimmzüge
3 Sätze KH-Curls wenig WH, viel kg
3 Sätze SZ-Curls viele WH, wenig kg

die Vielen-Wh-Sätze am Ende geben einem echt den Rest.
Hab vorgestern zum ersten mal so trainiert -> bestes Bizeps-Training ever :cool: :)
 
unilateral= (in diesem falle) einarmig

worauf der Master hinaus will ist, dass das Gehirn praktisch nur bei einarmigen Übungen in der Lage ist, sich vollständig auf den Muskel bzw. die Übung zu konzentrieren.
Dürfte jedoch nicht ganz leicht werden, dass bei jeder Muskelgruppe umzusetzen (habt ihr schonmal einbeinige Kniebeugen versucht;) )
Ausserdem ist der zeitliche Rahmen somit wesentlich höher!
 
@ Tenhsi
danke für deine aufklärungsarbeit in meiner abwesenheit;)

Original geschrieben von rubaff

Hab vorgestern zum ersten mal so trainiert -> bestes Bizeps-Training ever :cool: :)

freut mich zu hören:)

und wegen der einbeinigen KBs:
hab ich shcon gemacht, ist ne übele sache
1. benötigt man enorm viel koord.
2. geht das echt mies in den arsch:D :eek:
 
Immer wieder gerne:cool:

Also die einbeinigen krieg ich net hin, komm vielleicht bis zur hälfte runter, aber dann lässt die koordination nach.

aber egal, back to topic
 
Tenshi hat schon recht. Am Ende machts die Mischung.

Aber einige Isofanatiker vergessen etwas ganz entscheidendes:
Die Regeneration.

Und zwar ergibt sich eine Art Training-Regenerations-Syntax:
Durch Grundübungen werden wir in mehreren Körperregionen deutlich stärker. Ausserdem, je öfter man diese Grundübungen ausführt, umso mehr werden wir uns in deren Auführung und zwangsläufig in der Kraft verbessern. Heisst also, je mehr Grundübungen wir ausführen, umso besser.
Nun sind in Grundübungen eben auch kleinere Muskelgruppen stark miteinbezogen, z.b. Im Rückentraining durch Kreuzheben, Klimmzüge und Langhantelrudern der Bizeps.
Je mehr Grundübungen wir also ausführen, umso mehr sind kleinere Muskelgruppen mitbelastet. Was bedeutet, dass nachfolgende Isoübungen wie z.b. für den Bizeps unnötig werden oder den Muskel überfordern und er eine längere Regenerationsphase benötigt.
Implizierend heisst das: Je mehr Grundübungen man macht, umso weniger Isoübungen sind erforderlich bzw. wünschenwert.

Allerdings hat auch der Penis recht, wenne er sagt, bei Isoübungen werden mehr Muskelfasern aktiviert.
Wie lösen wir also den Konflikt zwischen Grundübung für mehr Kraft und Masse und Isoübungen für gezieltes Muskelgruppentraining.

Der Schlüssel dazu lautet Persiodisierung und dynamische Trainingsumstellung.
Um Abwechslung zu gewährleisten, schraubt man in gewissen Zeitintervallen die Grundübungszahl herunter und führt dafür mehr Isoübungen für einzelne Muskelgruppen aus. Danach steigt man wieder auf Grundübungen um und lässt Isoübungen größtenteils weg (Eben je nach Art des Trainings, Übungsauswahl etc...)

So denke ich ist das für beide Seiten ein zufriedenstellender Kompromiss.
 
übersäuern.......ein Synonym für "den Muskel platt machen", "den Muskel tot machen/killen", "sich völlig auspowern"

*klugscheissmodus an*

Hochintelligent ausgedrückt: "Die bei einer Isolationsübung beteiligten Muskelfasern eines Muskels mit Hilfe von Gewicht und natürlichem Widerstand an die Belastungsgrenze heranzuführen, dass der Laktatspiegel in dem Muskel derart ansteigt, dass eine Fortführung des Bewegungsablaufes in beabsichtigter Weise nicht mehr garantiert werden kann!" *klugscheissmodus aus*

Wissenschaftlich genug, meine Damen? :D
 
A

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Re: Muss eine ISO-Übung ins Bizepstraining?
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